Do Khyi Maxes Blog

Unser Ziel. Verstehen und Erhalt einer Hunderasse. Der Umgang mit einem Hund tut dem Menschen gut. Wenn der Hund gesund sein kann und einen passenden Halter findet
Posts mit dem Label Tier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 24. Februar 2012

Do-Khyi oder wohin Welpen verkauft werden

Das ist ein Appell an alle jene welche Hunde züchten, an die Europäische Gemeinschaft zur Stellung des Hundes, von Heimtieren in der Europäischen Union.

Hand aufs Herz - wohin verkaufen Sie ihre Welpen?

Oder im Umkehrschluss - wo kaufen Sie als Hundehalter ihren Welpen?
Kann - angesichts von Staaten in der Europäischen Gemeinschaft, welche kein effektives Gesetz zur Bestrafung von Tierquälerei kennen für jeden eigens gezüchteten Hundewelpen ein derartiges Schauspiel zur "Belustigung von Kindern und Jugendlichen" welche zwar ein filmbereites Handy besitzen - aber kein Mitgefühl mit Lebewesen kennen - sicher ausgeschlossen werden?

Können Sie als Züchter, die Sie eventuell ihre Welpen nach Slowenien, Ungarn, Polen, China, Taiwan und allerlei Staaten der Erde verkaufen für diesen oder dessen Nachkommen garantieren, dass derartiges nicht geschehen kann?

Was ist das für eine Staatengemeinschaft, die Europäische Union, welche sich zwar um Haltung und Transport von Schlachtvieh kümmert - womöglich immer nach dem geringsten Widerstand aus der produzierenden Landwirtschaft - aber den Sektor Heimtierzucht- und Handel vollkommen ausserhalb jederlei Kontrolle und Reglementierung fallen lässt?

Welche Stellung hat eigentlich die Ware Hund in unserer zivilisierten Staatengesellschaft?

Der Hund als Volksbelustigung. Nicht im Fokus der Reglementierungen der Europäischen Union?

Die Ware Hund unterliegt einem Handel und Marktmechanismus. Jene, welche im einen Land noch "verantwortungsbewusst" hoffentlich gezüchtet werden, dienen im Nachbarstaat eventuell dann als Grundlage für Massenproduktionen welche anschließend - im Umkehrschluss staatliche Kontrollorgane beschäftigen und Kosten bei der öffentlichen Hand - also einer Staaten-Gesellschaft in der unmittelbaren Nachbarschaft - verursachen können.

Vorausgesetzt derartige, illegale Transporte werden - angesichts der vielen Aufgaben - überhaupt von Kontrollorganen "entdeckt".

Wie billig sind eigentlich Gesellschaften welche Lebewesen als "Belustigung" und billiges Schnäppchen betrachten? 

Wo sind Statistiken in der Europäischen Staatengemeinschaft, welche einen Einblick in die Anzahl der Produktion an derartigen Lebewesen überhaupt erst einmal möglich machen würden?
Ohne solche Erfassungen ist Kontrolle, Schutz der Lebewesen und eine gesetzliche Regulierung, ja sogar auch Sanktionen beim Verstoß gegen jede Empathie bei Verkauf und Produktion, der Haltung überhaupt nicht angedacht, ja unmöglich!

Weshalb werden Verkauf, Produktion Haltung und Absatz von landwirtschaftlichen Nutztieren kontrolliert und der Markt der Heimtiere bleibt dem jeweiligen Empfindungen und eventuell nicht vorhandener Empathie von Einzelpersonen überlassen?

Wollen Sie tatsächlich einen Welpen billig erwerben aus derartigen Staaten, welche keinerlei Schutzgesetzgebung für derartige Lebewesen kennen?

Auch der Do-Khyi wird als Rassehund in Staaten und von Menschen welche kein Tierschutzgesetz kennen - gezüchtet. Angeboten via Internet-Verkaufsplattformen, dem neuen Marktplatz des Tierhandels. Wer zahlt schafft an. Bestimmt seinen Umgang mit der Ware Hund völlig eigenverantwortlich. So landen auch die Nachkommen von einst noch seriös gezüchteten Hunden im Kreislauf des Hundehandels.

Einen Schutz für die Einzelindividuen wird es ohne gesetzliche Bemühungen und standardisierte Schutzgesetze in allen Europäischen Staaten nicht geben können!
Noch immer - und das ist traurig für zivilisierte Gesellschaften - sind Tierschützer wohl die einzige Institution welche mahnend Miss-Stände anspricht, versucht zu retten was zu retten ist. Weil jede grundlegende gesetzliche Kontrolle und Sicherung von Lebewesen fehlen kann.

Wer das hier eingebundene Video  (siehe auch oben) ansehen möchte, dem sei gesagt, dass es nur etwas für starke Nerven ist! Bitte lassen Sie das ihre Kinder nicht ansehen! Nicht einmal als Negativbeispiel!

Wir entrüsten uns als Gesellschaft über den Umgang mit Tieren in Entwicklungsländern weit stärker als wir direkt einmal unseren Umgang mit Tieren und hier speziell der Ware, dem Produkt Hund in unserer eigenen Gesellschaft und den Staaten darum herum widmen würden. Warum?

Wir möchten Euch/ Sie bitten die Petition zu zeichnen, dass die Justiz in Slowenien tätig werden möge endlich Tierquälerei auch in den Fokus von Strafverfolgung zu stellen. Von dort her kommen (unter anderem) die wohl täglichen Transporte von Billigwelpen von Hunderassen - zum Verkauf bestimmt überall im Tierhandel in der Europäischen Union.

Hand aufs Herz - wohin verkaufen auch Deutsche Züchter ihre Welpen?

@ Tibimaxe.de

Mittwoch, 20. April 2011

Do Khyi Was darf denn eigentlich ein Welpe kosten

Was kostet denn ein Do-Khyi - Welpe? Diese Frage wurde uns schon häufig gestellt. Entweder direkt oder auch immer wieder auf unterschiedlichsten Internet-Plattformen über den Hund.

Meist entfacht diese Frage interessante Diskussionen. Vor allem wenn sich auf Hunde - Plattformen dann auch viele Zuchtbetriebe befinden. Ist ein relativ hoher Preis für einen Welpen gerechtfertigt oder nicht? Da beginnen dann Zuchtbetriebe zu erklären und hochzurechnen. Die Liegestatt für die Hündin, deren komplette Ernährung, natürlich der Kaufpreis einer Hündin und die Reisen zu allerlei Ausstellungen, Kamm und Bürsten alles wird vorgerechnet und umgeschlagen - auf den Preis für einen Welpen.

Es entsteht so beim Leser der Eindruck als ob sich eine Hündin, ein Deckrüde seine Lebensberechtigung in jedem Stückchen verdienen müsste.

Natürlich fehlt nicht der Hinweis auf Brief und Siegel, also sprich eine Ahnentafel, die berühmten Papiere welche mit einem hochwertigen Preis für den Welpen gleich dessen Qualität verbürgen helfen sollen. Die überaus kostenintensiven Vorsorgeuntersuchungen, so sie denn vorgenommen werden, um für gesunde Qualität zu bürgen werden ebenfalls generell genannt.

Doch - ist das so, dass mit einem hohen Preis für einen Welpen automatisch Qualität und Sicherheit hinter einem Kauf desselben stehen könnten?

Was ist dann, bei solcher Betrachtungsweise von der Qualität der in Europa angebotenen Do-Khyi oder Do-Khyi - Welpen zu halten? Früher stand "Made in Germany" hoch im Kurs, heute allerdings wenn man die Ware wendet kann man fast immer "Made in China" (Taiwan, Korea) darauf finden. Selbst bekannte deutsche Markenfirmen lassen heute in China produzieren.
Ist es, wenn hoher Welpenpreis gleich bessere Welpenqualität bedeutet, dann automatisch anzunehmen, dass Do-Khyi welche in China für über 1 Million Euro gehandelt werden dann gleich in der Qualität so viel extrem besser sind als dazu im Vergleich billig gehandelte Welpen, welche zum Beispiel in England, Finnland, Tschechien oder gar Deutschland angeboten werden? 

Bislang kamen alle meine käuflich erworbenen Hunde und auch Do-Khyi aus Deutschland. Der Do-Khyi - Welpe welchen wir am teuersten erworben haben zum bisher höchsten Preis zu 1.600,00 Euro, also 3.200,00 DM nach alter Währung - dieser war dann an einer schwereren Form der HD erkrankt.

Ist es also wirklich der Preis welcher Qualität garantiert? Oder ist das womöglich wie bei Aldi, ein No-Name-Produkt von einem sehr gut kontrollierten Hersteller ist mindestens genauso gut und in manchen Fällen womöglich sogar besser, aber dabei oftmals bis zu 70 % günstiger?

Nun kenne ich einige Halter von Rassehunden, auch der Do-Khyi darunter befindlich, welche sicher keinen Kofferraumwelpen oder Billigwelpen erstanden haben, sondern die sich alle Mühe gegeben haben alles richtig zu machen. Ein Verein dahinter, gültig kontrollierte und eingetragene Papiere, so dass der Hund auch wirklich überall präsentiert werden könnte. Am Preis des Welpen an nichts gespart und bis zu 2.500,00 Euro (5.000,00 DM) ausgegeben - und der Hund war krank. So krank, dass er nicht ein normales und vollständiges Hundeleben leben konnte. Hunde die nicht annähernd so alt werden durften und früh ihr Leben lassen mussten.

Wirklich immer Qualität über hohe Welpenpreise in Deutschland? Von allen Vereinen, allen Zuchtbetrieben die sich darüber definieren wollen?

Ist ein Do-Khyi - Welpe mit FCI Papieren nur weil dieser nicht aus Deutschland kommen sollte gleich automatisch krank, von minderer Qualität weil dieser Zuchtbetrieb im Ausland dann nur 900,00 Euro (1.800,00 DM) für einen Welpen der Rasse und die Ausgaben bei der Aufzucht wollte?

Wohl bemerkt ein Welpe der mit gültigen Ahnennachweis versehen, bei Gesundheit und rassetypischen Aussehen und Verhalten, jederzeit in Deutschland auch als ein Zuchthund eingesetzt werden könnte.

Was darf und muss denn eigentlich ein Welpe kosten?
Natürlich lassen sich auch Do-Khyi - Welpen, so wie alle Hundewelpen, nicht für 200 oder 300 Euro verkaufen ohne dass es sich bei solchen Verkaufspreisen entweder um Welpen aus Massenvermehrungen welche ohne jeden Skrupel, hinsichtlich der Eltertiere aber auch der Welpen arbeiten, oder vielleicht um Verzweiflungsverkäufe handelt.

Aber über die Preishöhe allein lässt sich ebenfalls keine Qualität definieren.
Qualität und größtmögliche Chancen auf Gesundheit haben nur Welpen welche von idealistischen und verantwortungsvollen Züchtern abgegeben werden. Hier ist das Wort Verkauf etwas, was einem derartigen Züchter nicht entgegen kommt. Im Gegenteil, er gibt seine Welpen fast ein wenig wehmütig aus seinen Händen.
Weil es "seine" Welpen sind aber keine Verkaufsobjekte welche jener mit Qualitätspreisen bewerben müsste.

Vor dieser Abgabe steht eine Hündin im Augenmerk jenes Züchters, den wir hier nicht Zuchtbetrieb nennen wollen. Jegliches Gewerbe liegt diesem fern. Die Hündin wurde aufgezogen ist ein besonders für die Rasse typisches Exemplar mit einem guten, alltagstauglichen Wesen und Verhalten und nach allen, öffentlich für jedermann, vorgenommenen Gesundheitschecks rundherum gesund.

Ein solcher Züchter wird sich nun kundig machen, in der Rasse über deren Geschichte und den erblichen Hintergrund seiner Hündin. Er lässt sich nichts aus dritter Hand erzählen sondern nimmt persönlich Einblick in alle Unterlagen, von welchen er weiß wie er sich diese beschaffen kann. Dann wird er die Gesundheit und die Eigenschaften der Geschwister seiner Hündin und deren Eltern überprüfen, sowie aller anderen nahen Verwandten welcher er noch habhaft werden kann.
Erst dann beginnt die Suche nach einem passenden Rüden, der mit der Voraussetzung einer einprüfbaren Gesundheit, einem guten Wesen gar noch eventuelle Ziele für die Rasse, das genetisch durchdachte Grundkonzept für die geplanten Welpen am allerbesten darstellen kann.

Fast ziemlich logisch, dass es sich dabei fast niemals um den eigenen, oder die eigenen Rüden im Hause des Züchters handeln kann. Nun wird gewartet, gerechnet, die Hündin zum Tierarzt gebracht um den womöglich korrekten Deckzeitpunkt nicht zu verpassen und dann geht Hündin und Halter auf die Reise. Wenn beide Glück haben klappt es und zwei Monate später kommen Welpen.

Die Hündin wurde vorher geimpft, entwurmt, sie hat spezielle Nahrung erhalten um den im Körper wachsenden Welpen möglichst die beste Grundlage mitgeben zu können. Auch die Welpen benötigen Entwurmung, Impfung, tierärztliche Betreuung wie auch die Hündin.

Es versteht sich von selbst, dass diese Aufwendungen dann in einem Preis für einen Welpen auch die Höhe des Preises bestimmen. Es kann aber auch sein, dass für einen oder zwei Welpen aus einem solchen Wurf ein Züchter dann nicht den Kaufpreis welchen Er anfänglich für angemessen hielt haben will. Womöglich hat sich kein passender Halter gemeldet oder der Halter der passen würde ist nicht ganz so gut finanziell bestückt, dass jener sich eine Anschaffung über 2.500,00 Euro oder 1.500,00 Euro ad hoc leisten könnte, aber durchaus in der Lage ist einem Rassehund ein wohl versorgtes und gutes Leben zu bieten. Wäre dieser Welpe, weil etwas günstiger aus dem selben Wurf, dann in der Qualität schlechter?

Ist die Qualität von in Deutschland gezüchteten Do-Khyi - Welpen wirklich um so vieles besser - wie eben der Verkaufspreis höher - als andere Welpen welche zum Beispiel in Schweden oder England gezüchtet werden?

Denken wir einmal an das Produkt Aspirin welches im Ausland wesentlich preisgünstiger verkauft wird als in dem Land aus welchem es kommt. Was macht denn die Preisdifferenz aus. Sind in dem Aspirin im Ausland dann nur die Hälfte der Wirkstoffe, weil ein Portugiese zum Beispiel dieses Produkt zu annähernd dem halben Preis kaufen kann?

Für vielerlei Firmen und die Preisgestaltung derer Produkte wurde vor etlicher Zeit einmal das Bundeskartellamt ersonnen. Das, um Absprachen bei der Verkaufspreisgestaltung der angebotenen Produkte zu verhindern. Erst vor kurzem wurden ein paar Waschmittelkonzerne abgemahnt und mit hohen Strafzahlungen belegt.
Es sieht so aus, als ob es einen genaueren Blick auf eventuelle Preisabsprachen bei Hundezuchtbetrieben, samt deren Vereinen notwendig hätte.

Überhöhte Preise für Rassehundewelpen, wozu auch der Do-Khyi - Welpe gehören kann, führen zu Begehrlichkeiten speziell bei jenen, welche zwar auch Hundewelpen geldwert verkaufen möchten aber sich an keinerlei oder selbst bestimmte, nicht von Dritten einsehbare, und damit nicht kontrollierbare Gesundheitsrichtlinien halten.

So passiert es, dass manche, welche dann niedrigere Verkaufspreise beklagen, womöglich dazu beigetragen haben, sei es durch den Verkauf von Zuchttieren, Welpen, das Animieren zum Züchten, dass mancher der nur den Gewinn im Welpenverkauf sehen möchte dann mit der Zucht von Do-Khyi - Welpen beginnt. Diese Welpen somit etwas "günstiger" aber immer noch gut Gewinn bringend unterbringt.
In einer gewissen Hinsicht tut jener Zuchtbetrieb dann nichts anderes als andere Zuchtbetriebe auch. Gewerblich und gewinnorientiert Rassehunde züchten und möglichst hochpreisig verkaufen.

Jeder der sich für einen Do-Khyi - Welpen interessiert sollte die Situation in Ruhe betrachten. Einblick in offizielle und offen für alle Zuchttiere einsehbare Kontrollen für die Zuchtzulassung der Zuchttiere nehmen und die Einstellung zur Zucht insgesamt beim Züchter betrachten.
Züchter und Vereine welche sich nicht in die Karten schauen lassen, lieber nur möglichst werbeträchtig ein paar Resultate von Gesundheitsuntersuchungen präsentieren, aber die Masse der gezüchteten Tiere für jeden Einblick im Dunkeln lassen, sind mit einem gesunden Misstrauen zu betrachten. Vor allem dann, wenn für spezielle Ahnentafeln dann ein eigenes Programm zum Ausdrucken auf jedem Drucker existiert. Hohe Verkaufspreise sollten sich damit nicht rechtfertigen lassen.

@ Tibimaxe

Freitag, 1. April 2011

Do Khyi Der teuerste Hund der Welt

Der Do-Khyi der teuerste Hund der Welt? Oder ist das der Tibetan Mastiff. Nach dem FCI Standard 230 in der Gruppe 2 ist das ja ein und dasselbe. Oder doch nicht?
Jedenfalls werden, vertraut man den Zeitungsmeldungen unvorstellbare Summen für Einzeltiere gezahlt. "Hong Dong" was übersetzt "Großer Spritzer" heißt. Über den Hintergrund des Namens nachzudenken überlassen wir anderen.

Der Text im Artikel deutet es ja schon an. Derartige Summen für einen Hunderüden können womöglich durchaus als eine Art Investition betrachtet werden. Investition in Hundezuchtprogramme. Die gezahlte Summe kann sich nur refinanzieren wenn unzählige Welpen aus diesem Hund das Licht der Welt erblicken.

Damit wird auch bewusst, dass derartige Welpen, sicher nicht alle aber doch viele, wiederum gute und exklusive Verkaufspreise repräsentieren dürften.
Der Hund, der Hundewelpe ist zu einem großen Geschäft geworden in China, aber nicht nur dort.

Das betrifft nun aber nicht nur die sogenannten Wühltischwelpen, wie dieses in einer Aktion im Jahr 2010 so eindruckvoll vertreten wurde. Wühltischwelpen sind eher auch eine leidvolle Konkurrenz. Besonders leidvoll dann auch für die betroffenen Hunde. Gerne weist man darauf hin. Den Handel mit der Ware Hund jedoch muss inzwischen übergreifend und auch Globalisiert betrachtet werden.

Der Hund als eine Art Landwirtschaftliches Nutztier zum Erzielen von Werten. Für den Menschen.
Am Ende dieser Kette steht immer der Mensch. Menschen welche Prestigehundeobjekte konsumieren. Das geht bis ins kleinste Glied auch der Menschen welche dann Prestige - über den Hund - auf dem Sektor der Wühltischrassewelpen suchen.

Es fragt sich nun der Steuerzahler wann denn die Finanzministerien endlich auf den Einfall kommen den Mehrwert, welcher durch eine Hundezucht in dieser Form erzielt werden kann, für die Allgemeinheit einzusehen und zu versteuern?
Der tatsächliche Idealist und Hobbyzüchter hat ja bei dieser Angelegenheit, außer einem Belegnachweis, nichts zu befürchten.

Ein völlig freier, uneinsehbarer, weltweiter Handel mit dem Hund. Nicht nur aber auch beim so genannten Tibet Mastiff. Wie man hier auch Lesen kann werden auch ab und an Befürchtungen geäussert, dass der Staat womöglich einmal daraus erzielte Einnahmen auch versteuern könnte.

Der Werbefeldzug über alle Medien für den teuersten Hund der Welt, den Do-Khyi oder auch Tibet Mastiff genannt, könnte womöglich einmal zu einem Auslöser für eine andere Denkweise in der Öffentlichkeit, bei der öffentlichen Hand werden. So offen und unverblümt hat sich bisher noch keinerlei Züchtergilde zu den womöglich zu erzielenden Höchst-Preisen, der Spitze eines möglichen Eisberges bekannt. Wobei auch bei anderen Hunderassen, eventuell etwas weniger offen beworben, durchaus für sicher zu erwartende "Zuchtrüden mit Vermehrungspotential" Investitionspreise gezahlt werden könnten.

Wie schon oben erwähnt, betrifft das nicht jeden Hund einer Rasse, noch jeden Züchter.
Es kann aber Züchtern passieren, dass einmal einer ihrer Hunde in dieses Karussell hineingeraten könnte. Wichtig sind immer gute Kontakte. Diese muss ein Züchter sich erst erwerben. Wobei der Erwerb über eine entsprechende Lebensgestaltung womöglich lohnend sein könnte. Ob es sich wirklich immer nur um den so gerne vorgeschobenen Hobbyzüchter handeln könnte?

Die Verteilung des, für den Hund möglicherweise eher zweifelhaften Erfolges, ist wie überall in der Wirtschaftswelt und Gesellschaft nicht bei allen Mitwirkenden anzutreffen. Der wirkliche Idealist unter den Züchtern, welcher nur aus dem Interesse an den Hunden und einer Rasse handelt, ist eine Realität und doch könnte er sich auch als genutzt vorkommen.

Nicht umsonst wird wohl der Beruf des Hundezüchters offiziell in Deutschland auch mit Existenzgründerhilfe durch die Bundesanstalt für Arbeit gefördert.
Der Hund ist inzwischen - so scheint es - zu einem Handelsartikel geworden. Es scheint fraglich ob die Gesellschaft an diesem Handel etwas ändern wollte.Vielleicht ist es ihr aber auch noch gar nicht so bewusst geworden.

@ Tibimaxe.de

Donnerstag, 17. Februar 2011

Do Khyi Notvermittlungen

Angesichts einer Welpenschwemme derzeit in Deutschland werden zunehmend Do-Khyi Notvermittelt. So suchen derzeit zwei Do-Khyi - Welpen, welche bisher noch keinen zutreffenden Halter gefunden haben, eine endgültige und artgerechte Wirkungsstätte!
  
Bildquelle:
Wer sich für eine der beiden Hündinnenwelpen interessiert kann sich hier informieren.

Auch schon ausgewachsene Do-Khyi suchen ein Zuhause, über welche hier schon berichtet wurde:

Informationen zu diesem Do-Khyi:

Auf einschlägigen Verkaufsplattformen haben wir den Begriff "abgabefertige Do-Khyi Welpen" gefunden. Mancher Do-Khyi - Liebhaber dürfte sich derzeit über das breite Verkaufsangebot für diese Rasse in Deutschland und aus benachbarten Staaten wundern. Der eine oder andere Wurf dürfte noch geboren werden.

Auf der anderen Seite wartet noch immer "abgabefertig" ein Senior Do-Khyi Rüde beim Tierschutz Dortmund auf ein endlich liebevolles und geeignetes Zuhause, damit er seinen Lebensabend nicht im Tierheim beschließen muss.  Wer hat ein Herz für diese schon etwas "graue Schnauze" und kann einen schönen Lebensabend bieten?

Wie man sieht kann das unverschuldete Pech im Leben eines Do-Khyi auch schon früh beginnen!
Nicht selten nachdem diese Hundespezialisten an Jedermann angeboten und verkauft worden sind.
Diese unverschuldet in Not geratenen Do-Khyi sind auf der Welt und haben es verdient einen geeigneten Halter, eine liebevolle Familie und eine Aufgabe - Herdenschutzhundegerecht - fürs Leben zu finden.

Bei nicht selten enger Verwandtschaft und gelegentlich auf Verkaufsplattformen nicht ganz genau nachvollziehbarer Angaben zu Papieren, sollte der Hund - der Do-Khyi - im Vordergrund für einen Haltungswunsch stehen und nicht irgendwelche Standesdünkel.

Wenn Du die Rasse liebst und einen Kameraden suchst - dem Du ein geeignetes Umfeld und passende Lebensbedingungen bieten kannst - dann solltest du die Überlegung anstellen, einem der vielen Suchenden eine Heimat und die Zusammenarbeit mit Dir als Mensch anzubieten!

@ Tibimaxe.de

Sonntag, 30. Januar 2011

Do Khyi suchen ein Zuhause

Do Khyi suchen ein Zuhause!
Bist Du ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigt einem Do-Khyi einen passenden und dauerhaft mit ständigem Familienanschluss - für immer versehenen - Lebensplatz anzubieten?
Es sind sensible Hunde welche sich und ihr Lebensglück von "ihrem" Menschen so sehr und eng abhängig machen! Jeder von ihnen der auf der Welt ist hat eine liebende Familie verdient.
Leider gibt es nicht wenige welche von Anfang an einfach nur Pech in ihrem Leben hatten oder unverschuldet in Not geraten sind!

Wäre das nichts für Dich einem solchen Do-Khyi das Leben wieder schön und lebenswert zu machen?
Es muss ja nicht unbedingt ein Welpe sein. Vielleicht hast du auch schon Erfahrungen mit Herdenschutzhunden gesammelt und du bist genau derjenige welcher diese Do-Khyi - die ein Zuhause suchen - wieder glücklich machen kann!

Do-Khyi genannt Tobi sucht ein Zuhause:
Wer Tobi ein Do Khyi Leben lang die Welt zeigen möchte kann sich hier genauer erkundigen.
Bitte helft mit, dass er wieder mit hoch geringelter Rute neben "seinem" Menschen durch das Leben geht!

Bist Du in der Lage zwei schon etwas älteren Do-Khyi, die ihr Zuhause wegen eines Umzuges verlieren werden, einen noch schönen Do-Khyi - Alltag zu bieten?

Moose, Rüde, Rot, geb. 2003 und Antara, Hündin, black & tan, geb. 2005 suchen ein neues Zuhause bei Menschen die den Do-Khyi lieben!
Natürlich wird eine Anbindung an die Familie gesucht und die Do-Khyi gerechte Haltung im Haus mit Gartenanbindung. Beide sind zusammen aufgewachsen. Schön wäre es wenn sie nicht getrennt werden müssten.Sie werden aber auch getrennt an geeignete Menschen, die den Do-Khyi lieben, abgegeben. Wer sich für Beide oder einen von ihnen interessiert kann sich hier informieren!

Ein weiterer Do-Khyi - Rüde, black & tan, 7 Jahre sucht - unverschuldet zum Pechvogel geworden - ebenfalls ein liebevolles Zuhause bei Menschen welche einem Do-Khyi das Leben seiner Art gerecht gestalten und ihm eine Aufgabe bei "seinen" Menschen geben können. Näheres auf Anfrage!

Jeder Do-Khyi hat ein Zuhause bei Menschen verdient welche ihn lieben und ihn - seiner Art entsprechend - akzeptieren, auslasten und halten können. Gerade die etwas älteren haben schon etwas weniger "Flausen" im Kopf und sind geeignet für Menschen welche das passende Umfeld bieten können!
Vielleicht hast du auch schon Erfahrung mit diesen Hunden und weisst wie schön das Leben mit ihnen sein kann wenn sie Dir ihr Vertrauen schenken!

@ Tibimaxe

Sonntag, 14. November 2010

Wie der Hund auf den Hund kommt

Rassehund oder Mischlingshund? Auch in unserer mitteleuropäischen Gesellschaft geht der Hund vor die Hunde! 
Wir alle machen uns etwas vor wenn wir glauben, dass es der Hund, ja das Heimtier bei uns - speziell in unserer Kultur und Gesellschaft - besonders gut haben sollte!

Wie kamen Sie auf Ihren Hund? Jetzt einmal ehrlich - was spielte eine Rolle?

Zu diesem Thema wird hier auf einen vollkommen zutreffenden Artikel verwiesen. Das betrifft unter anderem auch den Do-Khyi, den Rassehund - einfach alle Hunde in unserer Gesellschaft.

Es gibt unendlich viele Mischlingshunde, aber auch sehr viele Rassehunde welche ein derartiges Los in unserer Gesellschaft haben. Es gibt eine Produktion von Rassehunden und aus diesen von Mischlingshunden (!)

Das - ungeachtet der Menge der jeweiligen Hunde welche einer Produktion dienen und ebenso bei Übersättigung des Marktes ungeachtet der Masse der  "Hundewelpen"  - bei der "Entsorgung"!
Rassehunde aus "renommierten" Produktionsstätten leben nicht selten in der Gefahr "nach Gebrauch"  - (egal ob bei Halter oder Produktion) im Handel und wieder in der "Produktion" oder in der "Entsorgung" -  rund um den Globus zu landen!
Aber selbst Rassehunde von den einigen, wenigen "mit Herz züchtenden" Idealisten sind nicht sicher vor dem Weg in die "Produktion" zu schützen, mittels eigens angedachter, enger "Betreuung" nicht selten über Hundeforen, wenn sich für den Hund dann eine tatsächlich dringende "Abgabe" ergeben sollte.
Hierzu werden gerade auch Rassehunde welche "in liebende Hände abgegeben werden sollen" - abgegriffen!

Einen deutlichen offenen Einblick in diese "Hundewelt"  nehmen. Das möchten wir Jedem der Hunde liebt - der sich einen Kameraden als Hund, egal ob Rassehund oder Mischung, wünschen sollte - dringend ans Herz legen!
Diesem Bericht gibt es in seiner Aktualität nichts hinzuzufügen!

@ Tibimaxe.de

Donnerstag, 11. November 2010

Do Khyi Hunde-Rasseforen

Für jede Hunderasse - auch für den Do-Khyi - aber auch bunt durcheinander für alle Hundehalter, werden "Informations- und Diskussionsplattformen" angeboten. Im Sprachgebrauch sind diese als Hunde- oder Rasseforen bekannt.
Die Illusion von Hunde-Foren für Hundehalter.
Erst vor Kurzem ging eine Geschichte durch alle Medien im Internet welche geeignet erscheint auf die Risiken auch für Hundehalter hinzuweisen: Teilnehmern auf derartigen "Diskussionsforen für Hundehalter" - gleich welcher Rasse - allzu leichtgläubig zu vertrauen.
Unter allen möglichen Inkognito-Namen können sich auf allerlei Hundeforen alle möglichen Identitäten verstecken. Wer durch die Welt der Hunde, der Hunderassen - also der Hundeforen weit gefächert "surft" und Erfahrungen sammelt kann feststellen, dass es wohl eher weniger Hundehalter, denn "Hundezüchter" auf derartigen Foren geben könnte...
In einigen Fällen kann man entdecken, dass ein und dieselbe "Person" unter gleichem oder verschiedenen Decknamen auf einem oder mehreren Foren operiert und im Zweifelsfall - mit sich selbst "Diskussionen" führt. Derartiges kann man auch beim Do-Khyi "vermuten".

Auf vielen, gut besuchten, Hundeplattformen mit hohem "Ranking bei den Suchmaschinen" sind quasi als eine Art "Diskussionstruppe" verschiedene "Personen" aktiv - die auch einige Wenige sein können - welche die Seite und Interessen der Hundezucht und nicht selten auch der Hundevermehrung vertreten können (!)
Für den Laien ist solches gut zu erkennen wenn dieser einmal "im Brennpunkt" stehende Diskussionsthemen besucht.
Der Stil und "Ton" solcher "Diskussionen" entgleitet mittels Beitrag meist immer derselben "Inkognitos" regelmäßig, so dass ein verantwortungsbewusster Administrator so bald als möglich einen solchen Diskussions-Reiter auf der Plattform schließen wird. Keine Kommentare mehr möglich soll das bedeuten!

Der Nebeneffekt:  Eine in der "Mensch gemachten Hundewelt" womöglich nicht so gerne erwünschte Diskussion ist damit - Beendet! Punkt aus!

Es ist eine gut abgestimmte und funktionierende "schnelle Eingreifgruppe" um missliebige Diskussionen, um bestimmte Themen zum Hund, schnell zu beenden. Egal welches Forum man besucht - die Argumente, zu guter Letzt dann "persönlich" werdende Redewendungen, sind immer dieselben!
Dieses Instrument scheint fast immer praktisch zu greifen falls eine Diskussion durch einen Halter auf Erkrankungen beim Hund - vor allem bei einem Rassehund  - oder aber auf erschreckende Zustände bei Hundesportveranstaltungen, eventuelle Berichterstattungen durch Medien zum Missbrauch von Hunden und Rassehunden, oder aber abschreckende Beispiele bei der Hundeausbildung zu sprechen kommen sollte...

Nicht selten kann man beobachten, dass ein begonnenes Thema dann schon von Beginn "so scheint es" völlig verfehlt diskutiert wird. Zum Beispiel weil plötzlich persönliche Anwürfe an einen Redakteur oder Moderator "verbreitet" werden. So ist das erst kürzlich passiert im Bezug auf die Ausstahlung der RTL Stern TV - Sendung zum Rassehund auf entsprechenden Foren für Hundehalter.
Das eigentliche Thema, meist zu einer Hunderasse, wird verfehlt oder plötzlich eine völlig andere Richtung "thematisiert". Ablenkungsmanöver? Der Eindruck kann entstehen!

Sind derartige Foren überhaupt für Hundehalter gestaltet oder was steckt dahinter?

Jeder Halter eines Hundes/ Rassehundes sollte seinen gesunden Menschenverstand walten lassen:
Mit der Begründung auf rechtliche Hintergründe gerade im Bezug auf derart "entgleisende" "Diskussionsveranstaltungen" werden jedem, welcher sich als interessierter Nutzer dort anmelden möchte, die persönlichen Daten, Name, Anschrift, E-Mail - Adresse "abverlangt"

Wer genau hinsieht wird feststellen, dass Forenbetreiber nicht uneigennützig eine Plattform zur Verfügung stellen. In sehr vielen Fällen ist eine Plattform für Hundehalter allgemein eine Werbeveranstaltung für sämtliche Produkte "rund um den Hund"!
Nicht selten werden durch "Inkognitos" dann auch in den Diskussionsbeiträgen "Produkte vorgestellt und angepriesen"

Manch ein Rassehundforum wird dann auch durchaus von einem oder mehreren "Züchtern" einer Hunderasse betrieben. Dieses dient dann unter anderem der Bewerbung - nein nicht der gesamten Rasse - sondern es dient als eine andere Art "Welpenvermittlungsstelle"
Das sind dann nicht selten Rasseforen, welche lediglich dem Zweck des Handels mit Hundewelpen dienen!

Es kommt immer häufiger vor, dass sich Hundehalter, welche Probleme mit einem Rassehund haben - seien es Gesundheits- oder Verhaltensprobleme - erst einmal "scheinbar inkognito" an ein solches, für jene Rasse speziell, angebotenes Rasseforum wenden, in der Hoffnung dort Rat und Hilfe zu suchen...(!)
Überall auf den unterschiedlichsten sozialen "Netzwerken" kann man heute Verweisevon "Rassefreunden", bei eventuell geschilderten "Problemen mit Rassehund", auf einen "hilfreichen Link" zu betreffendem Rasse-Forum finden.

Der schöne "Nebeneffekt" kann nun sein, dass dieses Hilfeersuchen dort vor Ort bei "vermuteten Spezialisten" durchaus den Ohren der gesamten Züchterwelt zugute kommen kann. Ob nun Hund und Halter dann beim Bemühen um "Verborgene Beratung" noch Hilfe von "wirklichen Spezialisten" zuteil werden kann:  Diese Frage müssen sich Hilfe suchende Hundehalter stellen!

Es genügt eigentlich mit gesundem Menschenverstand die Form und Art der "Diskussionen", durch "bekennende" Züchter auf den Hundeforen, zu verfolgen um sich selbst eine derartige Frage beantworten zu können.

Nun hat ja Jedermann welcher sich auf einer derartigen Plattform abgemeldet hat, seine reale Person beim Plattform-Betreiber angegeben und preisgegeben:
Über Werbung - als direkt erkannte Zielgruppe mit Hund - nicht selten wird im "Vertrauen" auch Alter, Geschlecht, Wohnort, Art der Hunde und Hobbys preis gegeben - sei es im Postfach der E-Mails oder aber im Briefkasten darf man sich dann nicht wundern!

In manchen "Kreisen" von Rassehundeforen kann es "missliebigen" Diskussionsteilnehmern dann passieren, dass diese abschließend - selbst wenn schon lange "ausgetreten" - noch immer als "Teilnehmer" geführt werden. Womöglich trägt die Anzahl der "Teilnehmer" ja auch Kosten und Nutzen...

Auch Nutzungen solcher "Inkognito - Namen" sind schon vorgekommen. Es schreibt dann "irgendwer" und gibt sich damit die Identität eines Anderen mit dem Ziel diesem womöglichen  "Ärger" zu bereiten...
Wollte sich ein Betroffener wehren müsste dieser schon das Zivilrecht bemühen. Doch wer möchte sich schon in Anwaltskosten verstricken lassen? Womit wir wieder bei der Angabe aller Personen bezogenen Daten beim Betreiber sind...
Über eine Werbeflut von Spams in seinem Postfach darf sich Jener dann nicht unbedingt ärgern lassen. Es ist zu empfehlen generell - auch beim Bewegen in der I-Net - Hundewelt - einen sehr guten Spam - Filter zu installieren! Wichtig in jedem Fall sind angegebene und eingehaltene (!) Datenschutzbestimmungen! Ob solches immer auch bei privaten Anbietern für Hunde-Gespräche im Internet Berücksichtigung findet?

Fazit: Es st für keinen Nutzer von Hundeplattformen auszuschließen, dass er auf jeder einzelnen davon, wieder und wieder auch bei "Diskussionen" auf dieselben, unter verschiedenen "Nicknamen" oprierenden "Vertreter von Hundehandelsinteressen" treffen könnte. 
Hundehandelsinteressen betreffen den Verkauf von Hundewelpen, Produkten rund um den Hund, bis hin zur passenden Outdoorbekleidung. Es könnten Adressen - über den Datenschutz hinaus - gesammelt werden.
Manch einer in der Rasse - Hundewelt gestaltet solcherlei Interessenlagen derart ungeschickt, dass darunter das Ansehen der wirklich renommierten und verantwortungsbewussten Züchter "leidet"
Womöglich schadet das Auftreten von solchen "Züchter-Meinungsbildungs-Eingreiftruppen" der Rassehundezucht mehr, als diese wahr haben möchte (!)

Ein wirklich verantwortungsvoller Züchter benötigt seine Zeit zum Erwerb des Unterhaltes für seine Hunde und für die artgerechte Haltung und Unterbringung wie Auslastung derselben in seiner Familie. Es ist auch anzunehmen, dass daneben - Hundezüchter welche den Namen tatsächlich verdienen - auch noch ein privates Leben haben! Auf Hundeforen wird man verantwortungsbewusste Rassehundezüchter vergeblich suchen.

@ Tibimaxe.de

Samstag, 23. Oktober 2010

Do Khyi im Portrait

Er ist mit einer der "Kleineren" unter den Herdenschutzhunden. Von nicht wenigen Liebhabern der Rasse wird er als einer der Schönsten unter den Herdengebrauchshunden empfunden. Dabei ist es noch gar nicht lange her, dass die Rasse Do-Khyi, welche auch Tibet Dogge oder Tibet Mastiff genannt wurde, nur ganz wenigen Menschen aus eigener Anschauung bekannt wurde.
Inzwischen hat sich das geändert. Man trifft ihn zwar nicht häufig aber der Do-Khyi kann inzwischen durchaus als ein "Modehund" innerhalb der Gruppe der Herdenschutzhunde bezeichnet werden. Die jährlichen Welpenzahlen in Deutschland, europa- und weltweit legen Zeugnis ab dafür.

Es war schon immer schwierig beim Anblick der Rasse Do-Khyi die einzelnen Rassevertreter zweifelsfrei  der Rasse zuzuordnen. Wie in früheren Zeiten, bei den frühen uns in Europa bekannten Schafhunden, treten verschiedene Variationen dieses Herdenschutzhundes auch in Tibet und anderen Ursprungsgebieten auf. Das Unterscheiden ist trotz Engzuchtpraktiken in den vergangenen Jahren nicht einfacher, sondern eher im Gegenteil immer schwieriger geworden. Zu unterschiedlich wirken die verschiedenen Typen untereinander, als dass ein Laie eine Versammlung davon als ein und dieselbe Rasse identifizieren könnte.

Bei den ersten Vertretern konnte man den Eindruck haben, dass diese fast überwiegend in den Farben einfarbig Schwarz und Schwarz mit tanfarbenen Abzeichen mit oder ohne einen weißen, kleinen und klar abgegrenzten Brustfleck vorkommen. Doch schon früh, noch weit vor der heutigen, modernen Zucht wurden immer wieder auch Blau einfarbige und Blau mit tanfarbenen Abzeichen erwähnt. Eine "Expedition", durch eine deutsche Gruppe Reisender durch Tibet, brachte ebenfalls Foto- und Filmaufnahmen in den 1930er Jahren mit nach Europa welche ebenfalls Blaue und Goldrot farbene Do-Khyi im noch historischen Tibet zeigen. 

Durch viele Expeditionen des frühen 19. bis 20. Jahrhunderts, durch frühe Foto- und Filmaufnahmen, sowie durch zu dieser Zeit bereits nach Europa eingeführte Hunde aus dem historischen Lebensumfeld Tibets, durch Stopfpräparate in Museen ist der Körperbau, der Typ sowie der Gesamtaufbau bis hin zur typischen Behaarung schon seit langem dokumentiert und bekannt. Während die Fell- und Haarart und der Kopftyp in einem gewissen, eingrenzbaren Rahmen variieren kann, ist der Köperbau jedoch im Großen und Ganzen immer schon deutlich der Rasse zuzuordnen gewesen.



Ein gesunder und rassetypischer Do-Khyi verkörpert den wahren Urtypen unter den Hirtennomaden- und Herdenschutzhunden. Seine Mischung aus Schönheit, Kraft und seine Intelligenz begeistert "seine" Menschen. Ebenfalls seine liebenswerte Art "seine Menschen" zum Inhalt seines Lebens und seiner Unabhängigkeit zu machen!
Nicht wenige welche einen Do-Khyi kennen lernen durften sind bezaubert von seinem stolzen, Bedacht mit Ruhe und Hoheit ausstrahlenden Wesen. Das darf aber nicht täuschen, dass ein gesunder Do-Khyi immer noch blitzschnell auf den Beinen sein kann um seine ihm angeborene Wacharbeit zu verrichten. Ebenso individuell unterschiedlich wie in seinem Erscheinungsbild als Rasse kann der Do-Khyi in seinen Wesenseigenschaften deutliche Unterschiede zeigen. So finden sich Rassevertreter welche geradezu für Meditationsübungen geeignet scheinen Manche können sich auch - wenn der Do-Khyi - Halter es versteht diesen Hund bei seinem Ehrgeiz, bei seiner Intelligenz zu packen und zu motivieren - als Agility-, Fährten-, oder auch als Therapiehunde eignen. Als "rassetypisch" darf man es nicht verallgemeinern. Speziell für diesen Zweck gibt es geeignetere Rassen.

Gemeinsam ist allen Rassevertretern nur eines: Die Fähigkeiten und Eigenschaften des Herdenschutzhundes. Das Wachen und Schützen speziell aus der Sicht des Territorialverhaltens. Dieses bedingt, dass der Do-Khyi selbständig denkt, selbständig ist und handelt, unabhängig in seinen Entscheidungen wenn er Schlussfolgerungen getroffen hat. Das macht die Erziehung unter viel Ablenkung nicht gerade einfach.
Ein Do-Khyi braucht einen geistig beweglichen Halter, mit Zeit für diesen Hund, welcher sich gerne  an und mit diesem Hund messen möchte. Auf dieser Basis kann man einem Do-Khyi ziemlich alles beibringen was man will und wofür man die erforderliche Zeit mitbringt. Ein Hund speziell für große Hundesportambitionen, Beutespiele und schnelle Trainingseinheiten ist ein Do-Khyi jedoch nicht. Er ist kein Motivations- und Beschäftigungsfetischist. Wer derartiges möchte ist mit einer anderen Rasse besser beraten!

Die Ruhe und Überlegenheit, seine Freundlichkeit und Zurückhaltung bei einem verständigen und geeigneten Halter lässt den Do-Khyi auch als einen geeigneten Familienhund erscheinen. Dies gilt speziell wenn Kinder schon etwas älter sind, gelernt haben auch das Wesen eines Hundes zu verstehen und zu achten und die Halter es lieben ihrem Do-Khyi täglich "Lernen, Spaß und Spannung" zu bieten. Der Do-Khyi ist ein sehr intelligenter, ja geradezu neugieriger Hund und er möchte etwas lernen. Er ist speziell für Menschen, welche gerne lang ausgedehnte Spaziergänge machen und dabei das eine oder andere Lernspiel einbauen können, gut geeignet.
Auf der anderen Seite darf man seine Fähigkeit und Veranlagung als selbständiger Herdenschutzhund - wofür er keine Einschulung braucht - zu arbeiten und gegebenenfalls auch zu reagieren nicht außer acht lassen. Er benötigt einen Halter welcher Situationen klärt und übernimmt um bei dieser Fähigkeit keinerlei Verselbständigung zuzulassen. Für die Erziehung braucht ein Halter Humor, Geduld, Einfühlungsvermögen und viel Konsequenz.

Je nach individueller Eigenart kann es nicht bei jedem Rassevertreter automatisch erwartet werden, dass man einen Do-Khyi, speziell in unserer stark ablenkenden Umwelt, jederzeit von der Leine lassen und sicher, ja zuverlässig, zurück beordern kann. Es gibt aber durchaus in der Rasse Do Khyi Einzeltiere welche sich auch für einen entspannten Freilauf geradezu anzubieten scheinen.
Der Do-Khyi ist also gerade im "rassetypischen Verhalten" keine jederzeit für die alleinigen Bedürfnisse des Menschen formbare Hunderasse.

Seine ihm scherzhaft als "Sturheit" ausgelegte Verhaltensart ist also nicht für jeden Hundeliebhaber geeignet.
Wie alle Herdenschutzhunde braucht der Do-Khyi Menschen, welche diese Eigenarten, Unabhängigkeit und auch ein gelegentliches Hinterfragen von gesetzten Regeln erkennen, regulieren und lieben lernen.
Dafür bekommt man einen Hund, der wenn er seinen Halter als seinen Partner anerkennen kann auf leiseste Ansagen, ja nachgerade Bedürfnisse erkennen und reagieren kann. Einen derart gehaltenen und erzogenen Do-Khyi kann man überallhin mitnehmen. Er wird sich zu benehmen wissen.

Schönheit als schwere Hypothek
Diese Mischung aus Schönheit im Erscheinungsbild, Kraft und stoischer Überlegenheit ist es welche Manchen dazu bringt unbedingt einen Do-Khyi halten zu wollen, auch wenn Möglichkeiten zur Haltung -seiner Art gerecht - fehlen sollten.
Ein Do-Khyi welcher zu einem reinen Wach- und Schutzhund eines Grundstückes, einer Familie "degradiert" wird, der nicht als Partner seiner Menschen betrachtet wird, kann sehr schnell Unsicherheiten und übersteigertes Schutzverhalten zeigen. Unpassende Erziehungsmaßnahmen, welche nicht selten auch als Empfehlung von, so sich selbst bezeichnenden "Hundetrainern" kommen, lassen dann einen Do-Khyi als eine Art schwierigen Hund erscheinen. Der Do-Khyi ist kein Hund welcher sich für eine isolierte Haltung in Zwingeranlagen, Verschlägen, Zimmern oder alleinigen Gartengrundstücken eignet. Dieses lässt den Do-Khyi zu einem traurigem, sturen und schwer kontrollierbaren Hund werden.

Seine Beliebheit unter den Herdenschutzhunden ist zu einer nicht so positiven Hypothek für seine Gesundheit und Langlebigkeit geworden. Denn viele Hobbyzüchter, nicht nur außerhalb Deutschlands, haben inzwischen angefangen "Do-Khyi" zu produzieren.
Nicht selten fehlte das genaue Wissen um den frühen Aufbau der Rasse und so kommt es, dass sich die verschiedenen Typen der Rasse eher immer weniger als eine Rasse präsentieren. Das Züchten aufs Geradewohl hat dem Do-Khyi eine Fehlentwicklung in der Zucht angelastet, so dass bereits 35 Jahre nach Zuchtbeginn die Grenzen der heutigen Hundezucht auch in dieser Rasse ziemlich deutlich aufgezeichnet wurden. Es erfordert viel Idealismus den Do-Khyi verantwortungsvoll für eine Zukunft zu züchten.
Diese Fehlentwicklung in der Zucht zeigte sich in der Festigung von verschiedenen Erkrankungsmöglichkeiten, welche damit bereits heute auch als rassetypisch für den Do-Khyi gelten können.

Erkrankungen des Skeletts, der Muskulatur gehören ebenso dazu, wie verschiedene Augenerkrankungen aber auch Stoffwechselerkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems und des Immunsystems sind zu nennen. Bis heute gibt es noch keine, durch Mitarbeit von Zuchtvereinen oder andere offizielle Stellen geförderte statistische Auswertung, zum Beispiel allein nur zur durchschnittlichen Lebenserwartung der Rasse. Ebenso streben die vielen, gesplitteten Rassezuchtvereine für den Do-Khyi weltweit, eine Klärung oder züchterische Aufarbeitung verschiedener, womöglich oder bekannt erblich weiter gegebenen Erkrankungen mittels der Nutzung der Molekulargenetik, durch den vorbeugenden  Einsatz von Gentests bis heute nicht an. 
Die Zucht und Zukunft der Rasse Do-Khyi also bleibt weiterhin vollständig in die alleinige Verantworlichkeit von "Hobbyzüchtern" gestellt.

Schon früh, nach dem erneuten Beginn der Do-Khyi - Zucht, waren Einflüsse anderer Hunderassen zu verzeichnen. So sind auch heute noch deutlich die Merkmale, zum Beispiel des in Amerika früh in die Rasse eingeführten Akita Inu zu erkennen. Weltweit lassen sich für auch bemühte Neuzüchter gerade diese  verschiedenen Einflüsse - ohne eine umfassende Einführung durch wenige wirklich kundige Züchter - in ihren Auswirkungen, speziell bei einer Weiterzucht nicht mehr eingrenzen.
Auf diese Weise erklärt sich die Zunahme der unterschiedlichsten Do-Khyi - Typen.

Worauf man beim Do-Khyi - Kauf achten sollte
Neben den oben genannten gesundheitlichen Aspekten gilt es noch einen weiteren, wichtigen Punkt zu beachten:
Wer sich einen Do-Khyi halten möchte, sollte nur bei einem Züchter kaufen, dessen Hunde in Haus und Familie vollkommen integriert sind. Keine alleinige Gruppen- oder "Rudelhaltung". Keine Aufzucht und Haltung in Zwinger- mit Freilaufanlagen. Keine Verwahrung der Hunde in abgeschlossenen Zimmern.  Keine zwei bis vier Würfe je Saison zur selben Zeit. Nachdem es sich beim Do-Khyi um sehr sensible Hunde handelt ist es nicht einfach, ja oft sogar kaum mehr möglich Fehler und Vernachlässigung durch den Züchter in der wichtigen Früh- und Aufzuchtphase später zu korrigieren.

Do-Khyi welche in den ersten wichtigen Wochen nicht mit der notwendigen Zuwendung durch Menschen aufgewachsen sind können das Versäumte, auch bei aller Hundehalterkenntnis, fast nicht mehr aufholen. Sie bleiben ihr Leben lang scheu, zurückhaltend und unsicher, nicht selten sogar gegenüber dem Halter.
Solche Do-Khyi und Herdenschutzhunde haben keine Chance jemals den positiven Teil des Charakters, Ruhe und Sicherheit wie auch Zuverlässigkeit der Rasse auszustrahlen oder je auch nur auszuleben.
Desto wichtiger ist es, einen Züchter sehr sorgfältig auszuwählen. Züchter welche Do-Khyi - Welpen bereits ab der 8. Woche verkaufen finden sich sicher nicht darunter. Der Do-Khyi ist ein Spätentwickler und benötigt bis zur mindestens 11. - besser 12. Woche noch seine Familiengruppe und Mutter.
Um so besser, wenn der Welpe bereits schon bei seinem Züchter möglichst viele Erfahrungen mit allen möglichen Tieren, allen möglichen Menschen, anderen Hunderassen und Umweltbedingungen machen konnte.

@ Tibimaxe.de

Aufruf Petition gegen Hundehandel

Beim Deutschen Bundestag kann man ganz offiziell die Petition "Verbot des gewerbsmäßigen Handels mit Hundewelpen" unterzeichen.
Nach meiner Meinung ist der Begriff "gewerbsmäßig" und "gewinnorientiert" ein wenig irreführend nachdem Handel immer eine Gewinnabsicht unterstellt. Aber diese Frage ist hier untergeordnet.

Ich unterstütze diese Petition. In mehreren Beiträgen habe ich bereits auf die gefährlichen Folgen des Hundehandels für die Gesellschaft und das hiermit verbundene Leid für Welpen und Elterntiere hingewiesen.


Ebenfalls an alle die Bitte, den Dortmunder Appell für eine Wende in der Hundezucht als Unterstützer zu unterzeichnen!

@ Tibimaxe.de





Mittwoch, 8. September 2010

Do Khyi Rassetypisch

Do Khyi und rassetypische Möglichkeiten bei Rassehunden

Das System unserer heutigen Rassehundezucht sucht nicht nur beim Do Khyi Hunderassen zu züchten welche sich - durch eng gefasste Standards - möglichst gleichen wie ein Ei dem Anderen.

So kann ein Rassehunde - Liebhaber heute ein der Rasse typisches Aussehen erwarten, so dass jedermann erkennt - bei allgemein geläufigen Hunderassen - um welche Rasse es sich handelt. Aber auch innerhalb der verschiedenen individuellen Ausstattungen innerhalb einer Hunderasse kann bei einem Rassehund - auch dem Do Khyi - von einer speziellen, der Rasse typischen Verhaltens- und Einsatzweise ausgegangen werden. Gerade Letzteres ist im Sinn eines hoffentlich passenden Einsatzes und zutreffender Haltung interessant. Und doch ist gerade und speziell bei diesem wichtigen Aspekt der Anschaffung - trotz aller Auslese - bis heute immer noch die individuelle Ausstattung des jeweiligen Hundes zu betrachten!

Das der jeweiligen Rasse eigene, der Rasse typische möglichst nach Standard konforme Aussehen wird durch Schönheitsausstellungen, den Nationalen Ausstellungen (CAC) oder Internationalen Ausstellungen (CACIB) nach dem Internationalen Standard für eine Rasse bewertet. Größtmögliche Gleichheit, also auf solche Art erklärter Rassetyp, wird letztendlich mit Championaten bewertet.
Nicht mehr und nicht weniger!

Unser System der Rassehundezucht, welches im ausgehenden Viktorianischen Jahrhundert (um 1850 - 1900) "erfunden" ist, wurde bis vor kurzem noch völlig unkritisch betrachtet. Ziemlich schnell wurde durch Auslese auf Einheitlichkeit (Verwandtschaftszucht, Inzucht, Linienzucht auf Verwandtschaftszucht) mit immer enger gefassten Standard - Bestimmungen rassekonformes, rassetypisch genanntes Aussehen erzielt. Danach (ab 1960 aber auch schon davor) konnten Steigerungen beobachtet werden. Steigerungen in Größe, Kleinheit, Farben, Faltenbildung,  Umformungen, Rückbildungen - kurz extreme Übersteigerungen genannt, welche rassetypisch angedeutete "Attribute" körperlich stark überzeichnet herausgestellt haben. Vereinheitlichung ist die Devise.
Der Fantasie des Menschen sind bei der Wandlungsfähigkeit des Hundes hier scheinbar keine Grenzen gesetzt!
Inzwischen avanchiert der Rassehund zum Modeartikel. Wenn es "In" ist zum Beispiel Mops zu "tragen" erwartet die Gesellschaft Bedürfnisbefriedigung. Dass dieser in den vergangenen paar Jahren darüber noch kleiner, noch zwergenhafter geworden ist wird der Mode keinen Abbruch verschaffen.

Zurück bleiben Hunderassen, welche - aus der Mode gekommen - schwer an dem unbekümmerten Materialismus in der Hundezucht zu tragen haben. Rassetypische Erkrankungen und einer Rasse eigenes Leid durch Übertreibungen und Engzuchtpraktiken haben in erster Linie die Hunde zu "er"tragen!

Derselbe Mechanismus welcher - unter dem Ignorieren aller neuen Erkenntnisse ab cirka 1920 mehr und mehr bis zur Fülle der wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer heutigen Zeit- weiter an der Rassekonformität der rassetypischen Merkmale festhält ist relativ unbeweglich dieselben Mechanismen, welche er für positiv gesehene Rassekennzeichen nutzt, auch bei den negativen, bei den für eine Rasse typischen Erkrankungen anzuerkennen...(!)

Auf diese Weise wurde der Boden bereitet für einen Materialismus in der Hundezucht, betreffend von Mischlingshunden!
Auch und nicht nur der Do Khyi ist davon betroffen.

Nun heißt das nicht automatisch, dass fernab jeglicher Gesundheitskontrolle "gezüchtete" Mischungen aus zwei, drei, vier oder im Falle des Do Khyi verschiedenen Rassen, analog zu ihren nicht selten auch schon gesundheitlich angeschlagenen Rassevorfahren, dann für ein paar Zuchtgenerationen - unter Beibehaltung des althergebrachten Zuchtsystems - gesünder wären!

Rassetypische Attribute wie Aussehen und damit einhergehend, je nach Engzuchtpraktiken der Vergangenheit, auch der Rasse typische Erkrankungen bedeuten nicht auch automatisch, dass ein Hund einer Rasse gleich einem Automatismus an solchen Erkrankungen leiden wird.
Es bedeutet also nicht, dass der Hund notwendigerweise krank werden muss oder gar gleich mehrere von solchen Erkrankungen aufweisen wird!
Es bedeutet - analog zur Verlässlichkeit auf rassetypisches Aussehen und Verhalten - dass wenn der Hund krank werden sollte, es wahrscheinlicher eine der als rassetypisch bezeichneten Erkrankungen sein wird. Dieser Mechanismus ist unserer auch noch heutigen Praxis der viktorianischen Rassehundezucht zu verdanken.

Manche Erkrankungen haben mit der Auslese auf "Rassetypisches Aussehen" zu tun. Andere sind den Engzuchtpraktiken geschuldet. Kein Grund aber für erkennbar verantwortungsbewusste Züchter solchen Entwicklungen nicht entgegen zu treten. Die Unbeweglichkeit von manchen Rassezuchtvereinen muss nicht zwingend von verantwortungsbewussten Züchtern nachvollzogen werden!
Bei manchen Rassen allerdings kann diese Einsicht womöglich zu spät kommen.

@ Tibimaxe.de