Do Khyi Maxes Blog

Unser Ziel. Verstehen und Erhalt einer Hunderasse. Der Umgang mit einem Hund tut dem Menschen gut. Wenn der Hund gesund sein kann und einen passenden Halter findet
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Sonntag, 30. Januar 2011

Do Khyi suchen ein Zuhause

Do Khyi suchen ein Zuhause!
Bist Du ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigt einem Do-Khyi einen passenden und dauerhaft mit ständigem Familienanschluss - für immer versehenen - Lebensplatz anzubieten?
Es sind sensible Hunde welche sich und ihr Lebensglück von "ihrem" Menschen so sehr und eng abhängig machen! Jeder von ihnen der auf der Welt ist hat eine liebende Familie verdient.
Leider gibt es nicht wenige welche von Anfang an einfach nur Pech in ihrem Leben hatten oder unverschuldet in Not geraten sind!

Wäre das nichts für Dich einem solchen Do-Khyi das Leben wieder schön und lebenswert zu machen?
Es muss ja nicht unbedingt ein Welpe sein. Vielleicht hast du auch schon Erfahrungen mit Herdenschutzhunden gesammelt und du bist genau derjenige welcher diese Do-Khyi - die ein Zuhause suchen - wieder glücklich machen kann!

Do-Khyi genannt Tobi sucht ein Zuhause:
Wer Tobi ein Do Khyi Leben lang die Welt zeigen möchte kann sich hier genauer erkundigen.
Bitte helft mit, dass er wieder mit hoch geringelter Rute neben "seinem" Menschen durch das Leben geht!

Bist Du in der Lage zwei schon etwas älteren Do-Khyi, die ihr Zuhause wegen eines Umzuges verlieren werden, einen noch schönen Do-Khyi - Alltag zu bieten?

Moose, Rüde, Rot, geb. 2003 und Antara, Hündin, black & tan, geb. 2005 suchen ein neues Zuhause bei Menschen die den Do-Khyi lieben!
Natürlich wird eine Anbindung an die Familie gesucht und die Do-Khyi gerechte Haltung im Haus mit Gartenanbindung. Beide sind zusammen aufgewachsen. Schön wäre es wenn sie nicht getrennt werden müssten.Sie werden aber auch getrennt an geeignete Menschen, die den Do-Khyi lieben, abgegeben. Wer sich für Beide oder einen von ihnen interessiert kann sich hier informieren!

Ein weiterer Do-Khyi - Rüde, black & tan, 7 Jahre sucht - unverschuldet zum Pechvogel geworden - ebenfalls ein liebevolles Zuhause bei Menschen welche einem Do-Khyi das Leben seiner Art gerecht gestalten und ihm eine Aufgabe bei "seinen" Menschen geben können. Näheres auf Anfrage!

Jeder Do-Khyi hat ein Zuhause bei Menschen verdient welche ihn lieben und ihn - seiner Art entsprechend - akzeptieren, auslasten und halten können. Gerade die etwas älteren haben schon etwas weniger "Flausen" im Kopf und sind geeignet für Menschen welche das passende Umfeld bieten können!
Vielleicht hast du auch schon Erfahrung mit diesen Hunden und weisst wie schön das Leben mit ihnen sein kann wenn sie Dir ihr Vertrauen schenken!

@ Tibimaxe

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Do Khyi Die Rasse historisch betrachtet

Rückbesinnung. Eine Betrachtung der Rasse auch Tibet Mastiff oder Tibethund, Tibeter genannt und was die Rassezucht aus dem Hund der Tibetischen Bevölkerung macht.
Beim Blättern in alten Büchern haben wir vor kurzem eine sehr gute und treffliche zeichnerische Darstellung des Do-Khyi, so wie er vor 106 Jahren aus Tibet nach Europa importiert wurde, wieder entdeckt. Diese Zeichnung des Tiermalers Richard Strebel in seinem Buch "Die deutschen Hunde" 1904/1905 zeigt die Tibetische Dogge (Do Khyi) des Industriellen Dötzler, Frankfurt/ Main.
Tibetaner. Richard Strebel 1904/1904 Portraitzeichnung
 
Es ist eine Portraitstudie welche exakt den Typ und die rassetypischen Besonderheiten der noch original aus dem historischen Tibet stammenden Tibet Dogge (Do Khyi) im ausgehenden 18. Jahrhundert zeigt.
Deutlich erkennbar in der Zeichnung das Verhältnis Oberkopf zu Fang, sowie der Ausdruck und der Einsatz und die Form der Augen. Der Ohrenansatz und Ohrenlänge im Verhältnis zum Fangansatz. Ebenfalls deutlich erkenntlich die Besonderheit der Kronenbildung der Haare auf dem Kopf. Sprich dem Ansatz und Beginn einer länger im Haar ausgebildeten Mähne auf dem Oberkopf. Ebenfalls ist die Belefzung der historischen Hunde der Rasse gut zu erkennen!

Aus der Zeit nur dreißig Jahre später in Großbritannien sind noch Fotoaufnahmen der damaligen Nachkommen aus original aus dem historischen Tibet eingeführten Do Khyi vorhanden. Fotoaufnahmen von original importieren Tieren der Rasse, welche dem "besten Typ" zugerechnet wurden.
Angesichts solcher überlieferten Bilder der Rasse muss man sich wundern was bis heute in den Köpfen von Zuchtverantwortlichen daraus gemacht worden ist!
Tomtru 12 J. GB 1932 Tricolor, Black & tan mit weißer Blesse
 
Auf der anderen Seite gibt es heute immer noch Zuchtlinien, speziell in Europa, welche noch ein wenig diesen Rassetyp erkennen lassen. Dieses Bild aber ist selten und dürfte wohl verschwinden.
Die Rasse Do-Khyi wird zu einem krankhaften Übergiganten gezüchtet dessen Aussehen nichts mehr mit den vitalen Hunden der Tibetischen Bauern, Hirten und Nomaden gemeinsam hat! Insbesondere der, für diese Rasse, so typische Ausdruck und die körperliche Fitness hat gelitten!

Die Rasse leidet an einer übermässigen Faltenbildung welche den Ausdruck zu einem völlig anderen macht. Mit einher geht eine übermässige Belefzung welche den Halter zu dauerhaften Lefzenpflege bis hin zur operativen Korrektur verpflichtet. Ebenfalls dadurch betroffen sind die Augen welche im Fall der sich entwickelten übermässigen Weite des Lids (Ektropium) oder durch eine Einwärtsrollung des Lids (Entropium) eine operative Versorgung bedingen um die Sehfähigkeit auf Dauer beschwerdefrei für den betroffenen Hund zu erhalten. 

Der Do-Khyi ist eines der Beispiele dafür, dass die Rassehundezucht mit deren Mechanismen an sich nicht in der Lage ist eine Hunderasse, gerade einmal für 106 Jahre (!), in ihrer Funktionalität zu erhalten!

@ Tibimaxe.de






Samstag, 23. Oktober 2010

Do Khyi im Portrait

Er ist mit einer der "Kleineren" unter den Herdenschutzhunden. Von nicht wenigen Liebhabern der Rasse wird er als einer der Schönsten unter den Herdengebrauchshunden empfunden. Dabei ist es noch gar nicht lange her, dass die Rasse Do-Khyi, welche auch Tibet Dogge oder Tibet Mastiff genannt wurde, nur ganz wenigen Menschen aus eigener Anschauung bekannt wurde.
Inzwischen hat sich das geändert. Man trifft ihn zwar nicht häufig aber der Do-Khyi kann inzwischen durchaus als ein "Modehund" innerhalb der Gruppe der Herdenschutzhunde bezeichnet werden. Die jährlichen Welpenzahlen in Deutschland, europa- und weltweit legen Zeugnis ab dafür.

Es war schon immer schwierig beim Anblick der Rasse Do-Khyi die einzelnen Rassevertreter zweifelsfrei  der Rasse zuzuordnen. Wie in früheren Zeiten, bei den frühen uns in Europa bekannten Schafhunden, treten verschiedene Variationen dieses Herdenschutzhundes auch in Tibet und anderen Ursprungsgebieten auf. Das Unterscheiden ist trotz Engzuchtpraktiken in den vergangenen Jahren nicht einfacher, sondern eher im Gegenteil immer schwieriger geworden. Zu unterschiedlich wirken die verschiedenen Typen untereinander, als dass ein Laie eine Versammlung davon als ein und dieselbe Rasse identifizieren könnte.

Bei den ersten Vertretern konnte man den Eindruck haben, dass diese fast überwiegend in den Farben einfarbig Schwarz und Schwarz mit tanfarbenen Abzeichen mit oder ohne einen weißen, kleinen und klar abgegrenzten Brustfleck vorkommen. Doch schon früh, noch weit vor der heutigen, modernen Zucht wurden immer wieder auch Blau einfarbige und Blau mit tanfarbenen Abzeichen erwähnt. Eine "Expedition", durch eine deutsche Gruppe Reisender durch Tibet, brachte ebenfalls Foto- und Filmaufnahmen in den 1930er Jahren mit nach Europa welche ebenfalls Blaue und Goldrot farbene Do-Khyi im noch historischen Tibet zeigen. 

Durch viele Expeditionen des frühen 19. bis 20. Jahrhunderts, durch frühe Foto- und Filmaufnahmen, sowie durch zu dieser Zeit bereits nach Europa eingeführte Hunde aus dem historischen Lebensumfeld Tibets, durch Stopfpräparate in Museen ist der Körperbau, der Typ sowie der Gesamtaufbau bis hin zur typischen Behaarung schon seit langem dokumentiert und bekannt. Während die Fell- und Haarart und der Kopftyp in einem gewissen, eingrenzbaren Rahmen variieren kann, ist der Köperbau jedoch im Großen und Ganzen immer schon deutlich der Rasse zuzuordnen gewesen.



Ein gesunder und rassetypischer Do-Khyi verkörpert den wahren Urtypen unter den Hirtennomaden- und Herdenschutzhunden. Seine Mischung aus Schönheit, Kraft und seine Intelligenz begeistert "seine" Menschen. Ebenfalls seine liebenswerte Art "seine Menschen" zum Inhalt seines Lebens und seiner Unabhängigkeit zu machen!
Nicht wenige welche einen Do-Khyi kennen lernen durften sind bezaubert von seinem stolzen, Bedacht mit Ruhe und Hoheit ausstrahlenden Wesen. Das darf aber nicht täuschen, dass ein gesunder Do-Khyi immer noch blitzschnell auf den Beinen sein kann um seine ihm angeborene Wacharbeit zu verrichten. Ebenso individuell unterschiedlich wie in seinem Erscheinungsbild als Rasse kann der Do-Khyi in seinen Wesenseigenschaften deutliche Unterschiede zeigen. So finden sich Rassevertreter welche geradezu für Meditationsübungen geeignet scheinen Manche können sich auch - wenn der Do-Khyi - Halter es versteht diesen Hund bei seinem Ehrgeiz, bei seiner Intelligenz zu packen und zu motivieren - als Agility-, Fährten-, oder auch als Therapiehunde eignen. Als "rassetypisch" darf man es nicht verallgemeinern. Speziell für diesen Zweck gibt es geeignetere Rassen.

Gemeinsam ist allen Rassevertretern nur eines: Die Fähigkeiten und Eigenschaften des Herdenschutzhundes. Das Wachen und Schützen speziell aus der Sicht des Territorialverhaltens. Dieses bedingt, dass der Do-Khyi selbständig denkt, selbständig ist und handelt, unabhängig in seinen Entscheidungen wenn er Schlussfolgerungen getroffen hat. Das macht die Erziehung unter viel Ablenkung nicht gerade einfach.
Ein Do-Khyi braucht einen geistig beweglichen Halter, mit Zeit für diesen Hund, welcher sich gerne  an und mit diesem Hund messen möchte. Auf dieser Basis kann man einem Do-Khyi ziemlich alles beibringen was man will und wofür man die erforderliche Zeit mitbringt. Ein Hund speziell für große Hundesportambitionen, Beutespiele und schnelle Trainingseinheiten ist ein Do-Khyi jedoch nicht. Er ist kein Motivations- und Beschäftigungsfetischist. Wer derartiges möchte ist mit einer anderen Rasse besser beraten!

Die Ruhe und Überlegenheit, seine Freundlichkeit und Zurückhaltung bei einem verständigen und geeigneten Halter lässt den Do-Khyi auch als einen geeigneten Familienhund erscheinen. Dies gilt speziell wenn Kinder schon etwas älter sind, gelernt haben auch das Wesen eines Hundes zu verstehen und zu achten und die Halter es lieben ihrem Do-Khyi täglich "Lernen, Spaß und Spannung" zu bieten. Der Do-Khyi ist ein sehr intelligenter, ja geradezu neugieriger Hund und er möchte etwas lernen. Er ist speziell für Menschen, welche gerne lang ausgedehnte Spaziergänge machen und dabei das eine oder andere Lernspiel einbauen können, gut geeignet.
Auf der anderen Seite darf man seine Fähigkeit und Veranlagung als selbständiger Herdenschutzhund - wofür er keine Einschulung braucht - zu arbeiten und gegebenenfalls auch zu reagieren nicht außer acht lassen. Er benötigt einen Halter welcher Situationen klärt und übernimmt um bei dieser Fähigkeit keinerlei Verselbständigung zuzulassen. Für die Erziehung braucht ein Halter Humor, Geduld, Einfühlungsvermögen und viel Konsequenz.

Je nach individueller Eigenart kann es nicht bei jedem Rassevertreter automatisch erwartet werden, dass man einen Do-Khyi, speziell in unserer stark ablenkenden Umwelt, jederzeit von der Leine lassen und sicher, ja zuverlässig, zurück beordern kann. Es gibt aber durchaus in der Rasse Do Khyi Einzeltiere welche sich auch für einen entspannten Freilauf geradezu anzubieten scheinen.
Der Do-Khyi ist also gerade im "rassetypischen Verhalten" keine jederzeit für die alleinigen Bedürfnisse des Menschen formbare Hunderasse.

Seine ihm scherzhaft als "Sturheit" ausgelegte Verhaltensart ist also nicht für jeden Hundeliebhaber geeignet.
Wie alle Herdenschutzhunde braucht der Do-Khyi Menschen, welche diese Eigenarten, Unabhängigkeit und auch ein gelegentliches Hinterfragen von gesetzten Regeln erkennen, regulieren und lieben lernen.
Dafür bekommt man einen Hund, der wenn er seinen Halter als seinen Partner anerkennen kann auf leiseste Ansagen, ja nachgerade Bedürfnisse erkennen und reagieren kann. Einen derart gehaltenen und erzogenen Do-Khyi kann man überallhin mitnehmen. Er wird sich zu benehmen wissen.

Schönheit als schwere Hypothek
Diese Mischung aus Schönheit im Erscheinungsbild, Kraft und stoischer Überlegenheit ist es welche Manchen dazu bringt unbedingt einen Do-Khyi halten zu wollen, auch wenn Möglichkeiten zur Haltung -seiner Art gerecht - fehlen sollten.
Ein Do-Khyi welcher zu einem reinen Wach- und Schutzhund eines Grundstückes, einer Familie "degradiert" wird, der nicht als Partner seiner Menschen betrachtet wird, kann sehr schnell Unsicherheiten und übersteigertes Schutzverhalten zeigen. Unpassende Erziehungsmaßnahmen, welche nicht selten auch als Empfehlung von, so sich selbst bezeichnenden "Hundetrainern" kommen, lassen dann einen Do-Khyi als eine Art schwierigen Hund erscheinen. Der Do-Khyi ist kein Hund welcher sich für eine isolierte Haltung in Zwingeranlagen, Verschlägen, Zimmern oder alleinigen Gartengrundstücken eignet. Dieses lässt den Do-Khyi zu einem traurigem, sturen und schwer kontrollierbaren Hund werden.

Seine Beliebheit unter den Herdenschutzhunden ist zu einer nicht so positiven Hypothek für seine Gesundheit und Langlebigkeit geworden. Denn viele Hobbyzüchter, nicht nur außerhalb Deutschlands, haben inzwischen angefangen "Do-Khyi" zu produzieren.
Nicht selten fehlte das genaue Wissen um den frühen Aufbau der Rasse und so kommt es, dass sich die verschiedenen Typen der Rasse eher immer weniger als eine Rasse präsentieren. Das Züchten aufs Geradewohl hat dem Do-Khyi eine Fehlentwicklung in der Zucht angelastet, so dass bereits 35 Jahre nach Zuchtbeginn die Grenzen der heutigen Hundezucht auch in dieser Rasse ziemlich deutlich aufgezeichnet wurden. Es erfordert viel Idealismus den Do-Khyi verantwortungsvoll für eine Zukunft zu züchten.
Diese Fehlentwicklung in der Zucht zeigte sich in der Festigung von verschiedenen Erkrankungsmöglichkeiten, welche damit bereits heute auch als rassetypisch für den Do-Khyi gelten können.

Erkrankungen des Skeletts, der Muskulatur gehören ebenso dazu, wie verschiedene Augenerkrankungen aber auch Stoffwechselerkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems und des Immunsystems sind zu nennen. Bis heute gibt es noch keine, durch Mitarbeit von Zuchtvereinen oder andere offizielle Stellen geförderte statistische Auswertung, zum Beispiel allein nur zur durchschnittlichen Lebenserwartung der Rasse. Ebenso streben die vielen, gesplitteten Rassezuchtvereine für den Do-Khyi weltweit, eine Klärung oder züchterische Aufarbeitung verschiedener, womöglich oder bekannt erblich weiter gegebenen Erkrankungen mittels der Nutzung der Molekulargenetik, durch den vorbeugenden  Einsatz von Gentests bis heute nicht an. 
Die Zucht und Zukunft der Rasse Do-Khyi also bleibt weiterhin vollständig in die alleinige Verantworlichkeit von "Hobbyzüchtern" gestellt.

Schon früh, nach dem erneuten Beginn der Do-Khyi - Zucht, waren Einflüsse anderer Hunderassen zu verzeichnen. So sind auch heute noch deutlich die Merkmale, zum Beispiel des in Amerika früh in die Rasse eingeführten Akita Inu zu erkennen. Weltweit lassen sich für auch bemühte Neuzüchter gerade diese  verschiedenen Einflüsse - ohne eine umfassende Einführung durch wenige wirklich kundige Züchter - in ihren Auswirkungen, speziell bei einer Weiterzucht nicht mehr eingrenzen.
Auf diese Weise erklärt sich die Zunahme der unterschiedlichsten Do-Khyi - Typen.

Worauf man beim Do-Khyi - Kauf achten sollte
Neben den oben genannten gesundheitlichen Aspekten gilt es noch einen weiteren, wichtigen Punkt zu beachten:
Wer sich einen Do-Khyi halten möchte, sollte nur bei einem Züchter kaufen, dessen Hunde in Haus und Familie vollkommen integriert sind. Keine alleinige Gruppen- oder "Rudelhaltung". Keine Aufzucht und Haltung in Zwinger- mit Freilaufanlagen. Keine Verwahrung der Hunde in abgeschlossenen Zimmern.  Keine zwei bis vier Würfe je Saison zur selben Zeit. Nachdem es sich beim Do-Khyi um sehr sensible Hunde handelt ist es nicht einfach, ja oft sogar kaum mehr möglich Fehler und Vernachlässigung durch den Züchter in der wichtigen Früh- und Aufzuchtphase später zu korrigieren.

Do-Khyi welche in den ersten wichtigen Wochen nicht mit der notwendigen Zuwendung durch Menschen aufgewachsen sind können das Versäumte, auch bei aller Hundehalterkenntnis, fast nicht mehr aufholen. Sie bleiben ihr Leben lang scheu, zurückhaltend und unsicher, nicht selten sogar gegenüber dem Halter.
Solche Do-Khyi und Herdenschutzhunde haben keine Chance jemals den positiven Teil des Charakters, Ruhe und Sicherheit wie auch Zuverlässigkeit der Rasse auszustrahlen oder je auch nur auszuleben.
Desto wichtiger ist es, einen Züchter sehr sorgfältig auszuwählen. Züchter welche Do-Khyi - Welpen bereits ab der 8. Woche verkaufen finden sich sicher nicht darunter. Der Do-Khyi ist ein Spätentwickler und benötigt bis zur mindestens 11. - besser 12. Woche noch seine Familiengruppe und Mutter.
Um so besser, wenn der Welpe bereits schon bei seinem Züchter möglichst viele Erfahrungen mit allen möglichen Tieren, allen möglichen Menschen, anderen Hunderassen und Umweltbedingungen machen konnte.

@ Tibimaxe.de

Freitag, 24. September 2010

Do Khyi TV Tipp - Das Gold des Himalaya

Die Changtang - Hochebene im Areal Nordindiens, einst Kaschmir genannt:
Dort im militärischen Sperrgürtel entstand eine Dokumentation über das Leben der Changpa - Nomaden. Die Dokumentation wird am

Sonntag, den 26. September um 17,15 Uhr im SWR
erneut gesendet. 

Empfehlenswert für jeden Do-Khyi - Halter, Do-Khyi - Züchter und Do-Khyi - Zuchtschaurichter!
Die Dokumentation zeigt relativ viele der Hunde der Rasse Do-Khyi, Tibet-Dogge oder Tibet-Mastiff in ihrem ursprünglichen Herkunftsgebiet, bei den Nomaden, deren natürliches Wesen und Verhalten, sowie den angestammten Umgang der Menschen mit diesem Herdenschutzhund!!

Es ist für Do-Khyi Liebhaber empfehlenswert diesen Film aufzuzeichnen um sich den Beitrag in Ruhe und auch in Zeitlupe ansehen zu können! Der Umgang der Hunde miteinander, mit dem Menschen, den Umgang der Menschen mit den Hunden. Ebenfalls interessant ist das Aussehen dieser noch ursprünglich gebliebenen Hunde. Auch einen Khyi Apso kann man "live" in Bewegung und bei einer Schutzaktion betrachten...

Schöne Szenen der eines Do Khyi mit einem wild gewordenen Yak. Deutlich kann man studieren, dass die Hunde der tibetischen Nomaden bewegliche, blitzschnell reagierende und mit gutem Sozialverhalten ausgestattete Hunde sein mussten um ihr Leben in der Changtang - Hochebene unversehrt meistern zu können.
Wie weit unsere westlich geprägte Do-Khyi - Zucht heute schon davon enfernt ist, darüber sollte sich ein jeder Gedanken machen! 

Die Region im Himalaya aus der diese Dokumentation aus 2003 stammt wird bei Do-Khyi - Züchtern auch gerne "Zanskar" also die Region der Quelle der "besten Do-Khyi - Importe" der heutigen Zucht genannt!
Was um Himmels Willen ist dann das was wir heute nicht selten in den Schönheits-Ausstellungs-Ringen der Do-Khyi - Reinzucht erblicken können (?)
Diese Dokumentation ist für jeden Herdenschutzhund - oder Herdengebrauchshundhalter sehr interessant. Das Leben der Herdenschutzhunde und den Umgang mit diesen Hunden, dort in einer der noch ursprünglichsten Regionen der Hirten- und Wandernomadenkultur, studieren zu können!
Viel Spaß...

Mittwoch, 25. August 2010

Do Khyi Unglaublich

Unglaublich, die Reaktionen in der "Rassehunde-Zuchtwelt"...
... falls die Presse einmal nicht wie "vorgefertigt und ausgesucht geliefert" über Rassehunde berichtet. In der Ausgabe September 2010 des Hunde-Fachmagazins "Hunde Welt"  ist auf Seite 24 der Artikel "Schönheit um jeden Preis" zur Rasse "Der Collie" zu finden. Neben einer Beschreibung seiner Vorzüge, welche vor allem im Wesen und in der Schönheit beschrieben werden, behandelt der Artikel  - durchaus auch etwas kritisch -  die gesundheitliche Situation der Rasse.

Auch für den interessierten Do Khyi - Halter ist es sicher wichtig einmal ein wenig über den Tellerrand hinaus zu blicken. 
Die Situation - in welcher sich nicht wenige unserer Rassehunde befinden - ist unserem derzeitigen Zuchtsystem geschuldet. Ebenfalls ist das Streben vor allem nach rassekonformer "Ausstellungs - Schönheit" sicherlich nicht grundlegend nur zum Wohl einiger Hunderassen gewesen.
Darunter leiden vor allem jene Hunderassen welche keinerlei Arbeitsprüfungen für eine Zuchtzulassung kennen.

Natürlich wäre es den zutreffenden Rassezuchtvereinen lieber gewesen, eine bereits vorgefertigte Rassebeschreibung - wie allgemein üblich - in der Ausgabe der Hunde Welt lesen zu können.

In der Zwischenzeit aber ist das Informationsbedürfnis der Hundeliebhaber und Leser von Hundefachzeitschriften deutlich gewandelt. Auf nicht wenigen Hundeforen werden Themen zur Gesundheit von Rassehunden inzwischen kontrovers und offen behandelt. Das Medium Internet ist für Fachzeitschriften zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz geworden.
Der Leser erwartet, dass Fragen welche anstehen können auch von der Fachpresse aufgegriffen werden!

Geradezu vorbildlich sind Rasseportraits im "Schweizer Hundemagazin".  Dort kommen Züchter zu Wort aber es wird keine noch so kleine Eigenheit, welche bei Erziehung und Haltung der besprochenen Rasse beachtet werden muss - vor einer Anschaffung - unerwähnt gelassen!
Auch die derzeitigen Bemühungen um Gesunderhaltung und damit das Aussprechen von erkannten Gesundheitsthemen einer Rasse wird bei solcher Gelegenheit vorbildlich besprochen. Ein Teil der deutschen Fachzeitschriften indes neigen immer noch dazu, bewerbende Rasseportraits wie in den vergangenen 15 Jahren, anzubieten.

Unglaublich - die Reaktion der zwei, für die Rasse zuständig zeichnenden Rassezuchtvereine. Der am Geschehen interessierte Do Khyi - Halter wird Gleiches allerdings bereits aus dem Umfeld der eigenen Rasse kennen! 
Halter und Liebhaber einer Rasse erwarten Aufklärung, Garantien und Sicherheit und nicht nur im "Gewährleistungfall" - Abgrenzung und  die bewerbende Zusicherung zur Vertrauensbildung, dass man sich um die Gesunderhaltung einer Hunderasse, - in einem Züchter betreuenden Verein für Rassehunde - schon bemühen werde...(!)

Während in den Internetforen um Fragen zum Hund seit langer Zeit schon die Namen der Medikamente gehandelt werden welche  man, dieser und jener Hunderasse, besser nicht verabreichen sollte - kann man von Seite der Zuchtvereine die Frage lesen,

" ...ob denn Tiere medikamentenverträglich gezüchtet werden müssen - oder Medikamente tierverträglich zu sein haben..."

Dabei gibt es doch weltweit überwiegend sehr viele Hunderassen welche mit Medikamenten keinerlei derartige Probleme haben. Erwartet man also für züchterisch als "erkrankt zu bezeichnende Tiere" die Entwicklung neuer, eigens  dafür hergestellter Medikamente?
"Time to eat the dog" - so war kürzlich in dem Artikel in der Zeitschrift Spiegel zu lesen. Hier wird die Gegenrechnung aufgemacht was unseren Gesellschaften, womöglich als exzessiv empfundene Ansprüche - durch die Luxus-Haltung von Rassehunden - kosten. Selbst für Menschenkinder gibt es für etliche seltene Erkrankungen keine eigens und extra für Kinder entwickelten Medikamente! 

Aber natürlich darf man wenn man an ein Wespennest rührt, nicht mit Applaus rechnen!
Entrüstete Reaktionen kennt der interessierte Leser gerade auch aus der Mensch gemachten Do Khyi Welt. Vor allem aber die Erklärungen aus den Zuchtvereinen zum Merle - Faktor und dessen Auswirkungen dürften am Do Khyi interessierte Leser sicher schon realistischer einschätzen können. Wir haben hier schon einmal, die Rasse Do Khyi betreffend, darüber berichtet. Erhöhte Welpensterblichkeit und Defekte an Sinnesorganen treten auf, nicht nur das Gehör ist betroffen!

Gerade derzeit sind überall in der Hundewelt die Mischungen aus den verschiedenen Rassen der Britischen Hütehunde "modern" - vor allem zum Arbeiten in verschiedenen Hunde-Sportarten.  Ob gewollt oder ungewollt...(!)
Bei diesen kann dann der Laie die unterschiedlichsten Auswirkungen  jenes, in der Rassezuchtwelt freigesetzten und genutzten Merlefaktor, auf Auge und Gehör, wie aber auch auf die Sterblichkeit der Welpen oft auch in der Öffentlichkeit betrachten...(!) Nicht selten kümmert sich dann die Öffentlichkeit abschließend,  mittels der Tierschutzorganisationen, um die schlimmsten Fälle...

Darf man in der Hunde-Züchterwelt die Verantwortung, - für eine funktionelle, praktische und selbstständige Fortpflanzungsfähigkeit der betreuten Art Hund (Canis familiaris) - durch die Freisetzung von derartigen, lebensbehindernden Erbfehlern - im System der Hundezucht,- auf solche Weise ("In meinem Verein kommt das nicht vor") einfach außer acht lassen?
Hunde - welche durch Rassezucht heute schon und in Zukunft nicht mehr fähig sind ohne Genom-Steuerung durch "Züchterhand" überlebensfähigen und leidfreien Nachwuchs zu zeugen?

Ist man so wirklich der Ansprechpartner "wenn es um den Hund geht" - oder um den Hund gehen sollte?

Interessant ist dieser Fall für alle Hunderassen. Wie stellt sich das denn nun mit der Haftung des Züchters für entsprechende, erhöhte Behandlungskosten beim zukünftigen Halter? Wie überhaupt ? Es scheint ja - wie in einer Stellungnahme eines betreuenden Vereines - so gut wie keine, nicht mit irgend einem der unterschiedlichen Erbfehler, behafteten Tiere in manchen Rassen zu geben...(!)
Betroffene Hunde können auf diesen und weitere Erbfehler getestet werden. Was passiert nun mit MDR1,  CEA... und so weiter - positiv getesteten Welpen...(?)

@ Tibimaxe.de 


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Sonntag, 1. August 2010

Do Khyi - Futtertipps und Realitaet

Herdenschutzhund Do Khyi und profitable Ernährungstipps

Zu diesem Thema - welches nicht wenige Halter des Do Khyi interessiert - haben wir einen sehr offenen und sicher nicht unzutreffenden Bericht in der Ausgabe des Magazin "Spiegel" Nr. 30/26.7.2010 gefunden. 
Unter der Überschrift "Maskierter Müll" wird ziemlich deutlich die profitable Sondersituation der Futtermittelhersteller - für Hund und Katz - in der Europäischen Union beschrieben...

Wer das Schwarzbuch Hund noch nicht gelesen hat - oder es nicht glauben sollte - dem möchten wir diesen Artikel in der Zeitschrift Spiegel zur Lektüre empfehlen.

Gerade auch die Zuchtbetriebe für Hunderassen sind von den Herstellern für Futtermittel schon länger als ein wirksames Werbemittel entdeckt und - mit dem direkten Draht zum Hundehalter mittels Vertrauensbildung -   auch in die Vertriebswege erfolgreich mit "eingebunden" worden...(!)

Natürlich hat auch ein solcher Zuchtbetrieb etwas davon. Die Möglichkeiten reichen von Vergünstigungen und Nachlässen beim Einkauf von Futtermitteln bis hin zu "Futtermittel-Hersteller-Championaten" und nicht selten ist es ein Neben- bis Haupterwerb von etlichen Hundezuchtbetrieben Futtermittel aktiv zu verkaufen!

Es ist ein Thema welches nicht selten den Do Khyi - Halter beschäftigt:  Die Fütterung und Ernährung. 
Was ist es das die meisten Do Khyi dazu bringt lieber einen Blick auf den menschlichen Tisch zu werfen und beim eigenen Futter eher mäkelig zu wirken?
Abgesehen von einem Erziehungeffekt für den Halter - durch einen Do-Khyi welcher sich Hand füttern lässt, - ist die Tatsache, dass nicht wenige dieser Rasse bei der Fütterung eher abgeneigt sind erforderliche Nährstoffe zu sich zu nehmen ein Grund unser Futterangebot an den Do Khyi vor dem Hintergrund der Wertigkeit der Inhaltsstoffe genauer zu hinterfragen.

Ob nun also Fütterungsempfehlungen eines Zuchtbetriebes, eines Züchters zu 100% sicher dem Wohl des Hundes, oder wohl eher einem Umsatzinteresse des empfehlenden Menschen dienen?
Diese Frage bleibt in den Raum gestellt.

Interessant wird das Ganze nicht gerade nur, sondern auch vor dem Hintergrund des Artikels "Maskierter Müll" im Magazin Spiegel, wenn dann eine Empfehlung für industrielles Fertigfutter direkt im Internet speziell und gerade für die Hunderasse Do Khyi "ausgesprochen" wird.... (!)

Wenn also Euer Do Khyi wieder einmal die Essenszubereitung seiner Menschen attraktiver findet und bei seinem eigenen, von Euch angebotenen Futter die Nase rümpft und sich mit fragendem Blick an Euch davon abwendet... 
... dann sollte man einmal das Angebot der Fütterung genauer hinterfragen, Nicht selten haben Do Khyi noch einen guten Instinkt was ihnen gut bekommt oder was ihnen schwer im Magen liegt... 

Der Inhalt des Artikels und auch die Empfehlung eines Tierarztes zum Ende des Berichtes kann zum Wohle eines Hundes und Do Khyi auch umgesetzt werden. Nicht wenige erfahrene Do Khyi - Halter beschäftigen sich inzwischen erfolgreich mit Rohfütterung (Barf) oder bereiten das Futter selbst!

@ Tibimaxe.de

Samstag, 19. Juni 2010

Do Khyi Sommertage

Sommertage mit dem Do-Khyi.

Gemeinsames Erleben bei Wanderungen und beim "Abhängen" im wohl verdienten Schatten...
Wie unsere Do-Khyi am Besten durch heiße Sommertage kommen:
Einfach nur bei Hitze schmachten und herumliegen?
Oder doch besser als Herdenschutzhund mit Nomadeneigenschaften draußen umherziehen um "seine" Herde zu überwachen...
Raus gehts, - so wie es Do-Khyi im Sommer lieben!

Ausflüge im den schattigen Wald. Ziel: Traumhafte Ecken im Wald mit kühlem Nass für die Hunde zum Wasser treten, trinken, spielen...

An Orten an welchen wir eine kurze oder längere Rast machen...
... wird immer gewacht. Die Radarantennen (Gehör) sind auf Empfang gestellt, der Geruchsinn erfasst alles und die Sehleistung ist weit besser als die mancher Menschen...Alles wird beobachtet, entdeckt, abgeschätzt und eingeschätzt. Ein Do-Khyi "arbeitet" immer.
 - Es sei denn ein Do-Khyi schläft im Wohnzimmer!
Teamarbeit beim Wachen. Der eine ist für den einen Bereich, der andere für den genau entgegengesetzten Bereich zuständig.
Zuverlässige Arbeitsteilung - davon kann Mensch etwas lernen.

Sind es drei von der Sorte werden die Verantwortungsbereiche für jeden der Hunde nicht kleiner. Für jeden der Hunde ist eine Bezugsperson welche führt und uberwacht von Vorteil und erforderlich. Nur so kann man auf dem Weg kleine Aufgaben stellen, mit dem Hund arbeiten und ihm auch kontrollierten Freilauf gewähren.
Übernimmt der Mensch Verantwortung
können Do-Khyi draußen völlig ausgelassene Entspannung zeigen.

Auf jeder Sommerwanderung - und Reise...
... ist Wasser für die Hunde dabei. Auch wenn das einen Rucksack bedeuten sollte
- für den Menschen!

Wieder daheim - Nach gemeinsamen Nomadenleben -
... findet der eine Do-Khyi den Büroschlaf im kühlen Haus entspannend,
... der andere bevorzugt das Relaxen bei einem Sonnenbad in der Abendsonne. 
Do-Khyi  Sommertage !
Wir benötigen keine völlige "Alleinlage" oder "verbretternde" Sichtschutzzäune und können unseren Do-Khyi Rundumsicht auch über die Grenzen des Gartenzaunes hinweg gewähren. Seiner Art gerecht werdende Auslastung und Haltung ist dafür die Ursache.


@ Tibimaxe

Donnerstag, 10. Juni 2010

Do-Khyi Unterwegs

Do-Khyi Unterwegs...

Ein kleiner Einblick womit sich Do-Khyi Ambi und Maxe gerne die Zeit vertreiben...
Nur Wachen im Liegen und gelegentlich laut Protest anmelden ist nicht unser Ding.
Raus und umher ziehen. Draußen etwas erleben...

Spuren lesen und "hinterher ziehen"
"Wollen wir die vorbei lassen"? Eine Bikergruppe im Wald hat es eiliger als wir...
Wenn er etwas entdeckt hat, läuft er auch in die nicht vorgesehende Richtung...
Lebensfreude - Ja! Aber besser sind keine Straßen und Gefahrenstellen am Weg. Maxe beim "abdüsen"
Egal - weiterziehen und...
Warten auf Maxe...
Wieder eingetroffen, beim Lesen der "Frankfurter Allgemeinen" - Zeitunglesen, Blümchen pflücken...
Alle Zeit der Welt - Gemeinsames Erleben draußen.
Und wieder eine Extratour:
Warten auf Maxe. Ambi wär gerne mit gedüst... Wären beide zu zweit unterwegs dürften wir länger warten...
Wieder zurück vom Ausflug! Mitten durch die Futterwiese...  Do-Khyi Maxe zeigt "überschaubare Ausflüge" Ambi´s Ausflüge sind weiter und dauern länger. Deshalb geht sie Leine in Wald und Wiese.
Antrag auf eine Erholungspause...
Rast im Schatten...
Es ist Sommer geworden.

@ Tibimaxe

Samstag, 1. Mai 2010

Do Khyi Zucht Erhalt, Versuch und Scheitern

Kann man, wenn der Wolf (Canis lupus lupus) samt seiner Unterarten einmal ausgestorben ist, diesen durch den Versuch der "Rückzüchtung" aus seinem Nachfolger beim Menschen, - dem Hund, - wieder "zum Leben" erwecken?
Zum Beispiel, indem wir annehmen, dass sehr ursprünglich erhalten gebliebene Hunderassen dann zu seiner "Rückzüchtung" diesen.

Schon immer hat der Mensch im Lauf seiner Kulturentwicklung Lebensräume verändert, Landschaften nivelliert, Tierarten domestiziert und zu Haustieren umgebildet. Nahezu immer kann man Haustiere des Menschen an einer höheren Fruchtbarkeit - im Gegensatz zu deren wilden Vorfahren - erkennen. So auch beim Hund.
Es sind also schon gravierende genetische Veränderungen, wohl auch Varianzverluste, welche zum Beispiel bei verschiedenen Hausschaf-Rassen eine Fortpflanzungsphase rund um das Jahr bescheren, sprich dem Menschen jederzeit Lämmer.

Auf dieselbe Weise ist beim Hund zwei Mal im Jahr die Fortpflanzung möglich. "...  Nur beim Do-Khyi nicht" - wird manch einer sagen...(!)
Obwohl auch bei der Hunderasse Do-Khyi die Fruchtbarkeit in den vergangenen Jahren eine deutliche Zunahme erfahren hat, - in den Händen der Hundezüchter. Neben übergroßen Wurfzahlen sind auch zweimalige Fortpflanzungsphasen im Jahr beim Do-Khyi nicht mehr so selten!

Zu diesem Thema haben wir in der "ZEIT" Nr. 17 einen interessanten Artikel gefunden. Es dreht sich darin um den Auerochsen, der im 16. Jahrhundert durch das Wirken von uns Menschen endgültig und für immer ausgerottet wurde.
Wie beim Wolf und dem Hund, stammen alle Hausrindrassen vom Auerochsen und seinen verschiedenen Unterarten, auch "UR" genannt ab.

Analog zum früheren, heute überkommenen "Rasse - Denken" nicht nur der Rassehundezucht, müsste doch durch die, im Haustier erhalten gebliebenen Gene, der Auerochse wieder zum Leben "erzüchtet" werden können. Züchter welche sich als Schöpfer verstehen wollen. Darum geht es, unter anderem, in diesem bemerkenswerten Artikel.

Bis heute sind die verschiedenen Unterarten des Auerochsen nicht bekannt, von welchen sich  - unterschiedlich die verschiedenen Asiatischen und Europäischen Hausrindrassen ableiten lassen. - Auch beim Hund ist man derzeit noch auf der Suche... ob eine oder mehrere Unterarten des Grauwolfes der Domestikator des Haushundes sein können.
Die Situation ist in etwa eine ähnliche. Bei all dem wird darüber auch heute  "vergessen" noch existierende Unterarten des Grauwolfes zu erhalten und ihnen das Los der Ausrottung zu ersparen, nachdem diese sich doch schon deutlich als Unterarten vom Grauwolf unterscheiden!

Inzwischen, durch Bemühungen im damaligen Zeitdenken des Nationalismus, wurde durch Herrn Heck im Berliner Zoo dann der Versuch begonnen den Auerochsen durch die Verwendung sehr alter Rinderrassen  "Zurück zu züchten" Im Glauben, - an die Einfachheit schöpferischer Vorgänge, - die Zucht könnte das leisten. Nach einhelliger Meinung damaliger und heutiger Zoologen, Biologen und Haustierforscher ist das eine vergebliche Bemühung. 
Man erreicht damit ein Bild, ein Abbild von erhaltenen bildlichen Darstellungen und Beschreibungen, aber nicht den ausgestorbenen Auerochsen. Eine neue Haustierrasse eben!
Inzwischen hat man sich auf den Namen Aueroxe geeinigt.

Die zur "Rückzüchtung" verwendeten sehr alten Hausrindrassen jedoch stehen, - anders als der gut vermarktete "Aueroxe", - auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Rinderrassen...(!)
Es wird schwerlich möglich sein, diese zu erhalten.

Erinnert das nicht an einen Teil unserer Hundezucht?
Und wie beim Hund, bei ursprünglichen alten Hunderassen, - wie dem Do-Khyi, der Tibet Dogge ist Zucht und züchterische Bemühung in diesem Fall alleine einer optischen Vorstellung geschuldet.  
"Weg ist Weg" titelt die ZEIT den Artikel.
Das betrifft auch ehemals im 19. Jahrhundert übergebene und noch bewahrte Hunderassen, - zu treuen Händen, - in die Hände der Hundezucht.
Schon alleine die Praxis der Engzucht, um optisches Aussehen zu erhalten, lässt die Grundidee "Erhalt von Hunderassen" zu einer unrealistischen Vorstellung werden. Es gehen zu viele genetische Eigenheiten und Vielseitigkeit verloren, indem durch diese Praxis der Äußerlichkeiten Gene einfach "verloren gehen" und verloren gegangen sind.

Der tatsächliche Erhaltungsbereich für Hunderassen, ja Hunde insgesamt durch diese Zuchtvorstellungen des 19. Jahrhunderts sind beschränkt.
Beim "Herauszüchten" von Erkrankungen und eventuell unerwünschten Erscheinungen ist die Rassehundezucht nicht weiter gekommen, wie das heute die immer stärker auftretenden erblichen Erkrankungen zeigen. Die Vielfalt des Hundes indes, - als Überlebenskünstler ging verloren.

Haben wir Menschen es verlernt wie man Haustiere züchtet?

Bisher ist das immer über menschliche Selektion, also Auslese gelaufen. Positives wurde bevorzugt zur Weiterzucht zugelassen. Negatives beim Nutzvieh diente der Ernährung...
Was wenn der Hund gar keine solche Selektion durch den Menschen erfahren hätte können?

Das Zusammenleben Mensch - Hund, die Auslese nach Verhaltens- und Gebrauchsmerkmalen, nach Gesundheit und Vitalität, - in dieser Reihenfolge, bedürfen einer Rückbesinnung um überhaupt irgend etwas erhalten zu können!  
Mit dem Beginn der Industrialisierung haben ganze Menschengesellschaften scheinbar verlernt aus anderen, als optischen und rein wirtschaftlichen Gründen Haustiere zu züchten!

Der Weg zum Wolf zurück wäre schon aus solchen Überlegungen heraus unmöglich!   Weg ist Weg
Das gilt auch für ursprüngliche, alte Hunderassen! Wie stellt sich das dann mit sehr alten Haustierrassen beim Hund dar? Ist die Rassehundezucht überhaupt in der Lage solche zu erhalten?
Wir heutigen Menschen mit unseren heutigen Vorstellungen, welche immer nur um das Äußere, das gerade moderne, gefällige und marktfähige Abbild kreisen?

Können wir Einkreuzungen vornehmen, jederzeit und darauf hoffen eben dann "einfach" zurückzuzüchten? Geht so etwas überhaupt?
Verschiedene Hunderassen sind schon immer durch Kreuzungen entstanden, kann man diese dann zurück züchten, die Gene einer eingeführten Hunderasse dann wieder entfernen?
Wie das Beispiel des Auerochsen zeigt - Unmöglich!

Wissen wirklich alle Hundzüchter was sie tun an einer alten Haustierrasse, so wie dem Do-Khyi sozusagen?
Bemühungen genetische Varianz zu schaffen, durch "moderne" Engzucht auf allein optische Merkmale verlorene Vielfalt zurückzuholen, durch Einkreuzungen anderer Hunderassen, - ausgesucht nach bildlichen Vorstellungen lassen im überlieferten Sinn neue Hunderassen entstehen. Nicht mehr und nicht weniger.
Für den Do-Khyi aber gilt;  - was Weg ist ist Weg.

Und so kann man schon früh den, auch offiziellen Hinweis auf Einkreuzung, zum Beispiel des Akita Inu (bis heute ein Beispiel von vielen) in die Hunderasse Do-Khyi finden. Bis heute kann ein fachlich geschulter Blick das Mitwirken des Akita Inu, - bei entsprechenden Exemplaren, im Körperbau und im Verhalten erkennen. Erst züchtet "man" Vielfalt heraus und kann diese doch nicht wieder zu einem Erhalt der Rasse zurückführen. Die Vielfalt einer Rasse im Aussehen, - wie dem Do-Khyi - aus unterschiedlichen regionalen Typen der Herkunftsregionen des Himalaya, wird nicht einheitlicher und hat in den vergangenen 10 Jahren durch Einkreuzungen fremder Hunderassen für jedermann deutlich sichtbar auch zugenommen!

Ist der Do-Khyi noch eine Rasse, oder wie im Artikel der ZEIT vertretend für den Aueroxen steht: 

"... ein heterogen zusammengesetzter Bastard"
- alleine aus den optischen Vorstellungen seiner unterschiedlichsten Züchter mit dem Original vergleichend? -

Offensichtlich gefallen uns die Hunde der Hirten, der Tibeter nicht. Denn sobald sie unter die "Aufsicht" unserer Hundezuchtvereine gelangen, werden sie in ein Korsett von modischen Zuchtzielen gezwungen.  Moderne Zuchtziele, - für die Arbeit der Herdenschutzhunde, der Hunde der Tibeter, - ohne Bedeutung und völlig nebensächlich oder sogar hinderlich. Die typischen Eigenschaften welche den langen Erhalt bei uns Menschen garantierten, ab 1900 bis heute nicht mehr gefragt, ja sogar offiziell geleugnet....(!)

Der Rassezuchtgedanke, mit seiner zu überdenkenden Ausgestaltung, ist derzeit nicht in der Lage alten, ursprünglichen Hunderassen auf Dauer das Aussterben zu ersparen. Was dieser lediglich kann ist es ein Bild  von persönlichen Vorstellungen, - im Aussehen zu manifestieren
Ob dieses immer auch authentifizierend ist, - dazu müssten der Mensch und die Zucht ihren Drang nach Modetrends regeln können!

Dennoch haben alte, noch übergebene Haustierrassen eine für Menschen wichtige Funktion,  es sind deren genetischen Eigenschaften, welche es wert sind "tatsächlich" erhalten zu werden! Es ist höchste Zeit an eine Erneuerung und Modernisierung des Rassezuchtgedankens zu appellieren!

Freitag, 23. April 2010

Do Khyi Hund und Begriff Martyrium

Glauben und Märtyrertum beim Do-Khyi, der Tibet Dogge?
Natürlich haben wir diese Hunderasse im WWW zusammen mit dem Begriff Martyrium gefunden!

Es war einmal... (in der Vergangenheit vor cirka 20 Jahren) eine Do-Khyi - Hündin. Diese wurde gemeinsam mit deren Schwester "erwählt". Sie sollte bei einem Menschen welcher bereits Hunde im "großen Stil" züchtete die Grundlage eines Do-Khyi - Zuchtbetriebes bilden...
Bereits im neunten Lebensmonat hatte sie dann ihren ersten Wurf "entbunden"...

Kurze Rede, langer Sinn: Der Hundegroßzuchtbetrieb wurde von "Amts wegen" aufgelöst. Die verstörten Hunde haben europaweit neue Halter gefunden. Nur diese Hündin wurde auserwählt, von einem Menschen welcher einen Zuchtbetrieb gründen wollte...(!)

Sorgfältig ausgesucht um mit einer "erwählten" Zuchtlinie in die "Aus - zuchtversuche" gehen zu können. Und so wurde also diese Do-Khyi - Hündin zu einer der Stamm-Mütter eines Do-Khyi - Zuchtbetriebes., in Deutschland versteht sich! Nach kurzer Eingewöhnungszeit hat sie dort ihren zweiten und bereits ein halbes Jahr (!) darauf ihren dritten Wurf "entbunden".
Natürlich wird eine derart in der Rassehundezucht eingesetzte Hündin nicht alt. Es fehlen die Erholungszeiten und die Ausreife zu deren gesundheitlichen Schutz. Es ist so, als würde eine Frau jährlich von deren 11. Lebensjahr bis zum 35. Lebensjahr einen Säugling entbinden... (siehe Lebenserwartung Mittelalter)

Kann man dieses Geschehen jetzt als ein Martyrium eines Hundes in der Hundezucht bezeichnen?
Was ist denn ein Märtyrer überhaupt? Es ist ein Mensch, welcher für seinen Glauben an eine Religion oder - später auch für eine politische Sache, Folter, Qualen und Leid, sowie den Tod "erleidet".

Ist der Begriff wirklich geeignet für einen Hund? Hat sich dieser sein Schicksal bewusst herausgesucht um seinem Glauben treu zu bleiben? Treu im Glauben bis in den Tod?
Wer für das Schicksal von Hunden und/ oder Zuchthunden verantwortlich zeichnet - das ist alleine deren Züchter oder Verkäufer. Sicher hätte sich mancher Hund und Do-Khyi gerne etwas völlig anderes gewählt aber als Hund ist er fremdbestimmt. 

Es fehlt ihm das Bewusstsein zu Glauben - an einen Gott und an eine Religion und ebenso an politische Gedanken. Ein Hund kennt keine Hoffnung und auch nicht das Geld, welches dem Hund nicht selten Leid beschert. Bei Zuchtbetrieben, Hundehändlern, ungeeigneten Hundehaltern...

Wenn also das Leid von Do-Khyi - Hunden umgangssprachlich als ein Martyrium bezeichnet wird, so ist das begrifflich nicht korrekt. Es soll in uns Menschen beim Lesen eine spezielle Assoziation, hin zur Freiwilligkeit, zum Aufopfern erwecken. 

Nur, wer hat einen Hund geopfert wenn nicht der Mensch?
Ist ein Hund, welcher in einer religiösen, rituellen Handlung geopfert wird als ein Märtyrer zu bezeichnen?

In welche Ecke im WWW wird denn mit dieser Bezeichnung die Hunderasse Do-Khyi gestellt? Zu diesem Thema werden wir sicher auch noch ein wenig recherchieren! Ist es also korrekt einen Do-Khyi als Märtyrer zu bezeichnen?
Weshalb wird eine Sache nicht zutreffend benannt? Als Tierquälerei zum Beispiel oder wie im oben geschilderten Beispiel von vielen, als mögliche wirtschaftliche Ausbeutung eines Hundes?
Ist nun ein aus Zuchtbemühungen völlig erblindeter Do-Khyi dann auch als Märtyrer (?) zu bezeichnen? An diesem wird womöglich doch versucht zu lernen... Er dient doch einer Sache - welche wir - an dieser Stelle  - nicht offen trefflich benennen wollen...(!)

Sind dann Menschen, welche einen erkrankten Do-Khyi hatten als Märtyrer zu bezeichnen? Oder ist dieser Begriff einer, welchen Jedermann einfach einmal - so oder so, zum jeweiligen seiner Zwecke anwenden kann? Oder ob sich ein Mensch als Märtyrer empfindet für das "zur Verfügung stellen" von Hunden um gewisse Dinge herauszufinden...(?)

Ein verantwortungsbewusster Züchter wird immer versuchen "seinen Welpen" jedes  auch nur erdenkliche Leid zu ersparen. Sei es gesundheitliches Leid durch nicht verantwortungsbewusste Zucht, - oder Leid für den Hund durch nicht zutreffende Haltung. Er wird darauf achten "seinen Welpen" eine sichere Zukunft zu verschaffen. Er wird aber mit Sicherheit nicht "seine Welpen", - wenn etwas schief gelaufen sein sollte, als Märtyrer bezeichnen und damit im Internet werben...

Der Begriff zielt auf eine völlig andere Defintion und ist für keine Hunderasse geeignet.


@ Tibimaxe

Freitag, 16. April 2010

Do Khyi Thema Appell Epilepsie

Do Khyi Und wieder Thema Epilepsie.

Das Thema Epilepsie bei Hunden ist in der Öffentlichkeit angekommen! Wenn man nur zwei bis drei Jahre zurückdenkt war das noch völlig anders. Epilepsie bei Hunden war kein Thema, - jedenfalls kein offizielles. Nicht bei Züchtern, und schon gar nicht in der Fachpresse zum Thema Hund.



Epilepsie beim Hund, aber auch beim Do-Khyi oder bei verschiedenen anderen Hunderassen, ist kein Tabuthema mehr. Inzwischen kann man darüber sprechen und lesen und ist nicht mehr alleine auf übertragene Tipps von womöglich oder vielleicht auch betroffenen medizinischen Laien auf diversen Hundeforen angewiesen.
Jeder einzelne Hund mit epileptischen Anfällen ist ein "Eigener Fall" und verdient eine individuelle fachmedizinische Betrachtung!

In der neuesten Ausgabe des "Schweizer Hundemagazin" haben wir den bisher informativsten, einfach verständlichen und fachlich exzellent aufklärenden Artikel zum Thema Epilepsie beim Hund gefunden! Sehr eindrücklich werden die verschiedenen Auslösefaktoren von epileptischen Anfällen beim Hund und auch die verschiedenen, - immer vor einer Einstellung auf Medikamente erforderlichen, Untersuchungsmethoden beschrieben.

Der Artikel geht ebenso offen auf die derzeitige Erforschung von Medikamenten aus dem modernen medizinischen Humanbereich an epileptischen Hunden ein, welche eine Therapieresistenz anzeigen. Im Schlussteil werden auch Sonderdiäten beim Futter, sowie ausschließlich homöopathische Behandlung und dergleichen betrachtet.

Ein betroffener Hundehalter, mit einem epileptischen Hund, wird sich für seinen Kameraden, welchen er wie eine Art Familienmitglied empfindet an jeden Strohhalm klammern, jede Hoffnung versuchen für seinen Hund wahr zu machen.
Nicht selten wurde diese Tatsache in der Vergangenheit genutzt und manch einem Hund werden auch heute noch dringend erforderliche Ausschlussuntersuchungen und fachgerechte Einstellung von Medikationen, - also Behandlung, aus mangelnder Kenntnis vorenthalten. Es ist erforderlich unbeeinflusste Information zum Thema Epilepsie zu erhalten!

Um eine "idiopathische" = erbliche Epilepsie zweifelsfrei festzustellen sind sehr umfangreiche Untersuchungen des Hundes erforderlich. Es ist die Frage ob wirklich jeder betroffene Halter dazu in der Lage ist. Keine der speziellen Untersuchungen ist völlig risikofrei und vor allem besteht ein Klärungsbedarf wer die Kosten übernimmt.

Ein verantwortungsbewusster Züchter und gegebenenfalls ein verantwortungsbewusster Zuchtverein könnten ein ureigenes Interesse haben Klärung zu der Frage, ob erblich oder nicht, für deren zukünftige Arbeit in der Zucht zu suchen.

Auf keinen Fall ist Epilepsie beim Hund, oder verschiedenen Hunderassen ein Thema, für Zuchtvereine oder Züchter mit Renommee, - um damit in deren "Öffentlichkeitsarbeit" für verwendete Zuchthunde oder Zuchtarbeit zu werben!

Die Zusammenarbeit mit betroffenen Hundehaltern, verantwortungsbewussten Züchtern und der Wissenschaft ist gefragt!

Um deren Beteiligung zu erhalten ist die umfassende Information, zum Thema Epilepsie beim Hund, von Hundehaltern notwendig geworden. Gute Informationen, welche Aufklärung bringen. Nur über diesen Weg wird in Zukunft die eine oder andere auftretende Erkrankung bei Hunden, so auch die Erkrankung Epilepsie, wirklich eine Eindämmung finden können.

Wer sich also in den vergangenen Jahren gerade über das Thema Epilepsie beim Do Khyi informiert gehalten hat. - Vielleicht konnte er sogar den einen oder anderen betroffenen Halter und dessen Do-Khyi kennen lernen. - Diesem empfehlen wir sich sogar unbedingt den Artikel zur Epilepsie im "Schweizer Hundemagazin" zu besorgen und aufmerksam zu studieren...

Danach dürfte die Frage auftauchen was es eigentlich für eine Art "Beratung" war welche manchem dieser schwer getroffenen und Betroffenen abschließend, zu dem Leid und der Sorge um einem Kameraden und Teil der Familie - in Steigerung dazu, vielleicht noch angedient wurde...(!)

Zum Abschluss bleibt uns an dieser Stelle nur noch der Appell Rasseforen kritisch zu sehen und im Fall von Erkrankung des eigenen Hundes, - fachlich zutreffende Spezialisten in der Tiermedizin aufzusuchen und deren Urteil, - gleich welche wohlmeinenden Ratschläge von Laien erteilt werden könnten, - Vertrauen zu schenken. Zum Wohl des eigenen Hundes!

Was bleibt ist der Aufruf weiterhin die Studie zur "Idiopathischen Epilepsie bei der Tibet Dogge (Do Khyi)" zu unterstützen.


Damit in Zukunft kein Do Khyi mehr epileptische Anfälle erleiden muss!

@ Tibimaxe

Dienstag, 13. April 2010

Do Khyi Blindenmenschen

Do Khyi   Wenn Hundehalter zu "Blindenführmenschen" werden.
Es ist eine Ironie unserer heutigen Rasse- und Mischlingshundezucht aus Rassehunden, wenn derjenige, - der Hund, der sich auch als Blindenführhund bewährt hat, selbst erblinden muss!
Nicht selten, - wie bei der PRA, handelt es sich um  Erberkrankungen des Auges, oder um Augenanomalien welche in kürzerer oder längerer Zeit zum völligen Erblinden eines Hundes führen.

Wie es der Zufall so will....
Bei einem unserer Spaziergänge haben wir erst vergangenen Freitag eine nette Hundebekanntschaft machen dürfen. Zwei mittelgroße Hunde liefen frei, ein großer Hund lief an der Leine. Erst wussten wir nicht ob wir einen Kontakt anstreben sollten, nachdem der große, schwarze Hund nicht von der Leine gelassen wurde...

Aber es waren aus der Nähe dann drei nette und verspielte Hunde. Der Große an der Leine war eine blinde Labradorhündin. Sie ist ungefähr zwischen dem vierten und fünften Lebensjahr durch die Augenerkrankung PRA völlig erblindet. Heute mit fünf Lebensjahren ist sie vollkommen blind und deren Halterin arbeitet als "Blindenführmensch" für ihren Hund.

Genau wie beim Do-Khyi ist die PRA beim Labrador als mittel in deren Auftreten von Augenspezialisten eingestuft. Das bedeutet:

Die PRA kann in unterschiedlichen Lebensabschnitten des Hundes beginnen und man unterscheidet hauptsächlich folgende drei Formen:
- Die frühe Form mit einem schlechten Dämmerungssehen im Alter von sechs Monaten und einer vollständigen Erblindung im Alter von ein bis zwei Jahren (z.B. Irish Setter, Gordon Setter, Collie, Rauhaardackel, Shetland Sheepdog, Abessiner- und Perserkatzen).

- Die mittlere Form mit ersten Syptomen im Alter von ein bis zwei Jahren und der Erblindung im Alter von drei bis fünf Jahren (z.B. Zwergschnauzer, Tibet Terrier und Labrador)
Anmerkung: Wir erinnern uns - die Ruhr Uni Bochum hat in der Studie den Tibet Mastiff hier eingeordnet!

- Die späte Form mit schlechtem Nachtsehen im Alter von drei bis fünf Jahren und dem Endstadium im Alter von sechs bis neun Jahren (z.B. Pudel, engl. und amerik. Cocker)
Verweis:

Was uns aufgefallen ist:  Natürlich gibt es im Internet zum Thema Blinder Hund und PRA beim Hund auch wieder unterschiedlichste Foren. Auch zum Do-Khyi haben wir solche gefunden. Dort zur PRA, kann ein Hilfesuchender leider nahezu nur, - gerade beim Do Khyi NUR - ,die Spätform der PRA beschrieben finden. Obwohl die Spätform den Do Khyi nicht betrifft!
Warum?  Dazu müssen sich unsere Leser einfach einmal Gedanken machen!

Im Umkehrschluss sagt die fachliche Beschreibung genau das zur PRA - Augenerkrankung, der mittleren Form aus, was auf der Do Khyi PRA Zuchtlinientafel genau zu erkennen ist:

Die ersten Syptome treten im Alter von ein bis zwei Jahren auf, die Erblindung im Alter von drei bis fünf Jahren. Wer genau hinsieht kann das auf der Do-Khyi PRA Zuchtlinientafel an der Weitergabe von Zuchthunden, an austestenden Inzestverpaarungen und austestenden Inzuchtverpaarungen auch im Bild erkennen!

Inzwischen sind wir in der Hundezucht so weit, dass solche Blindenabzeichen für Hunde auch guten Absatz finden!

Verweis:

Bei unserer Labradorbekanntschaft, während die Hunde miteinander spielten, konnten wir einige interessante Informationen bekommen was es bedeutet mit einem blind gewordenen Hund zusammen zu leben. Nach kurzer Zeit kam noch der Bruder der Labradorhündin des Weges. Dieser ist nicht von der Erkrankung betroffen. Er stammt aus dem ersten Wurf der Eltern, seine blinde Schwester stammt aus einer Wurfwiederholung mit beiden Elterntieren. Im ersten Wurf (sieben Welpen) ist keine einzige Erblindung durch PRA aufgetreten. Im zweiten Wurf (6 Welpen) waren gleich mehrere betroffen...

An diesem Beispiel kann man erkennen, dass es nicht einfach eine mathematische Formel ist, wieviel Prozent der Nachkommen pro Wurf aus zwei Elterntieren, - welche die Veranlagung für das beschädigte Gen weitergeben an ihre Nachkommen, dann letzten Endes erblinden werden, oder die defekten Gene weitertragen oder aber vielleicht nur unbeschädigte Gene für gesunde Augen haben sollten!

Ohne einen zu entwickelnden Gentest durch eine Blutprobe ist eine Bestimmung nicht möglich! 

Das Leben mit einem immer schlechter sehenden Hund ist nicht unbedingt leicht. Aber es ist möglich einem erblindenden Hund oder einem blinden Hund, dennoch ein erfülltes Leben zu geben!

Im Fall unserer Labradorhündin ist diese bei ihrer ersten Halterin nicht zurecht gekommen. Es bot sich innerhalb einer Familie der Halterwechsel an. Und so hat dieser liebenswerte, blinde Hund heute einen Blindenführmenschen und zwei Blindenführhunde...
Die Vergesellschaftung mit einem weiteren Hund kann sich positiv auswirken. Auf Selbstsicherheit und Lebensqualität. Es ist eine Art "kleiner Schutz" vor mental überraschenden Begegnungen mit anderen Hunden und Menschen. Blindheit beim Hund muss nicht automatisch dessen Einschläferung bewirken!
Im häuslichen Umfeld kommt ein langsam erblindender Hund, nach Eintritt der völligen Erblindung gut zurecht. Draußen dient die Leine und der "Blindenführmensch" der Sicherung. Der Hundehalter muss das Augenlicht ersetzen. Trotzdem kann ein blinder Hund Hundekontakte pflegen und mit Hunden spielen. In den meisten Fällen kommen gerade Hunde mit erblindeten Hunden gut zurecht. Daran könnten wir Menschen uns ein Beispiel nehmen.

Bei einem Herdenschutzhund wie dem Do-Khyi ist eine sehr gute Sozialisation des Do-Khyi und ein sehr großes Verantwortungsbewusstsein des Halters erforderlich. Für eine ausschließliche Do-Khyi - Rudelhaltung eignet sich ein erblindeter Do-Khyi nicht!
Auf keinen Fall ist das Zusammenleben mit einem "Blindenführmenschen" eine Begründung nicht alles zu unternehmen, - auf dem Stand unserer heutigen Zeit, um in Zukunft derartige Erkrankungen des Auges zu verhindern!

Lest die gesamte Serie zur PRA Augenerkrankung beim Do-Khyi:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

Hier geht es zu Mila, einer an PRA erkrankten Hündin

Zum Abschluss bleibt uns nur der Appell, Augenerkrankungen beim Do-Khyi und bei Hunden mittels dem Einsenden von Blutproben und einem Formular der Wissenschaft zuzuführen. Damit in Zukunft nicht nur einige wenige Hunderassen einen Bluttest auf die Erkennung von erblichen Augenerkrankungen haben!


@ Tibimaxe

Sonntag, 11. April 2010

Do Khyi Hunde und Werbung

Der Hund in der Werbung. Ein beliebter Werbeträger zum Übermitteln von Botschaften. Der Hund wirbt für Produkte, für Neuerungen, für Wunscherfüllung.

In unserer Wochenzeitung haben wir diese, von der Werbeseite gesehen, gelungene Aussage für Beschleunigung gefunden
Verweis:
Natürlich sind solche Aufnahmen gestellt, bearbeitet und keine Realität. sie sollen nur etwas aussagen, ein Produkt, eine Erfindung anpreisen. Für Rassezüchter ein Gutes, wenn deren Rassen für Werbezwecke entdeckt werden. Es weckt im Unterbewusstsein von Manchem auch das Bedürfnis einen solchen Hund besitzen zu wollen.

Was hat das nun mit dem Do Khyi zu tun?
Auch im Internet kann und konnte man Bilder entdecken, welche zwar die Rasse Do-Khyi bewerben sollen, einen bestimmten, diesen oder jenen Zuchtbetrieb. Wer aber genau hinsieht, kann entdecken, dass nicht wenige der vermeintlichen Fotoaufnahmen kunstfertig bearbeitet wurden.
Einmalig, wenn man keine passenden Do-Khyi hat, dann bastelt man sich welche?

Zu solchen Werbebildern findet sich nicht selten auch eine rührselige Geschichte. Anders als bei Werbeanzeigen wie oben steht kein Produkt, sondern Meinungsbildung dahinter. Zum Beweis unterstrichen durch entsprechend angefertigte Bilder.
Man darf also auch bei manch einem Do-Khyi - Zuchtbetrieb nicht alles glauben was man auf den Webseiten sieht...

@ Tibimaxe

Sonntag, 4. April 2010

Do Khyi Hunde zu Tode gezuechtet

Do Khyi: "Rassereine Krüppel - Hunde zu Tode gezüchtet"

... unter diesem Titel ist der Dokumentarfilm "Pedigree dogs exposed" in deutscher Sprache nun endlich online zu finden!
Nein, der Do-Khyi direkt kommt in diesem Dokumentarfilm nicht vor. Es hätte aber durchaus sein können. Als ein Punkt von vielen reicht schon der Blick auf manche völlig ungewinkelte Hinterhand - Stuhlbeinigkeit ist der Fachbegriff.

Die deutsche Fassung kann man hier betrachten in vier Teilen:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

Für zartbesaitete Hunde- und Do-Khyi - Liebhaber: 
Die Bilder in diesem Film sind nur schwer zu ertragen. Auf der anderen Seite stehen nun die in deutscher Sprache endlich verständlichen Kommentare und Antworten der Züchter zu entsprechend gestellten Fragen. Der Film ist sehenswert und gehört zur Grundkenntnis eines jeden Hundeliebhabers!
Dennoch: Gerade die Hundeliebhaber sind diejenigen welche etwas an dieser Misere ändern können!
Inzwischen haben wir die Arbeit zur abschließenden Betrachtung der PRA beim Do-Khyi und der Verbreitung der erblichen Erkrankung durch unfachmännische Auszuchtversuche abgeschlossen. Vor diesem Hintergrund kommt die deutsche Übersetzung des Dokufilmes "Pedigree dogs exposed" gerade passend.
Auf den künftigen, - optisch auch für Laien, deutlich erkennbaren Do-Khyi - PRA Zuchtlinienplan darf man also gespannt sein. 

Vor allem auch vor dem Hintergrund der Filmdokumentation und deren, nun auch hier bei uns verständlich gemachten, Einblicke in Zuchtpraktiken welche sicherlich, - wie an der Do-Khyi - PRA - Schautafel in Kürze zu sehen sein wird, nicht nur ein "Problem" der englischen Hundezucht ist...