Do Khyi Maxes Blog

Unser Ziel. Verstehen und Erhalt einer Hunderasse. Der Umgang mit einem Hund tut dem Menschen gut. Wenn der Hund gesund sein kann und einen passenden Halter findet
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Freitag, 21. Januar 2011

Do Khyi Welpen und Verkaufsplattformen

Do-Khyi - Welpen werden alljährlich auf den Hundemärkten im Internet, den Verkaufsplattformen eigens für diesen Zweck - für den Verkauf von Allerlei an Jedermann - "wohlfeil" angeboten.
Wohlfeil - ein Begriff aus dem Mittelalter, entstanden auf den Marktplätzen für das laute Anpreisen der Waren, das Aushandeln des besten Preises, scheint gerade beim Handel mit Hundewelpen gut zu passen.

Selten kommt es vor, dass Züchter oder Zuchtvereine die Eigenschaften der angebotenen Rassehunde im Positiven wie in den Anforderungen, den Eigenschaften und Anforderungen welche Spezialisten - wie die Do-Khyi es sind - an einen künftigen Halter stellen - unbeschönigt im Interesse der Hunde oder der künftigen Halter weiter geben.
Nahezu bei jeder Rasse bekommt man geradezu standardisierte Auskünfte welche womöglich eher dem Interesse dienen einen Hundewelpen wohlfeil anzubieten - um nicht verkaufen sagen zu müssen.

Das Angebot an Do-Khyi- Welpen ist umfangreich auf den einschlägigen Internetplattformen, wie zum Beispiel auf dem Marktplatz von dhd24. Aus unterschiedlichsten Ländern, von unterschiedlichen "Züchtern" werden Welpen mit und ohne, mit renommierten oder nicht nachvollziehbaren "Papieren" angeboten. Für den Laien ein schwer durchschaubares Angebot um einen "guten" Kameraden für die kommenden mindestens 10 Jahre zu finden.

Wer nun diese Seiten besucht ist gut beraten alle angebotenen Bilder zu den Hunden und Welpen eindringlich in Augenschein zu nehmen. Womöglich angegebene Webseiten nach gewissen Schema zu betrachten. Mancher "Züchter" zeigt von seinen Nachkommen lediglich und immer wieder ausschließlich Welpenbilder. Ist keiner davon je erwachsen geworden. Wie sieht das aus im Bezug auf Kontakt und Beratung der Käufer dieser Welpen?

Alle Aussagen zu "Papieren" sind jeweils immer nur so aussagefähig, als diese Aussagen und Papiere nachvollziehbar sind und unter Kontrolle von unabhängigen Stellen stehen.
Es muss uns nicht wundern, dass mancher Anbieter alle Jahre wieder seit bald Jahrzehnten immer wieder dieselben Bilder von Welpen präsentiert. Mancher zeigt Fotos von Hunden welche jenem gar nicht gehören. Nachprüfbar für einen Laien ist das im "Internet-Supermarkt" alles nicht!

Mancher Anbieter zeigt gar Bilder von Hündin, Wurf und Wurfkiste im einem gut zu reinigenden und beheizbarem Badezimmer! Hier möchten wir empfehlen, dass sich jeder Laie und Interessierte gründlich mit dem Thema der Umwelt - Frühesterfahrungen der Welpen beim Züchter beschäftigt.

Wieder andere Anbieter sind sich nicht zu schade Bilder von Zuchthündinnen zu präsentieren welche erkennbare Augenerkrankungen haben oder gar aufgrund der Neigung zum Gigantismus in der Zucht der Rasse Do-Khyi - jeden Typ und Ausdruck eines Do-Khyi vermissen lassen.

Der Hundeliebhaber, der Do-Khyi - Liebhaber und -Interessent hat es in der Hand in welche Richtung derartige Bemühungen des "wohlfeil haltens" von Welpen in Zukunft gehen werden.
Gefragt ist der gesunde Hunde- und Menschenverstand auch wenn mit Gesundheitszertifikaten für Welpen geworben werden sollte. Kein Tierarzt von Renommee wird einem Welpen über den Tag seiner Besichtigung hinaus "Gesundheit" attestieren können und wollen!
So betrachten wir Angebote jeder Art vor dem Hintergrund der Machbarkeit, der Kontrollier- und Überprüfbarkeit und versuchen möglichst Züchter zu finden welche "ihre" Welpen nicht auf einen "Marktplatz" tragen müssen.

Internetplattformen haben inzwischen die - bereits in den 1970er Jahren fragwürdige - Inserationen für Hundewelpen in den Tageszeitungen und Angebotsblättern abgelöst. Noch vor cirka 15 Jahren hätte man niemals einen Do-Khyi - Züchter gefunden welcher es gut geheißen hätte diese Spezialisten unter den Rassehunden auf solche Weise "wohlfeil" anzubieten oder gar in fragwürdige Staaten zu verkaufen.

Inzwischen aber ist die Rasse Do-Khyi zu einer Handelsware - wie viele andere Hunderassen - geworden!


Auf diese Weise gelangen häufiger Do-Khyi - Welpen in Haltungsverhältnisse welche als erbarmungswürdig bezeichnet werden können. Kettenhaltung, Zwingerhaltung und isolierte Haltung in "Gartenanlagen" lassen solche Hunde verzweifeln und deren Eigenschaften verkümmern. Ein Spezialist unter den Hunden welcher einst über hunderte von Kilometern mit Karawanen und Nomadenherden mitgelaufen ist, eng angebunden an die Familie der Hirten lebte - eingesperrt in Wohnungen, in Zimmerhaltung und bestenfalls wird ihm dann noch ein zweiter Rassevertreter hinzugesellt damit er nicht so "einsam" ist weil er sich, vereinsamt aufgewachsen mit keinem fremden Hund mehr verträgt.

Spezialisten die sich, wenn die Zeit für geistige Führung, für Auslastung der Sinnes- und Körperleistungen fehlt, dann eingesperrt im Haus wiederfinden damit das Bellen keinen Nachbarn mehr stört. Spezialisten bei welchen sich uninformierte Halter mit Zwangserziehung bemühen, solange bis alle Bande von Zutrauen und Vertrauen nicht mehr greifen können. Völlig fehl gelaufene Hund - Halter - Beziehungen. Ein jeder Züchter der mit Herz und Verstand diese Rasse züchtet wird "seinen" Welpen", ja "seiner" Rasse etwas anderes wünschen!
Wie schon gesagt auf Verkaufsplattformen wird man vertrauenswürdige Züchter eher weniger finden können!

@ tibimaxe.de



 

 

Freitag, 23. April 2010

Do Khyi Hund und Begriff Martyrium

Glauben und Märtyrertum beim Do-Khyi, der Tibet Dogge?
Natürlich haben wir diese Hunderasse im WWW zusammen mit dem Begriff Martyrium gefunden!

Es war einmal... (in der Vergangenheit vor cirka 20 Jahren) eine Do-Khyi - Hündin. Diese wurde gemeinsam mit deren Schwester "erwählt". Sie sollte bei einem Menschen welcher bereits Hunde im "großen Stil" züchtete die Grundlage eines Do-Khyi - Zuchtbetriebes bilden...
Bereits im neunten Lebensmonat hatte sie dann ihren ersten Wurf "entbunden"...

Kurze Rede, langer Sinn: Der Hundegroßzuchtbetrieb wurde von "Amts wegen" aufgelöst. Die verstörten Hunde haben europaweit neue Halter gefunden. Nur diese Hündin wurde auserwählt, von einem Menschen welcher einen Zuchtbetrieb gründen wollte...(!)

Sorgfältig ausgesucht um mit einer "erwählten" Zuchtlinie in die "Aus - zuchtversuche" gehen zu können. Und so wurde also diese Do-Khyi - Hündin zu einer der Stamm-Mütter eines Do-Khyi - Zuchtbetriebes., in Deutschland versteht sich! Nach kurzer Eingewöhnungszeit hat sie dort ihren zweiten und bereits ein halbes Jahr (!) darauf ihren dritten Wurf "entbunden".
Natürlich wird eine derart in der Rassehundezucht eingesetzte Hündin nicht alt. Es fehlen die Erholungszeiten und die Ausreife zu deren gesundheitlichen Schutz. Es ist so, als würde eine Frau jährlich von deren 11. Lebensjahr bis zum 35. Lebensjahr einen Säugling entbinden... (siehe Lebenserwartung Mittelalter)

Kann man dieses Geschehen jetzt als ein Martyrium eines Hundes in der Hundezucht bezeichnen?
Was ist denn ein Märtyrer überhaupt? Es ist ein Mensch, welcher für seinen Glauben an eine Religion oder - später auch für eine politische Sache, Folter, Qualen und Leid, sowie den Tod "erleidet".

Ist der Begriff wirklich geeignet für einen Hund? Hat sich dieser sein Schicksal bewusst herausgesucht um seinem Glauben treu zu bleiben? Treu im Glauben bis in den Tod?
Wer für das Schicksal von Hunden und/ oder Zuchthunden verantwortlich zeichnet - das ist alleine deren Züchter oder Verkäufer. Sicher hätte sich mancher Hund und Do-Khyi gerne etwas völlig anderes gewählt aber als Hund ist er fremdbestimmt. 

Es fehlt ihm das Bewusstsein zu Glauben - an einen Gott und an eine Religion und ebenso an politische Gedanken. Ein Hund kennt keine Hoffnung und auch nicht das Geld, welches dem Hund nicht selten Leid beschert. Bei Zuchtbetrieben, Hundehändlern, ungeeigneten Hundehaltern...

Wenn also das Leid von Do-Khyi - Hunden umgangssprachlich als ein Martyrium bezeichnet wird, so ist das begrifflich nicht korrekt. Es soll in uns Menschen beim Lesen eine spezielle Assoziation, hin zur Freiwilligkeit, zum Aufopfern erwecken. 

Nur, wer hat einen Hund geopfert wenn nicht der Mensch?
Ist ein Hund, welcher in einer religiösen, rituellen Handlung geopfert wird als ein Märtyrer zu bezeichnen?

In welche Ecke im WWW wird denn mit dieser Bezeichnung die Hunderasse Do-Khyi gestellt? Zu diesem Thema werden wir sicher auch noch ein wenig recherchieren! Ist es also korrekt einen Do-Khyi als Märtyrer zu bezeichnen?
Weshalb wird eine Sache nicht zutreffend benannt? Als Tierquälerei zum Beispiel oder wie im oben geschilderten Beispiel von vielen, als mögliche wirtschaftliche Ausbeutung eines Hundes?
Ist nun ein aus Zuchtbemühungen völlig erblindeter Do-Khyi dann auch als Märtyrer (?) zu bezeichnen? An diesem wird womöglich doch versucht zu lernen... Er dient doch einer Sache - welche wir - an dieser Stelle  - nicht offen trefflich benennen wollen...(!)

Sind dann Menschen, welche einen erkrankten Do-Khyi hatten als Märtyrer zu bezeichnen? Oder ist dieser Begriff einer, welchen Jedermann einfach einmal - so oder so, zum jeweiligen seiner Zwecke anwenden kann? Oder ob sich ein Mensch als Märtyrer empfindet für das "zur Verfügung stellen" von Hunden um gewisse Dinge herauszufinden...(?)

Ein verantwortungsbewusster Züchter wird immer versuchen "seinen Welpen" jedes  auch nur erdenkliche Leid zu ersparen. Sei es gesundheitliches Leid durch nicht verantwortungsbewusste Zucht, - oder Leid für den Hund durch nicht zutreffende Haltung. Er wird darauf achten "seinen Welpen" eine sichere Zukunft zu verschaffen. Er wird aber mit Sicherheit nicht "seine Welpen", - wenn etwas schief gelaufen sein sollte, als Märtyrer bezeichnen und damit im Internet werben...

Der Begriff zielt auf eine völlig andere Defintion und ist für keine Hunderasse geeignet.


@ Tibimaxe

Sonntag, 28. März 2010

Do Khyi Realitaet leistet Widerstand

Do Khyi: Schwarzbuch Hund in der zweiten Auflage

Für Do-Khyi – Halter welche sich für die Situation des Hundes in unserer Gesellschaft interessieren haben wir hier eine Buchbesprechung mit Empfehlung ausgesprochen.  Inzwischen ist die erste erfolgreiche Auflage vergriffen und die zweite Auflage ist auf dem Markt der Hundefachbücher angekommen.

Es ist ein Standardwerk das in keinem Bücherschrank von Hundeliebhabern fehlen sollte! 

Auch in der zweiten Auflage liest es sich für mich spannend wie ein Kriminalroman und gewährt Einblicke, für welche man sonst Jahrzehnte an Erfahrungen benötigt. Wissen wird weitergegeben und nicht vorenthalten. Mancher mag es im Inhalt für den Hund in der heutigen Gesellschaft erschreckend finden.
Aber es ist eher:   ” Realität leistet Widerstand. “

Wer Hunde liebt darf nicht mehr wegschauen. Die Aktion des Dortmunder Appell verhallt nicht mehr ungehört, wovon man sich auf dem neuesten Beitrag des Petwatch-Blog überzeugen kann.
Wer weiß es?  – Möglicherweise wird der Do-Khyi doch zu einem der Anschauungsmodelle der heutigen Hundezucht?

Dem Hund wird eine Chance gewährt in unserer Gesellschaft. Es werden unsere Stimmen für den Hund gehört. Es ist fünf vor zwölf für die Do-Khyi – Zucht und fünf vor zwölf für die Rassehundezucht.

Manche Einblicke mögen vielleicht erschreckend sein. Denkt immer daran die Hunde der Rasse, - einer Rasse sind nicht der Auslöser, sondern sie verdienen eine Chance. 
Wer seine Rasse liebt sollte nicht mehr wegschauen, sondern diese Hunde der Rasse unterstützen!



Samstag, 27. März 2010

Do Khyi Marketingaspekt

Do Khyi Nachrichten als Vermarktungsaspekt

Keine andere Hunderasse wird so oft durch die Nachrichtenagenturen AP  "veröffentlicht". Das ist eine weltweite Marketingkampagne für die Tibet Dogge, - durch Nutzung der Nachrichtenseiten... 
Keine weitere Hunderasse schafft es so häufig in die Weltnachrichten wie der Tibetan Mastiff aus China...

Ist der fantastische Kaufpreis ein gelungener Marketingaspekt... (?)
Bereits am Donnerstag gefunden: http://www.n24.de/news/newsitem_5948560.html

Quelle: NN, Freitag 26.03.2010
 
Vorführen auf einer Hundeausstellung im Military - Look. Andere Länder andere Sitten. Die geplante und erfolgreiche Vermarktung von Hunderassen. Erfolgreiches Marketing welches den tatsächlichen Absatzmarkt anspricht. Der Hobbyzüchter - keine Chance in China!
Der Do-Khyi, auch Tibet Dogge oder Tibet Mastiff genannt, aus China ist bisher die zweite Hunderasse der Welt, welche am Reißbrett "entwickelt," also sozusagen im "Outfit"geplant wurde...
Inzwischen sind solche Hunde schon länger auch in den USA und in Europa angekommen. Do-Khyi - Züchter könnten auf solche Weise mitgeholfen haben, diesen Hundetyp salonfähig zu machen und sind bereit auch Summen auszugeben. Der "Markt" für chinesische "Züchter"...

The Tibetan Mastiff Industries, so wird die Zucht in China bezeichnet... 
Erfolgreiche "Unternehmungen" sind hier anerkannt und müssen sich nicht hinter elitären Zirkeln verstecken.

@ Tibimaxe

Was ein Do-Khyi tatsächlich ist findet man hier!

Dienstag, 23. März 2010

Do Khyi Reportage in der dogs

Do Khyi - `dogs`Reportage über Einen der auszog und Recherchierte

In der aktuellen Ausgabe der dogs 2/2010 ist eine Reportage über den Journalisten und Buchautoren Heiko Gebhard zu finden. Einer der im Jahr 1977, mit der Veröffentlichung seiner Recherchen in der Zeitschrift "Stern", mit der Serie "Du armer Hund", zu welcher später ein gleichnamiges Buch erschien, die Hundewelt Deutschlands aufgerüttelte. Aber nicht nur diese:
Der Hundehandel wurde in Folge daran aus dem Sortiment von Versandhandel und Tier- wie Zoogeschäften verbannt...

Inzwischen scheint vieles wieder vergessen. Es hat sich über die Zeit für die Hunde im Handel wenig geändert. Das Geschehen der schlimmen Bilder wurde verlagert, ins Ausland. Die Methoden des Angebotes verfeinert. Inzwischen droht definitiv der Hundehandel wieder in entsprechenden Zoohandlungen anzukommen.
Weiterhin immer noch bekannt, viel gefragt und unvergessen, ebenso wie prägend für nicht wenige Hundehalter, die Ausführungen in dem Buch "Die Sache mit dem Hund", zusammen mit dem Mitautoren Gert Haucke. 

Die Ausführungen in der Einleitung lesen sich auch heute noch völlig zutreffend auf die aktuelle Hundewelt - Man kann nichts hinwegnehmen, höchstens etwas hinzufügen. Manche Methoden wurden der Zeit angepasst und modifiziert um Hunde an den Mann oder die Frau zu bringen.
Der Journalist Heiko Gebhard ist in seinem Wirken ein Verfechter der idealisierten Hobbyzucht und wusste dies auch passend zu schildern!
Ein paar Zitate aus dem Interview, der Reportage dogs 2/2010
Zur Recherche für die Serie "Du armer Hund" im "Stern"
"Das Ganze hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen." sagt Hundefreund Gebhardt. "Es war ein solches Elend. Eine echte Mafia, hochaggressiv. Ich erhielt anonyme Anrufe, Pakete, in denen tickende Wecker drin waren. Ich hatte denen ja das Geschäft kaputt gemacht"

Das Buch "Du armer Hund" erschienen 1978 hat manchen Hundeliebhaber nachhaltig geprägt. Einblicke gegeben. Es ist, -  wie auch das Magazin dogs in der Reportage anmerkt, "immer noch schauerlich aktuell"

Wer die Serie in der Zeitschrift Stern kennt und das Buch "Du armer Hund", aber auch das zuletzt erschienene Buch,  "Die Sache mit dem Hund" hat Heiko Gebhardt als idealistischen Züchter seiner Rasse kennen gelernt und die idealen Beweggründe zur Hundezucht aufgenommen.
Um so mehr wird seine Ausführung zur Hundezucht in der dogs - Reportage vor dem Hintergrund unserer heutigen Zeit in der Hundezucht interessant:

"Irgendwann hab ich gesehen, dass es sinnlos ist, immer weiter Hunde zu zuzuliefern. Ich habe sechs oder sieben Würfe gemacht, dann hatte ich das kapiert."

Es ist ein Blick in die Welt der Hundezucht mit den, darin eingeschlossen, bis heute nicht gelösten Mechanismen. Es ist der Einblick in einen Kreislauf, welcher eine Art eigener Wirtschaftskreislauf ist und zuletzt in den Grauzonen immer schon auch an den Hundehandel liefert. Die Grenzen sind nicht selten schwierig zu erkennen. Aber das System wird in unserer Gesellschaft und Hundewelt so hingenommen. Die Hundewelt lebt von diesem System und mitten darin. Sie ist nicht in der Lage etwas aus sich heraus zu ändern. Am wenigsten geht es darin direkt um das Wohlergehen der Hunde!
Inzwischen sind wieder Menschen aufgebrochen...


@ Tibimaxe

Freitag, 5. März 2010

Do Khyi Hundefleisch - noch

In China isst man auch Hunde - wie lange noch

Auch und gerade für Do-Khyi - Liebhaber interessant. In China, welches inzwischen für die Geschicke, die Zucht des Do-Khyi eine immer wichtigere Rolle spielt isst man Hunde...

Die Grausamkeiten beim Transport und Schlachten, beim Keulen von Straßenhunden sind durch die Peta - Organisation immer wieder ins Gedächtnis gerufen worden! 
Aber vielleicht sind chinesische Hunderestaurants und Katzenschlachtereien schon bald Geschichte? Auf der jährlichen Tagung des Volkskongresses, des chinesischen Einparteiensystems, welches ab Ende dieser Woche tagt, soll ein Gesetzentwurf diskutiert werden, der den Verzehr und die Schlachtung von Katzen und Hunden verbieten soll.
Laut Entwurf soll das Essen und Schlachten von Hunden und Katzen künftig mit 500 Euro oder 14 Tagen Gefängnis bestraft werden. Restaurants welche weiterhin derartige Gerichte anbieten sollen gar mit bis zu 50 000 Euro Strafe belangt werden können...

Wer ein wenig in einschlägigen Hundeportalen surft ist sicher schon auf die hoffnungsfrohe Nachricht gestoßen.
Während bei uns im Westen die Sitte Hunde und Katzen zu essen, immer schon auf Ablehnung gestoßen ist, wächst diese mittlerweile auch in China bei der neuen chinesischen Mittelschicht. Es wird immer mehr Trend sich Hunde und Katzen als Haustiere zu halten.

Traditionell sind vor allem in Nordchina Hunde ein beliebtes Wintergericht. Ihnen wird gesundheitliche Wirkung nachgesagt, sie sollen das "Blut wärmen". Im Süden sind Katzengerichte verbreitet. In der südchinesischen Stadt Guangzhou soll die Nachfrage nach Katzen so groß sein, dass diese aus anderen Provinzen Chinas eingeführt werden müssen.

Dem entsprechend soll laut einer Meldung "Die Zeit" der Widerstand gegen das neue Gesetz groß sein. Der stellvertretende Direktor der gesetzgebenden Kommision des ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses hat bereits öffentlich geäußert, dass er "keinen Grund sieht, die bestehenden Gesetze zu ändern".

Also wenig Hoffnung für Chinas Hunde...
Hoffnung für Koreas und Thaiwans Hunde ist ebenso nicht in Sicht. Es ändert sich wenig auch wenn man zusammen mit weltweit arbeitenden Hundezuchtorganisationen Hunde züchtet...

@tibimaxe.de

Quelle:  "Die Zeit" Ausgabe Nr.10, 4. März 2010

Sonntag, 14. Februar 2010

Do Khyi Der Weg zum Wühltischwelpen

Wie der Do-Khyi zur Handelsware wurde

Wie geht das eigentlich vor sich, dass seltene Hunderassen - wie der Do-Khyi - den Weg in den Hundehandel, als Wühltischwelpen, finden?

Zur Zeit hat Tasso eine Aktion gestartet. Diese Aktion soll informieren, Wissen vermitteln, aufklären - so dass Menschen, welche einen Hund halten möchten, in Zukunft den Hundehandel nicht mehr unterstützen!

Der Anteil der nicht selten unter schlimmen Bedingungen geworfenen und nur teilweise, wie für jeden einzelnen Hund erforderlich, aufgezogenen Hundewelpen in der Gesamt-Kaufstatistik Hund hat erheblich zugenommen...
Von den nicht selten für die "Zuchthunde" nicht artgerechten Haltungsbedingungen, der nicht selten fehlenden bis nur teilweisen, gesundheitlichen Versorgung aber auch Überprüfung der Elterntiere soll das aber nicht ablenken!

Alleine den Handel mit Rassewelpen, einfach nur über den Kaufpreis, den Kofferraumverkauf oder den im Hundemarkt angebotenen Welpen als Vermehrerwelpen und Wühltischwelpen, erkennen zu können ist heute schwierig geworden!
Nur Billigwelpen zu meiden ist kein sicherer Rat um allein Hundezuchtbetriebe, welche den Hund als ihre Lebensgrundlage, als Existenz und Profitgut betrachten, vermeiden zu können!

Das Beispiel des Do-Khyi - Welpen Aras So Tiang und seiner Geschwister ist ein deutlicher Hinweis für ein doch lukratives Verkaufsverhalten... - 1500 DM waren zu dieser Zeit kein Billigpreis - Es wird das Geld genommen das man erzielen kann!
Dem gewählten Verkaufsweg über einen Hundewelpen-Supermarkt geht ein Weg in der Vermehrung voraus.


Es gibt durchaus Zuchtbetriebe welche Welpen auch an Vermehrer verkaufen. Welche nicht selten erkennbar, in einschlägig bekannten Staaten für Hundehandel, Zuchtbetriebe bewerben...

Heute sind die Wege Hundewelpen zu vermarkten vielfältiger geworden. Die Unterscheidungsmerkmale, Hundevermehrung und bloßen Verkauf von scheinbar seröser Zucht zu trennen, sind für einen Laien nur extrem schwierig zu erkennen.
Nicht alle im Handel befindlichen Welpen werden alleine nur über den Wühltisch, deutlich erkennbar, angeboten.
Alleine wenn man an den Transport von Rassewelpen über die Grenzen in verkaufende Zuchtbetriebe denkt... Oft ist ein Welpensupermarkt gar nicht mehr als ein solcher zu erkennen!

Und doch. Ein verantwortungsvoller Züchter bewirbt seine Rasse nicht laut. Er klärt auf über besondere Wesens- und Arbeitseigenschaften seiner Rasse - auch wenn diese den Verkauf an JEDERMANN bewusst einschränken sollten. Er animiert nicht, zuviel am Markt und Bedarf vorbei, geplante Welpen aufzunehmen so dass, ungeachtet der Entwicklungsmöglichkeiten der einzelnen Hunde, Rudelhaltungen und Fehlhaltungen daraus resultieren. Jeder einzelne, abgegebene Welpe soll die bestmöglichen, individuellen Entwicklungsmöglichkeiten bekommen!

Einen verantwortungsvollen Züchter findet man nicht unbedingt permanent im Welpenmarkt. Wirklich gute Züchter planen ihre Würfe mit einer sicheren Nachfrage nach deren Welpen. Jährlich und halbjährlich wohlfeil angepriesen sind deren Welpen nicht zu finden. Egal ob auf einschlägigen Angebots- oder eigenen Webseiten. Deren Werbung sind erwachsene, rassetypische Hunde, ein guter Ruf bei Insidern und nicht überwiegend das Präsentieren von Welpen- und Junghundebildern.

Also lest die Geschichte von Aras So Tiang und seiner Geschwister. Und wie immer ist seine Geschichte nur die kleine Spitze. Wie bei einem Eisberg verbergen sich viele weitere, unbekannt gebliebene Geschichten darunter! 

@tibimaxe.de