Do Khyi Maxes Blog

Unser Ziel. Verstehen und Erhalt einer Hunderasse. Der Umgang mit einem Hund tut dem Menschen gut. Wenn der Hund gesund sein kann und einen passenden Halter findet

Mittwoch, 25. Juni 2014

Lesestoff für Do-Khyi Fans - Kelsang

Lesen für Do-Khyi Fans = Kelsang...

wer noch Lektüre braucht für Urlaubsstunden, wer sich für den Do Khyi und dessen Betrachtung bei den Menschen in Asien interessiert, für jenen ist der Roman über die Tibetdogge, den Do-Khyi Kelsang, Autor: Gerelchimeg Blackcrane ...





 .... als entspannender Lesestoff geeignet.

Der Roman ist im Jacoby - Stuart Verlag in seiner deutschen Übersetzung verlegt worden und in seiner Englischen Übersetzung unter dem Namen - "Black Flame" by Gerelchimeg Blackcrane, übersetzt von dem Chinesischen ins Englische durch Anna Holmwood, erschienen.

 Möglicherweise hat das fließende in der deutschen Sprache durch Übersetzungen etwas gelitten. Die kleine Geschichte eines Tibetischen Hundes aus dem Tibetischen Grasland liest sich vor allem im Anfang etwas holperig - was eventuell auch den verschiedenen Übersetzungen geschuldet sein könnte.

Der Held der Geschichte ist Kelsang, eine schwarze Tibetdogge, die außergewöhnlich groß und mächtig geraten ist, trotz ihrer entbehrungsreichen, ja fast schon traurig realistisch anmutenden Geschichte. Der Roman handelt von der missbräuchlichen Behandlung eines Hundes, einer angeketteten, unfreien Hundehaltung dieses - und stellvertretend wohl vielen - Tibetischen Hundes mit der Unabhängigkeit in der Seele...

Aber der Roman handelt auch von der Profitgier der Menschen und darüber, dass es einige wenige Menschen gibt auf welche sich ein Hund wie Kelsang dann zum Schluss doch verlassen kann.

Über kleine "Fehler", wie das Einordnen der Tibet Dogge als einen Hütehund und auch das Heroisieren von Kampfeswillen möchte man hinwegsehen mit dem Wissen, dass misshandelnd gehaltene Hunde auch ungehalten sein können.

Das Cover des Buches wurde für die Deutsch sprachige Ausgabe geändert und gewährt einen vertraulichen Blick in das vermeintliche Gesicht des schwarzen Helden, welcher auf der Amerikanischen Ausgabe noch eine Rote Tibet Dogge ist.
Ein eindruckvolles Bild mit Augen welche nach F.C.I. Standard etwas zu weit zusammenliegen - Aber Romane verkaufen uns nicht immer die Realität, wobei der Roman einer traurigen Realität der "angebundenen Hunde" doch nahe kommt.

Alles in allem, vor allem aber wegen dem packendem Happy End, eine empfehlenswerte Geschichte, welche vor allem dem Leser auch die in der Seele dieser Tibetischen Hunde inne wohnende Suche nach Anerkennung von unabhängiger Pflichterfüllung durch ihren "einen Menschen" vermitteln kann.

@ Tibimaxe


Freitag, 7. Februar 2014

Do Khyi sucht ein Zuhause

Do Khyi Balou sucht ein Zuhause!


Wenn Du Dich ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigst einem Herdenschutzhund, ja vielleicht einem Do Khyi eine Wirkungsstätte bei Dir anzubieten. Ja, wenn Du es verstehen kannst, dass nicht alle Do Khyi und Hunde auf Anhieb einen Hans-im-Glück Start ins Leben haben....



... dann möchte ich Dich hier an der Stelle bitten einmal mit "Balou" Bekanntschaft zu machen!

Es sind, allesamt, sensible und empfindsame Hunde welche ihr Lebensgefühl, ihr Lebensglück und ihre Sicherheit so sehr von "ihrem" Menschen, eng und innig, abhängig machen.

Es gibt nicht wenige welche - von ihnen unverschuldet - an die verkehrten Menschen geraten. Auch solche Do-Khyi haben einen Platz in einer liebenden und bemühten Familie verdient. Es ist nicht wenig Leid das solche "abgegebenen Do-Khyi" erfahren. Wie immer in einem solchen Fall wird auch er alles versuchen um es in einer neuen Lebensstellung zu beweisen:

Dass auch ein schwarzer Kerl, namens Balou eine Aufgabe in einer ihn liebenden Familie erfüllen kann.


Bist Du in der Lage einem mit Menschen, Hundemädels und auch kastrierten Rüden umgänglichen, wachsamen und an der Leine noch "bildungswilligen" Do-Khyi Rüden - welcher einfach nur das Pech hatte nicht gleich die passenden Menschen zu finden - einen noch schönen und erfüllten Do-Khyi Lebenstraum zu bieten?

Es gibt die Rasse Do-Khyi in den Farben black und tan, goldfarben, blaugrau und auch ein schwarzer Do-Khyi Bub oder Mädchen ist manches Mal darunter. Die Farbe heisst aber nicht, dass die wunderschönen Schwarzen nicht auch ein goldenes Herz und Gemüt für jene, dem Do-Khyi so wichtige Familienstellung hätten!
Wer Balou ein glückliches Do-Khyi Leben lang die glücklichen Entdeckungen auf der Welt machen lassen möchte kann sich hier genauer erkundigen.
Jeder Do-Khyi welcher auf unserer Welt ist hat ein Zuhause bei "seinen" Menschen verdient. Menschen die ihn lieben und ihn - entsprechend seiner Art und Anforderungen - akzeptieren. Welche einen Hund auslasten und motivieren - kurz eine den Do-Khyi glücklich und stolz machende Haltung anbieten können.

Natürlich wird für Balou eine enge Anbindung an eine Familie gesucht und die Do-Khyi gerechte Haltung im Haus mit Zugang zu einem sicher eingegrenzten Garten.

Gerade ein etwas ausgereifter Do-Khyi hat schon nicht mehr so viele Flausen im Kopf und ist geeignet für Menschen welche das passende Umfeld bieten können. Vielleicht hast Du auch schon Erfahrung mit diesen Hunden und weißt wieviel Schönes man erlebt wenn sie Dir ihr ganzes Vertrauen schenken.

@ Tibimaxe



Donnerstag, 9. Januar 2014

Do-Khyi Subtypes - oder wie sieht eigentlich die Rasse aus....

Do-Khyi eine Renaissance...oder Erneuerung.


Gibt es eine Rückbesinnung, eine Renaissance für eine Hunderasse, welche bis heute keinen einzigen an ihr entwickelten Gentest für verdeckt - von Generation zu Generation weiter gegebene Erkrankungsdispositionen kennt?

Große Unsicherheiten, Diskussionen - immer noch - wie seit Beginn der Zucht um 1976 in westlichen Industrienationen. Nein, nicht über eine hoffentlich gute Vitalität, eine bessere Gesundheit der nachgezüchteten Tiere. Sondern es geht immer noch, ja noch mehr als früher darum:

Wie sieht ein originaler Do Khyi - auch Tibet Mastiff genannt denn eigentlich aus...?


Wie? Eine seit etwa 3 Jahrzehnten im Westen gezüchtete Rasse im F.C.I. und dem honorigen Kennel Club in Großbritannien, dem AKC in Amerika und es ist da niemand der definitiv sagen kann was jeder weiß?

Inzwischen sind viele Chancen vertan, neue Tibet Mastiff Rassen "entstanden" vieles wurde optisch "Modifiziert" Und leider - es werden nun auch in den allerletzten, entlegenen Winkeln der Welt, den Ursprungsländern jene, noch erhalten gebliebenen "Subtypes" oder wie der Deutsche Volksmund zu sagen pflegt: Landschläge requiriert und alles in einem großen Topf verrührt...


Es bleibt, angesichts der Entfernungen zu Sitzungen und Tagungen welche über das Aussehen der Rasse diskutieren und befinden nur das, was aus historischen Filmaufzeichnungen und Fotografien das Aussehen genau definiert, offen zu zeigen.


Es ist eine Verpflichtung derartige Zeugnisse zu einer Entscheidungsfindung - so diese denn je geschieht - weltweit zur Verfügung zu stellen. Der Liebhaber der unverfälschten, originalen Landschläge eines originalen Rassetyps kann angesichts der Sprachlosigkeit der Oberen Zuchtverbände für Rassehundezucht nur Eines: Hoffen, dass etwas vom Do-Khyi, sprich Tibet Mastiff erhalten bleibt.


Der große Versuch an einer Hunderasse kann durchaus das Ende einer Hunderasse bedeuten. Je mehr Mitsprache, je mehr Meinungen, je mehr Meinungsverschiedenheiten wie eine schon lange gezüchtete und definierte Rasse eigentlich optisch aussehen soll, desto weniger Interesse liegt darin die Zucht einer Hunderasse genetisch "sicherer" zu machen. Sprich, die Gesundheit und Vitalität einer Hunderasse im Augenmerk zu behalten.

Bislang arbeitet die Züchterwelt leider nicht daran für die Zukunft der Rasse - mittels Gentests zur Vorbeugung vor erblichen Erkrankungen beim Nachwuchs zu sorgen. Das Grundlegende der Rassehundezuchtgedanken ist aus dem Blick geraten.

Der weltweite Austausch von Do-Khyi Welpen bis in die entlegendsten Winkel des asiatischen Kontinentes - zur Zucht von Tibet Mastiff, auch Do-Khyi genannt macht es zu einer Farce an eine Renaissance der Populationsgenetik des Do-Khyi zu glauben.

Man kann nur hoffen, dass Menschen in den Ursprungsregionen der verschiedenen Landschläge des Do-Khyi in Zukunft selbständiger werden und der Kommerzialisierung der Rasse Do-Khyi durch eine Tibet Mastiff Industries nach westlicher Art und chinesischer Geschäftstüchtigkeit ein deutliches Stop entgegenzusetzen haben.

Inzwischen sprechen diese durchaus mit. Manches Ergebnis der westlichen und auch der chinesischen Zucht einer Rasse wird inzwischen eindeutig in Frage gestellt.


Wir werden weiter auf Beobachtungsposten bleiben!


@ Tibimaxe

Freitag, 24. Februar 2012

Do-Khyi oder wohin Welpen verkauft werden

Das ist ein Appell an alle jene welche Hunde züchten, an die Europäische Gemeinschaft zur Stellung des Hundes, von Heimtieren in der Europäischen Union.

Hand aufs Herz - wohin verkaufen Sie ihre Welpen?

Oder im Umkehrschluss - wo kaufen Sie als Hundehalter ihren Welpen?
Kann - angesichts von Staaten in der Europäischen Gemeinschaft, welche kein effektives Gesetz zur Bestrafung von Tierquälerei kennen für jeden eigens gezüchteten Hundewelpen ein derartiges Schauspiel zur "Belustigung von Kindern und Jugendlichen" welche zwar ein filmbereites Handy besitzen - aber kein Mitgefühl mit Lebewesen kennen - sicher ausgeschlossen werden?

Können Sie als Züchter, die Sie eventuell ihre Welpen nach Slowenien, Ungarn, Polen, China, Taiwan und allerlei Staaten der Erde verkaufen für diesen oder dessen Nachkommen garantieren, dass derartiges nicht geschehen kann?

Was ist das für eine Staatengemeinschaft, die Europäische Union, welche sich zwar um Haltung und Transport von Schlachtvieh kümmert - womöglich immer nach dem geringsten Widerstand aus der produzierenden Landwirtschaft - aber den Sektor Heimtierzucht- und Handel vollkommen ausserhalb jederlei Kontrolle und Reglementierung fallen lässt?

Welche Stellung hat eigentlich die Ware Hund in unserer zivilisierten Staatengesellschaft?

Der Hund als Volksbelustigung. Nicht im Fokus der Reglementierungen der Europäischen Union?

Die Ware Hund unterliegt einem Handel und Marktmechanismus. Jene, welche im einen Land noch "verantwortungsbewusst" hoffentlich gezüchtet werden, dienen im Nachbarstaat eventuell dann als Grundlage für Massenproduktionen welche anschließend - im Umkehrschluss staatliche Kontrollorgane beschäftigen und Kosten bei der öffentlichen Hand - also einer Staaten-Gesellschaft in der unmittelbaren Nachbarschaft - verursachen können.

Vorausgesetzt derartige, illegale Transporte werden - angesichts der vielen Aufgaben - überhaupt von Kontrollorganen "entdeckt".

Wie billig sind eigentlich Gesellschaften welche Lebewesen als "Belustigung" und billiges Schnäppchen betrachten? 

Wo sind Statistiken in der Europäischen Staatengemeinschaft, welche einen Einblick in die Anzahl der Produktion an derartigen Lebewesen überhaupt erst einmal möglich machen würden?
Ohne solche Erfassungen ist Kontrolle, Schutz der Lebewesen und eine gesetzliche Regulierung, ja sogar auch Sanktionen beim Verstoß gegen jede Empathie bei Verkauf und Produktion, der Haltung überhaupt nicht angedacht, ja unmöglich!

Weshalb werden Verkauf, Produktion Haltung und Absatz von landwirtschaftlichen Nutztieren kontrolliert und der Markt der Heimtiere bleibt dem jeweiligen Empfindungen und eventuell nicht vorhandener Empathie von Einzelpersonen überlassen?

Wollen Sie tatsächlich einen Welpen billig erwerben aus derartigen Staaten, welche keinerlei Schutzgesetzgebung für derartige Lebewesen kennen?

Auch der Do-Khyi wird als Rassehund in Staaten und von Menschen welche kein Tierschutzgesetz kennen - gezüchtet. Angeboten via Internet-Verkaufsplattformen, dem neuen Marktplatz des Tierhandels. Wer zahlt schafft an. Bestimmt seinen Umgang mit der Ware Hund völlig eigenverantwortlich. So landen auch die Nachkommen von einst noch seriös gezüchteten Hunden im Kreislauf des Hundehandels.

Einen Schutz für die Einzelindividuen wird es ohne gesetzliche Bemühungen und standardisierte Schutzgesetze in allen Europäischen Staaten nicht geben können!
Noch immer - und das ist traurig für zivilisierte Gesellschaften - sind Tierschützer wohl die einzige Institution welche mahnend Miss-Stände anspricht, versucht zu retten was zu retten ist. Weil jede grundlegende gesetzliche Kontrolle und Sicherung von Lebewesen fehlen kann.

Wer das hier eingebundene Video  (siehe auch oben) ansehen möchte, dem sei gesagt, dass es nur etwas für starke Nerven ist! Bitte lassen Sie das ihre Kinder nicht ansehen! Nicht einmal als Negativbeispiel!

Wir entrüsten uns als Gesellschaft über den Umgang mit Tieren in Entwicklungsländern weit stärker als wir direkt einmal unseren Umgang mit Tieren und hier speziell der Ware, dem Produkt Hund in unserer eigenen Gesellschaft und den Staaten darum herum widmen würden. Warum?

Wir möchten Euch/ Sie bitten die Petition zu zeichnen, dass die Justiz in Slowenien tätig werden möge endlich Tierquälerei auch in den Fokus von Strafverfolgung zu stellen. Von dort her kommen (unter anderem) die wohl täglichen Transporte von Billigwelpen von Hunderassen - zum Verkauf bestimmt überall im Tierhandel in der Europäischen Union.

Hand aufs Herz - wohin verkaufen auch Deutsche Züchter ihre Welpen?

@ Tibimaxe.de

Samstag, 31. Dezember 2011

Do Khyi im Jahresrueckblick

Es gibt sie noch, die Herdenschutzhunde aus der Region des Daches der Welt. Wie lange noch, diese Frage wird oft gestellt.

Es verändert sich einiges derzeit in der Welt der Herdenschutzhundrassen. Durch den Einzug des Wolfes in jene, von der Wirtschaft unterrepräsentierten Regionen Mitteleuropas, wird über die ureigenen Eigenschaften, Fähigkeiten und Einsatzzwecke der Schützer der Herden wieder nachgedacht. Es werden Erfahrungen gesammelt und Anpassungen dieser Hunde an unsere heutigen Lebensbedingungen erarbeitet.

Es wäre schade, sollte der Do-Khyi wieder nur auf sein äußeres Schönes, denn auf seine Weseneseigenschaften und Fähigkeiten betrachtet und gezüchtet werden.

Das Umdenken an die zur Arbeit geeigneten Wesenseigenschaften eines Herdenschutzhundes findet derzeit leider erst in Frankreich und in der Schweiz tatsächlich statt. Es zeigt aber schon heute eine lohnende Beschäftigung mit dem Thema:

Leider eher weniger zutreffende Wesenstests, von ein paar Rassehundezuchtvereinen, bei der Zucht von Herdenschutzhunden - wieder hin zur Erfüllung von deren Eigenschaften und Einsatzzwecke - auch für eine Standardzucht nach FCI - Standard und Wesensbeschreibung,  des Do-Khyi und von Herdenschutzhunden neu zu überdenken und anzupassen.

Bisher waren Arbeitsprüfungen und eine Zucht - hinsichtlich solcher Eigenschaften - immer die beste Voraussetzung Gesundheit und Ausgewogenheit bei arbeitenden und spezialisierten Hunderassen zu erhalten. Vor diesem Hintergrund, dass gezüchtete Hunderassen ihre Eignung zu deren angestammtem Arbeitsgebiet verlieren könnten, ist der tatsächliche Zweck von Rassehundezucht ebenfalls zu betrachten.

Dass solche Arbeitsprüfungen auch in FCI - Herdenschutzhundezuchten zu integrieren sind - kann man zurzeit an den Bemühungen in Frankreich betrachten. Es ist auch in Deutschland - gerade bei den realen Arbeitsprüfungen für Jagdhunderassen und Windhunderassen - vor einem Zuchteinsatz bis heute erhalten geblieben:

Den Einsatzzweck und die körperlichen Fähigkeiten zu diesem Einsatz hinter das alleinige Attribut "Schönheit" zu stellen. Schön ist in einem solchen Fall nur der Typ und Körperbau welcher zu erfolgreichem Dienst als "Working Dog" befähigen kann. So fällt auf, dass es alle jene Hunderassen mit realen Arbeitsprüfungen sind welche vor Übertreibungen verschont bleiben konnten!

Es wäre schade, würden die im FCI und VDH organisierten Züchter lediglich weiterhin einem Bild, zum Beispiel vom Do Khyi nachhängen, welches man sich malen und verfilmen kann.

Im Rückblick dieses Jahres hat sich doch einiges bewegt in der Welt der kontrolliert organisierten Rassehundezucht. Ob nun Flexibilität umgesetzt werden kann und ankommen wird werden die kommenden Jahre zeigen. Dem Hund, auch dem Rassehund ist es allemal zu wünschen.

Auch wenn das bedeuten sollte, dass selbst der so genannte Endverbraucher, der Halter und Liebhaber des Rassehundes - aber auch mancher Züchter - in seinen Vorstellungen und Ansprüchen umdenken müsste.

Eine andere Betrachtungsweise, weg vom Exklusiven, hin zum Erhaltenden ist in der Zucht und Haltung von Rassehunden allemal wünschenswert. Es muss und kann ein Umdenken statt finden, so dass solche Bilder hoffentlich der Vergangenheit angehören werden.

Arbeitsprüfungen welche die angestammten Arbeits - Eigenschaften unserer Rassehunde - und darunter auch jene des Herdenschutzhundes und Do-Khyi - angepasst an Umweltbedingungen der heutigen Zeit - abfragen können. Solche sind auch geeignet Rassehunden derartige Übertreibungen hin zum Überdimensionalen, sei es Haarwachstum, Faltenbildung, Gigantismus, extreme Winkelungen und vor allem auch nicht mehr für unsere Gesellschaft zutreffende Charaktereigenschaften zu ersparen.
 
Es ist Umdenken erforderlich. Es wäre der Grundgedanke und die Berechtigung der Rassehundezucht grundsätzlich hinfällig, der Erhalt von Hunderassen nur noch eine Makulatur, sollten bei den - zum Beispiel  als Workingdogs, Gundogs usw. geführten Hunderassen, den vielen Arbeitsspezialisten - die angestammten Arbeitseigenschaften im Charakter als störend betrachtet werden.



Es war von alten Zeiten her üblich in der Zucht von Hunden die Eigenschaften, Fähigkeiten und Wesenszüge zu einer - der Umwelt angepassten - Arbeitsfähigkeit bei Hunden in den Mittelpunkt zu stellen.

Im anderen Fall wäre jede Begründung für eine Rassehundezucht hinfällig und einem Gedanken nach möglichst "Gaga" aussehenden und gerade eben am Besten zu vermarktenden Hundetypen unterlegen.

Es hatte einen Sinn, dass Hunderassen entstanden sind. Einen Sinn welchen wir auch heute noch nutzen. Im Jahresrückblick ist gerade zu diesem Thema auch lesenswertes auf dem Fachbuchmarkt zum Hund erschienen. Es sind die kalkulierbaren Eigenschaften von Rassehundetypen welche es wert sind erhalten zu bleiben.

Oft werden genau diese Eigenschaften der Spezialisten bei den Schafhunden leider von deren Züchtern nicht so genau beschrieben. Vor diesem Hintergrund muss man betrachten, dass leider gerade auch Herdenschutzhunde und auch der Do-Khyi darunter, erst nach Halterwechseln und Irrungen dann hoffentlich zu einer geeigneten Haltung finden.

Eine gezielte Aufklärung der Öffentlichkeit zum Schutz auch von Beutegreifern kann in Zukunft wieder mehr Wissen über Spezialisten bei den Schafhunden bewirken.

Es wäre eine - für jene Hunderassen in FCI und VDH als Vertretung wirkenden Zuchtvereine - lohnende Aufgabe daran auch mitzuwirken! Auch wenn es für Zuchtstätten unbequem erscheinen sollte. Es ist ein deutlicher Weg, dass sich seriöse Züchter wieder von Rassevermehrern unterscheiden lassen könnten!

Im Rückblick freut es uns, dass auch ein Großteil der im laufenden Jahr Glücklosen noch in diesem Jahr eine zutreffende Aufgabe und einen Lebensbereich gefunden haben.

Es fällt leider auch auf, dass es gerade auch in Deutschland Züchter zu geben scheint welche zwar jedes Jahr Do-Khyi - Welpen anbieten aber im Ernstfall nicht in der Lage scheinen Verantwortung für deren eigene, gezüchtete Nachkommen, im Notfall zu übernehmen.

So muss auch auffallen, dass jede Bemühung Rassehunde wieder bewusst gesund zu züchten leider in manchen Rassezuchtvereinen mit Austritten von Züchtern, Neugründungen von Zuchtvereinen und einer Zucht ausserhalb aller Bemühungen - um den Erhalt von gesunden und vielfältigen Hunderassen - beantwortet werden. Auch im Jahresrückblick ist derartiges leider auch Tibetischen Hunderassen betreffend zu betrachten gewesen.

Für die Zukunft bleibt es dem einzelnen Rassehundeliebhaber überlassen die tatsächlichen Bemühungen zum Erhalt von wieder gesundenden Hunderassen zu erkennen. Es sollte die Aufgabe des VDH Verbandes werden die Unterschiede von Rassehundezucht zum Erhalt von Hunderassen und deren speziellen Eigenschaften - für den Halter und Rasseinteressenten - wieder deutlicher herauszustellen.

Vom Nachfrageverhalten der Hundehalter wird es abhängen, ob Übertreibungen und die Zucht von "Gaga" aussehenden Neukreationen, beim Hund und zu Lasten des Hundes, auch des Rassehundes, speziell der Herdenschutzhunde hoffentlich einmal der Vergangenheit angehören werden. Dem Hundehalter, dessen Kenntnis und Einbindung wäre wesentlich mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

@ Tibimaxe.de

Mittwoch, 20. April 2011

Do Khyi Was darf denn eigentlich ein Welpe kosten

Was kostet denn ein Do-Khyi - Welpe? Diese Frage wurde uns schon häufig gestellt. Entweder direkt oder auch immer wieder auf unterschiedlichsten Internet-Plattformen über den Hund.

Meist entfacht diese Frage interessante Diskussionen. Vor allem wenn sich auf Hunde - Plattformen dann auch viele Zuchtbetriebe befinden. Ist ein relativ hoher Preis für einen Welpen gerechtfertigt oder nicht? Da beginnen dann Zuchtbetriebe zu erklären und hochzurechnen. Die Liegestatt für die Hündin, deren komplette Ernährung, natürlich der Kaufpreis einer Hündin und die Reisen zu allerlei Ausstellungen, Kamm und Bürsten alles wird vorgerechnet und umgeschlagen - auf den Preis für einen Welpen.

Es entsteht so beim Leser der Eindruck als ob sich eine Hündin, ein Deckrüde seine Lebensberechtigung in jedem Stückchen verdienen müsste.

Natürlich fehlt nicht der Hinweis auf Brief und Siegel, also sprich eine Ahnentafel, die berühmten Papiere welche mit einem hochwertigen Preis für den Welpen gleich dessen Qualität verbürgen helfen sollen. Die überaus kostenintensiven Vorsorgeuntersuchungen, so sie denn vorgenommen werden, um für gesunde Qualität zu bürgen werden ebenfalls generell genannt.

Doch - ist das so, dass mit einem hohen Preis für einen Welpen automatisch Qualität und Sicherheit hinter einem Kauf desselben stehen könnten?

Was ist dann, bei solcher Betrachtungsweise von der Qualität der in Europa angebotenen Do-Khyi oder Do-Khyi - Welpen zu halten? Früher stand "Made in Germany" hoch im Kurs, heute allerdings wenn man die Ware wendet kann man fast immer "Made in China" (Taiwan, Korea) darauf finden. Selbst bekannte deutsche Markenfirmen lassen heute in China produzieren.
Ist es, wenn hoher Welpenpreis gleich bessere Welpenqualität bedeutet, dann automatisch anzunehmen, dass Do-Khyi welche in China für über 1 Million Euro gehandelt werden dann gleich in der Qualität so viel extrem besser sind als dazu im Vergleich billig gehandelte Welpen, welche zum Beispiel in England, Finnland, Tschechien oder gar Deutschland angeboten werden? 

Bislang kamen alle meine käuflich erworbenen Hunde und auch Do-Khyi aus Deutschland. Der Do-Khyi - Welpe welchen wir am teuersten erworben haben zum bisher höchsten Preis zu 1.600,00 Euro, also 3.200,00 DM nach alter Währung - dieser war dann an einer schwereren Form der HD erkrankt.

Ist es also wirklich der Preis welcher Qualität garantiert? Oder ist das womöglich wie bei Aldi, ein No-Name-Produkt von einem sehr gut kontrollierten Hersteller ist mindestens genauso gut und in manchen Fällen womöglich sogar besser, aber dabei oftmals bis zu 70 % günstiger?

Nun kenne ich einige Halter von Rassehunden, auch der Do-Khyi darunter befindlich, welche sicher keinen Kofferraumwelpen oder Billigwelpen erstanden haben, sondern die sich alle Mühe gegeben haben alles richtig zu machen. Ein Verein dahinter, gültig kontrollierte und eingetragene Papiere, so dass der Hund auch wirklich überall präsentiert werden könnte. Am Preis des Welpen an nichts gespart und bis zu 2.500,00 Euro (5.000,00 DM) ausgegeben - und der Hund war krank. So krank, dass er nicht ein normales und vollständiges Hundeleben leben konnte. Hunde die nicht annähernd so alt werden durften und früh ihr Leben lassen mussten.

Wirklich immer Qualität über hohe Welpenpreise in Deutschland? Von allen Vereinen, allen Zuchtbetrieben die sich darüber definieren wollen?

Ist ein Do-Khyi - Welpe mit FCI Papieren nur weil dieser nicht aus Deutschland kommen sollte gleich automatisch krank, von minderer Qualität weil dieser Zuchtbetrieb im Ausland dann nur 900,00 Euro (1.800,00 DM) für einen Welpen der Rasse und die Ausgaben bei der Aufzucht wollte?

Wohl bemerkt ein Welpe der mit gültigen Ahnennachweis versehen, bei Gesundheit und rassetypischen Aussehen und Verhalten, jederzeit in Deutschland auch als ein Zuchthund eingesetzt werden könnte.

Was darf und muss denn eigentlich ein Welpe kosten?
Natürlich lassen sich auch Do-Khyi - Welpen, so wie alle Hundewelpen, nicht für 200 oder 300 Euro verkaufen ohne dass es sich bei solchen Verkaufspreisen entweder um Welpen aus Massenvermehrungen welche ohne jeden Skrupel, hinsichtlich der Eltertiere aber auch der Welpen arbeiten, oder vielleicht um Verzweiflungsverkäufe handelt.

Aber über die Preishöhe allein lässt sich ebenfalls keine Qualität definieren.
Qualität und größtmögliche Chancen auf Gesundheit haben nur Welpen welche von idealistischen und verantwortungsvollen Züchtern abgegeben werden. Hier ist das Wort Verkauf etwas, was einem derartigen Züchter nicht entgegen kommt. Im Gegenteil, er gibt seine Welpen fast ein wenig wehmütig aus seinen Händen.
Weil es "seine" Welpen sind aber keine Verkaufsobjekte welche jener mit Qualitätspreisen bewerben müsste.

Vor dieser Abgabe steht eine Hündin im Augenmerk jenes Züchters, den wir hier nicht Zuchtbetrieb nennen wollen. Jegliches Gewerbe liegt diesem fern. Die Hündin wurde aufgezogen ist ein besonders für die Rasse typisches Exemplar mit einem guten, alltagstauglichen Wesen und Verhalten und nach allen, öffentlich für jedermann, vorgenommenen Gesundheitschecks rundherum gesund.

Ein solcher Züchter wird sich nun kundig machen, in der Rasse über deren Geschichte und den erblichen Hintergrund seiner Hündin. Er lässt sich nichts aus dritter Hand erzählen sondern nimmt persönlich Einblick in alle Unterlagen, von welchen er weiß wie er sich diese beschaffen kann. Dann wird er die Gesundheit und die Eigenschaften der Geschwister seiner Hündin und deren Eltern überprüfen, sowie aller anderen nahen Verwandten welcher er noch habhaft werden kann.
Erst dann beginnt die Suche nach einem passenden Rüden, der mit der Voraussetzung einer einprüfbaren Gesundheit, einem guten Wesen gar noch eventuelle Ziele für die Rasse, das genetisch durchdachte Grundkonzept für die geplanten Welpen am allerbesten darstellen kann.

Fast ziemlich logisch, dass es sich dabei fast niemals um den eigenen, oder die eigenen Rüden im Hause des Züchters handeln kann. Nun wird gewartet, gerechnet, die Hündin zum Tierarzt gebracht um den womöglich korrekten Deckzeitpunkt nicht zu verpassen und dann geht Hündin und Halter auf die Reise. Wenn beide Glück haben klappt es und zwei Monate später kommen Welpen.

Die Hündin wurde vorher geimpft, entwurmt, sie hat spezielle Nahrung erhalten um den im Körper wachsenden Welpen möglichst die beste Grundlage mitgeben zu können. Auch die Welpen benötigen Entwurmung, Impfung, tierärztliche Betreuung wie auch die Hündin.

Es versteht sich von selbst, dass diese Aufwendungen dann in einem Preis für einen Welpen auch die Höhe des Preises bestimmen. Es kann aber auch sein, dass für einen oder zwei Welpen aus einem solchen Wurf ein Züchter dann nicht den Kaufpreis welchen Er anfänglich für angemessen hielt haben will. Womöglich hat sich kein passender Halter gemeldet oder der Halter der passen würde ist nicht ganz so gut finanziell bestückt, dass jener sich eine Anschaffung über 2.500,00 Euro oder 1.500,00 Euro ad hoc leisten könnte, aber durchaus in der Lage ist einem Rassehund ein wohl versorgtes und gutes Leben zu bieten. Wäre dieser Welpe, weil etwas günstiger aus dem selben Wurf, dann in der Qualität schlechter?

Ist die Qualität von in Deutschland gezüchteten Do-Khyi - Welpen wirklich um so vieles besser - wie eben der Verkaufspreis höher - als andere Welpen welche zum Beispiel in Schweden oder England gezüchtet werden?

Denken wir einmal an das Produkt Aspirin welches im Ausland wesentlich preisgünstiger verkauft wird als in dem Land aus welchem es kommt. Was macht denn die Preisdifferenz aus. Sind in dem Aspirin im Ausland dann nur die Hälfte der Wirkstoffe, weil ein Portugiese zum Beispiel dieses Produkt zu annähernd dem halben Preis kaufen kann?

Für vielerlei Firmen und die Preisgestaltung derer Produkte wurde vor etlicher Zeit einmal das Bundeskartellamt ersonnen. Das, um Absprachen bei der Verkaufspreisgestaltung der angebotenen Produkte zu verhindern. Erst vor kurzem wurden ein paar Waschmittelkonzerne abgemahnt und mit hohen Strafzahlungen belegt.
Es sieht so aus, als ob es einen genaueren Blick auf eventuelle Preisabsprachen bei Hundezuchtbetrieben, samt deren Vereinen notwendig hätte.

Überhöhte Preise für Rassehundewelpen, wozu auch der Do-Khyi - Welpe gehören kann, führen zu Begehrlichkeiten speziell bei jenen, welche zwar auch Hundewelpen geldwert verkaufen möchten aber sich an keinerlei oder selbst bestimmte, nicht von Dritten einsehbare, und damit nicht kontrollierbare Gesundheitsrichtlinien halten.

So passiert es, dass manche, welche dann niedrigere Verkaufspreise beklagen, womöglich dazu beigetragen haben, sei es durch den Verkauf von Zuchttieren, Welpen, das Animieren zum Züchten, dass mancher der nur den Gewinn im Welpenverkauf sehen möchte dann mit der Zucht von Do-Khyi - Welpen beginnt. Diese Welpen somit etwas "günstiger" aber immer noch gut Gewinn bringend unterbringt.
In einer gewissen Hinsicht tut jener Zuchtbetrieb dann nichts anderes als andere Zuchtbetriebe auch. Gewerblich und gewinnorientiert Rassehunde züchten und möglichst hochpreisig verkaufen.

Jeder der sich für einen Do-Khyi - Welpen interessiert sollte die Situation in Ruhe betrachten. Einblick in offizielle und offen für alle Zuchttiere einsehbare Kontrollen für die Zuchtzulassung der Zuchttiere nehmen und die Einstellung zur Zucht insgesamt beim Züchter betrachten.
Züchter und Vereine welche sich nicht in die Karten schauen lassen, lieber nur möglichst werbeträchtig ein paar Resultate von Gesundheitsuntersuchungen präsentieren, aber die Masse der gezüchteten Tiere für jeden Einblick im Dunkeln lassen, sind mit einem gesunden Misstrauen zu betrachten. Vor allem dann, wenn für spezielle Ahnentafeln dann ein eigenes Programm zum Ausdrucken auf jedem Drucker existiert. Hohe Verkaufspreise sollten sich damit nicht rechtfertigen lassen.

@ Tibimaxe

Freitag, 1. April 2011

Do Khyi Der teuerste Hund der Welt

Der Do-Khyi der teuerste Hund der Welt? Oder ist das der Tibetan Mastiff. Nach dem FCI Standard 230 in der Gruppe 2 ist das ja ein und dasselbe. Oder doch nicht?
Jedenfalls werden, vertraut man den Zeitungsmeldungen unvorstellbare Summen für Einzeltiere gezahlt. "Hong Dong" was übersetzt "Großer Spritzer" heißt. Über den Hintergrund des Namens nachzudenken überlassen wir anderen.

Der Text im Artikel deutet es ja schon an. Derartige Summen für einen Hunderüden können womöglich durchaus als eine Art Investition betrachtet werden. Investition in Hundezuchtprogramme. Die gezahlte Summe kann sich nur refinanzieren wenn unzählige Welpen aus diesem Hund das Licht der Welt erblicken.

Damit wird auch bewusst, dass derartige Welpen, sicher nicht alle aber doch viele, wiederum gute und exklusive Verkaufspreise repräsentieren dürften.
Der Hund, der Hundewelpe ist zu einem großen Geschäft geworden in China, aber nicht nur dort.

Das betrifft nun aber nicht nur die sogenannten Wühltischwelpen, wie dieses in einer Aktion im Jahr 2010 so eindruckvoll vertreten wurde. Wühltischwelpen sind eher auch eine leidvolle Konkurrenz. Besonders leidvoll dann auch für die betroffenen Hunde. Gerne weist man darauf hin. Den Handel mit der Ware Hund jedoch muss inzwischen übergreifend und auch Globalisiert betrachtet werden.

Der Hund als eine Art Landwirtschaftliches Nutztier zum Erzielen von Werten. Für den Menschen.
Am Ende dieser Kette steht immer der Mensch. Menschen welche Prestigehundeobjekte konsumieren. Das geht bis ins kleinste Glied auch der Menschen welche dann Prestige - über den Hund - auf dem Sektor der Wühltischrassewelpen suchen.

Es fragt sich nun der Steuerzahler wann denn die Finanzministerien endlich auf den Einfall kommen den Mehrwert, welcher durch eine Hundezucht in dieser Form erzielt werden kann, für die Allgemeinheit einzusehen und zu versteuern?
Der tatsächliche Idealist und Hobbyzüchter hat ja bei dieser Angelegenheit, außer einem Belegnachweis, nichts zu befürchten.

Ein völlig freier, uneinsehbarer, weltweiter Handel mit dem Hund. Nicht nur aber auch beim so genannten Tibet Mastiff. Wie man hier auch Lesen kann werden auch ab und an Befürchtungen geäussert, dass der Staat womöglich einmal daraus erzielte Einnahmen auch versteuern könnte.

Der Werbefeldzug über alle Medien für den teuersten Hund der Welt, den Do-Khyi oder auch Tibet Mastiff genannt, könnte womöglich einmal zu einem Auslöser für eine andere Denkweise in der Öffentlichkeit, bei der öffentlichen Hand werden. So offen und unverblümt hat sich bisher noch keinerlei Züchtergilde zu den womöglich zu erzielenden Höchst-Preisen, der Spitze eines möglichen Eisberges bekannt. Wobei auch bei anderen Hunderassen, eventuell etwas weniger offen beworben, durchaus für sicher zu erwartende "Zuchtrüden mit Vermehrungspotential" Investitionspreise gezahlt werden könnten.

Wie schon oben erwähnt, betrifft das nicht jeden Hund einer Rasse, noch jeden Züchter.
Es kann aber Züchtern passieren, dass einmal einer ihrer Hunde in dieses Karussell hineingeraten könnte. Wichtig sind immer gute Kontakte. Diese muss ein Züchter sich erst erwerben. Wobei der Erwerb über eine entsprechende Lebensgestaltung womöglich lohnend sein könnte. Ob es sich wirklich immer nur um den so gerne vorgeschobenen Hobbyzüchter handeln könnte?

Die Verteilung des, für den Hund möglicherweise eher zweifelhaften Erfolges, ist wie überall in der Wirtschaftswelt und Gesellschaft nicht bei allen Mitwirkenden anzutreffen. Der wirkliche Idealist unter den Züchtern, welcher nur aus dem Interesse an den Hunden und einer Rasse handelt, ist eine Realität und doch könnte er sich auch als genutzt vorkommen.

Nicht umsonst wird wohl der Beruf des Hundezüchters offiziell in Deutschland auch mit Existenzgründerhilfe durch die Bundesanstalt für Arbeit gefördert.
Der Hund ist inzwischen - so scheint es - zu einem Handelsartikel geworden. Es scheint fraglich ob die Gesellschaft an diesem Handel etwas ändern wollte.Vielleicht ist es ihr aber auch noch gar nicht so bewusst geworden.

@ Tibimaxe.de

Donnerstag, 31. März 2011

Do Khyi Workshop

Der Monat März 2011 - Anlass inne zu halten und über den Menschen nachzudenken. Menschen bestimmen.

Menschen bestimmen über uns
 
Ein Workshop mit und bei den Tibet Doggen, auch Do-Khyi genannt:


Zusammenarbeit wird groß geschrieben. Jeder bekommt seinen Aufgabenbereich zugewiesen. Das dient der Sache. Jeder kann etwas besonders gut. So ergänzen wir uns bei der Arbeit - dem Wachen.


Jedem seinen Bereich beim Workshop, in der Arbeitssitzung. Das hält den Rücken frei und macht das Ergebnis effektiv. Noch bis heute weiß das auch der Mensch zu nutzen.
Vorne zu sein nicht mit eigennützigen Gedanken, als Vorbild um die noch Unerfahrenen anzuleiten. Mit dem Ziel, dass der Unerfahrene Erfahrung erwerben kann. Bei uns lernt das Einer vom Anderen.
Dabei haben wir Geduld und Langmut und wir ignorieren Unachtsamkeiten. Womöglich ist das der Grund, dass wir es beim Menschen über Generationen schon so lange ausgehalten haben.


Es wäre für uns zu wünschen, dass Menschen die über uns bestimmen auf diese Fähigkeiten einen Blick werfen und davon etwas mitnehmen - für Zusammenarbeit und Entscheidung - wenn es um unsere Zukunft gehen sollte.

@ Tibimaxe.de


Montag, 21. Februar 2011

SOS Hund in Deutschland

Unsere Gesellschaft versteht es sich, als human und zivilisiert im Umgang mit dem Tier, ja quasi als in gewisser Weise führend in Punkto Tierschutz zu sehen und darzustellen. Dabei blenden wir völlig aus, dass der Umgang mit dem Hund in unserer Gesellschaft immer brutaler wird.
Jeder kundige Do-Khyi - und Hundehalter weiß, dass es ihm durchaus passieren kann dass ein Hund entweicht und umherirren kann.

Noch gut können wir uns an eine Nacht erinnern in welcher wir verzweifelt versucht haben unseren Maxe wieder zu finden. Auch wir mussten die Erfahrung machen, dass sich die zur Hilfe herbeigerufene Polizei den kundigen Umgang mit Hunden nicht zur Aufgabe gemacht haben kann.
Unser Maxe war auf einer Strecke von 19 Kilometern bei einer Familie mit "Hundebekanntschaft" in jener Nacht zugelaufen und bellte vor deren Haus um drei Uhr morgens nonstop und ließ sich in seiner Verzweiflung uns zu finden nicht anfassen indem er das durch Ausweichen anzeigte.

Die herbei gerufene Polizei entschied damals, trotz Abgangsmeldung des Hundes und trotz des Wissens, dass wir als Halter bereits verständigt waren und jederzeit eintreffen würden, den Hund aus dem Ort zu entfernen. Das indem der Hund mittels Einsatz der Polizeiwagen "aus dem Ort gedrängt" wurde...

Bei Maxes Flucht vor den Polizeiwagen über eine Strasse hätten wir beinahe unseren eigenen Hund mit dem PKW überfahren! Wir haben weitere endlose 6 Stunden in Verzweiflung und immer größer werdender Hoffnungslosigkeit nach unserem Hund aufgrund jenes damaligen Polizeieinsatzes suchen müssen.

Diese Nacht wird wieder lebendig wenn man von einem just vorgefallenen Polizeieinsatz zum Einfangen eines angstvoll herumirrenden Hundes in Baden-Württemberg hört. Wer weiß was unserem Hund passiert wäre, hätte er nicht mitten unter Menschen in einem Ort, bei Bekannten versucht seine Familie wieder zu finden!

Fiodor, so heißt der der Hund wurde vor den Augen von Tierschützern ohne dringende Not von einem Polizisten erschossen! Die "Waidgerechtigkeit" - welche von jedem Jäger bei Abgabe des Schusses auf ein Tier gefordert wird - spielte im Fall eines, dieses ängstlichen Hundes scheinbar keine Rolle.

Bildquelle: 



Noch Schlimmer wenn es sich um hoffentlich erfahrene Hundeführer der Polizei, wie in Fiodors Fall, handeln sollte. Womöglich ist die Beschulung zu hinterfragen?

Es ist dringend eine Beschulung von Polizei erforderlich falls - vertrauensvoll um eine Mithilfe beim Einfangen von verirrten Tieren - auch in Zukunft die Polizei verständigt werden soll. Es darf nicht sein, dass womöglich der Dienstplan und weitere Aufgaben von Polizisten eine Rolle bei der Entscheidung - wie vorzugehen ist ein Tier einzufangen - eine Rolle spielen könnten.

Dabei ist es duchaus bekannt, dass sich viele Mitarbeiter bei der Polizei vorbildlich um entlaufene und umherirrende Hunde, Katzen und Heimtiere bemühen. Derartige Entscheidungen, wie hier auf dieser Seite Fiodor entsprechend oder bei unserem Hund damals, dürfen einfach nicht passieren!

Fiodor war mit Brustgeschirr und Leine gesichert und hatte sich trotzdem losgerissen. Das kann jedem einzelnen Hundehalter von uns passieren! An alle Do-Khyi - und Hundehalter - passt auf Eure Hunde auf!
Im Notfall ist es vielleicht ratsamer die Feuerwehr neben dem Tierschutz zu verständigen. Wer weiß!


@ Tibimaxe.de

Donnerstag, 17. Februar 2011

Do Khyi Notvermittlungen

Angesichts einer Welpenschwemme derzeit in Deutschland werden zunehmend Do-Khyi Notvermittelt. So suchen derzeit zwei Do-Khyi - Welpen, welche bisher noch keinen zutreffenden Halter gefunden haben, eine endgültige und artgerechte Wirkungsstätte!
  
Bildquelle:
Wer sich für eine der beiden Hündinnenwelpen interessiert kann sich hier informieren.

Auch schon ausgewachsene Do-Khyi suchen ein Zuhause, über welche hier schon berichtet wurde:

Informationen zu diesem Do-Khyi:

Auf einschlägigen Verkaufsplattformen haben wir den Begriff "abgabefertige Do-Khyi Welpen" gefunden. Mancher Do-Khyi - Liebhaber dürfte sich derzeit über das breite Verkaufsangebot für diese Rasse in Deutschland und aus benachbarten Staaten wundern. Der eine oder andere Wurf dürfte noch geboren werden.

Auf der anderen Seite wartet noch immer "abgabefertig" ein Senior Do-Khyi Rüde beim Tierschutz Dortmund auf ein endlich liebevolles und geeignetes Zuhause, damit er seinen Lebensabend nicht im Tierheim beschließen muss.  Wer hat ein Herz für diese schon etwas "graue Schnauze" und kann einen schönen Lebensabend bieten?

Wie man sieht kann das unverschuldete Pech im Leben eines Do-Khyi auch schon früh beginnen!
Nicht selten nachdem diese Hundespezialisten an Jedermann angeboten und verkauft worden sind.
Diese unverschuldet in Not geratenen Do-Khyi sind auf der Welt und haben es verdient einen geeigneten Halter, eine liebevolle Familie und eine Aufgabe - Herdenschutzhundegerecht - fürs Leben zu finden.

Bei nicht selten enger Verwandtschaft und gelegentlich auf Verkaufsplattformen nicht ganz genau nachvollziehbarer Angaben zu Papieren, sollte der Hund - der Do-Khyi - im Vordergrund für einen Haltungswunsch stehen und nicht irgendwelche Standesdünkel.

Wenn Du die Rasse liebst und einen Kameraden suchst - dem Du ein geeignetes Umfeld und passende Lebensbedingungen bieten kannst - dann solltest du die Überlegung anstellen, einem der vielen Suchenden eine Heimat und die Zusammenarbeit mit Dir als Mensch anzubieten!

@ Tibimaxe.de

Samstag, 12. Februar 2011

Do Khyi Big Dogs of Tibet

Eine Buchbesprechung. Zum Thema Do-Khyi ist das Buch "Big Dogs of Tibet and the Himalayas" von Don Messerschmidt erschienen. Der Autor, erfahren durch seine wiederholten Tätigkeiten ab den 1960er Jahren in den Ländern des Himalaya, in Tibet und den angegliederten Grenzregionen, und immer an den großen Hunden von Tibet interessiert, kann aus eigenen Anschauungen einiges an Kenntnissen zu den Rassen Do-Khyi auch Tibet Mastiff genannt, Sha-Khyi, Himalayan Mountaindog (Himalayan Shepherd) und Khyi Apso beitragen.

Quelle: http://www.amazon.de

Ein ganzes Kapitel hat der Autor dem Thema der Mythen und Legenden und deren Klarstellung gewidmet. Er weist darauf hin wie diese Legenden und Mythen der Rasse Do-Khyi, in den Köpfen von einigen verantworlichen Züchtern, im Bezug auf das Zuchtbild - hin zu einem krankhaften Übergiganten - schaden und geschadet haben.
Das Kapitel hat er "Forget Marco Polo" (Vergiss Marco Polo) genannt.

Weitgehend verweist der Autor auf alte und neue Quellen und Beschreibungen der Hunde, speziell aus dem englischen und amerikanischem Fundus. Leider sind andere Quellen aus dem französischen und deutschen Bereich, wohl auch aufgrund der fremden Sprachen, nicht mit eingeflossen.
Das Buch liest sich in weiten Teilen - auch aus den persönlichen Reisen des Autors - wie eine weitere, umfassende Reisebeschreibung welche neben der Landschaft Tibets und der nahen Grenzregionen auch die Beobachtungen der Hunde Tibets mit erfasst.

Die Hunde, als welche uns die Do-Khyi oder Tibetan Mastiffs gerne gezeigt und angepriesen werden hat der Autor während seiner Reisen in Tibet und den Grenzregionen des Himalaya nicht gefunden. Aus dieser Sicht ist dieses Buch schon lange überfällig.

Der Autor weist unter anderem darauf hin, dass das Verständnis der "Reinzucht" bei westlichen Züchtern eher dem äußeren Aussehen, der Show - Konformität des "Rassetyps" dient, welcher in einem Standard von unterschiedlich gegründeten Rasseclubs festgelegt wird.  
Also eher der "Standardisierung einer Vorstellung" - unter weitestgehender Ignoranz der traditionellen Funktionen einer "Landrasse" wie dem Do-Khyi - dient.

Ebenfalls deutlich weist der Autor darauf hin, dass der Rassestandard des Do-Khyi oder Tibetan Mastiff geschrieben wurde - von und für derzeitige kommerzielle Züchter - welche wenig Interesse für das Leben und Zweck der Hunderasse in Tibet haben. 

Das Bild und Ergebnis können Liebhaber und Interessenten der Rasse Do-Khyi derzeit in ihren Auswirkungen weltweit auf verschiedenen Webseiten betrachten!
Es ist die Zeit gekommen, dass Do-Khyi - Liebhaber darüber nachdenken sollten ob sie ihr Bild, ihre "Vorstellung" nicht eigentlich realistischer gestalten wollen.

Für diese Überlegungen möchten wir das Buch von Don Messerschmidt als Lektüre empfehlen. Realistische Vorstellungen zur Rasse könnten ein gutes Ding für die Rasse Do-Khyi oder Tibetan Mastiff sein.

Im anderen Fall wäre der Do-Khyi, die großen Hunde Tibets so etwas wie eine "tibetische Folklore" durch die Vorstellungen von einigen kommerziellen Züchtern und deren Kundschaft geworden! 

@ Tibimaxe.de

Sonntag, 30. Januar 2011

Do Khyi suchen ein Zuhause

Do Khyi suchen ein Zuhause!
Bist Du ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigt einem Do-Khyi einen passenden und dauerhaft mit ständigem Familienanschluss - für immer versehenen - Lebensplatz anzubieten?
Es sind sensible Hunde welche sich und ihr Lebensglück von "ihrem" Menschen so sehr und eng abhängig machen! Jeder von ihnen der auf der Welt ist hat eine liebende Familie verdient.
Leider gibt es nicht wenige welche von Anfang an einfach nur Pech in ihrem Leben hatten oder unverschuldet in Not geraten sind!

Wäre das nichts für Dich einem solchen Do-Khyi das Leben wieder schön und lebenswert zu machen?
Es muss ja nicht unbedingt ein Welpe sein. Vielleicht hast du auch schon Erfahrungen mit Herdenschutzhunden gesammelt und du bist genau derjenige welcher diese Do-Khyi - die ein Zuhause suchen - wieder glücklich machen kann!

Do-Khyi genannt Tobi sucht ein Zuhause:
Wer Tobi ein Do Khyi Leben lang die Welt zeigen möchte kann sich hier genauer erkundigen.
Bitte helft mit, dass er wieder mit hoch geringelter Rute neben "seinem" Menschen durch das Leben geht!

Bist Du in der Lage zwei schon etwas älteren Do-Khyi, die ihr Zuhause wegen eines Umzuges verlieren werden, einen noch schönen Do-Khyi - Alltag zu bieten?

Moose, Rüde, Rot, geb. 2003 und Antara, Hündin, black & tan, geb. 2005 suchen ein neues Zuhause bei Menschen die den Do-Khyi lieben!
Natürlich wird eine Anbindung an die Familie gesucht und die Do-Khyi gerechte Haltung im Haus mit Gartenanbindung. Beide sind zusammen aufgewachsen. Schön wäre es wenn sie nicht getrennt werden müssten.Sie werden aber auch getrennt an geeignete Menschen, die den Do-Khyi lieben, abgegeben. Wer sich für Beide oder einen von ihnen interessiert kann sich hier informieren!

Ein weiterer Do-Khyi - Rüde, black & tan, 7 Jahre sucht - unverschuldet zum Pechvogel geworden - ebenfalls ein liebevolles Zuhause bei Menschen welche einem Do-Khyi das Leben seiner Art gerecht gestalten und ihm eine Aufgabe bei "seinen" Menschen geben können. Näheres auf Anfrage!

Jeder Do-Khyi hat ein Zuhause bei Menschen verdient welche ihn lieben und ihn - seiner Art entsprechend - akzeptieren, auslasten und halten können. Gerade die etwas älteren haben schon etwas weniger "Flausen" im Kopf und sind geeignet für Menschen welche das passende Umfeld bieten können!
Vielleicht hast du auch schon Erfahrung mit diesen Hunden und weisst wie schön das Leben mit ihnen sein kann wenn sie Dir ihr Vertrauen schenken!

@ Tibimaxe

Freitag, 21. Januar 2011

Do Khyi Welpen und Verkaufsplattformen

Do-Khyi - Welpen werden alljährlich auf den Hundemärkten im Internet, den Verkaufsplattformen eigens für diesen Zweck - für den Verkauf von Allerlei an Jedermann - "wohlfeil" angeboten.
Wohlfeil - ein Begriff aus dem Mittelalter, entstanden auf den Marktplätzen für das laute Anpreisen der Waren, das Aushandeln des besten Preises, scheint gerade beim Handel mit Hundewelpen gut zu passen.

Selten kommt es vor, dass Züchter oder Zuchtvereine die Eigenschaften der angebotenen Rassehunde im Positiven wie in den Anforderungen, den Eigenschaften und Anforderungen welche Spezialisten - wie die Do-Khyi es sind - an einen künftigen Halter stellen - unbeschönigt im Interesse der Hunde oder der künftigen Halter weiter geben.
Nahezu bei jeder Rasse bekommt man geradezu standardisierte Auskünfte welche womöglich eher dem Interesse dienen einen Hundewelpen wohlfeil anzubieten - um nicht verkaufen sagen zu müssen.

Das Angebot an Do-Khyi- Welpen ist umfangreich auf den einschlägigen Internetplattformen, wie zum Beispiel auf dem Marktplatz von dhd24. Aus unterschiedlichsten Ländern, von unterschiedlichen "Züchtern" werden Welpen mit und ohne, mit renommierten oder nicht nachvollziehbaren "Papieren" angeboten. Für den Laien ein schwer durchschaubares Angebot um einen "guten" Kameraden für die kommenden mindestens 10 Jahre zu finden.

Wer nun diese Seiten besucht ist gut beraten alle angebotenen Bilder zu den Hunden und Welpen eindringlich in Augenschein zu nehmen. Womöglich angegebene Webseiten nach gewissen Schema zu betrachten. Mancher "Züchter" zeigt von seinen Nachkommen lediglich und immer wieder ausschließlich Welpenbilder. Ist keiner davon je erwachsen geworden. Wie sieht das aus im Bezug auf Kontakt und Beratung der Käufer dieser Welpen?

Alle Aussagen zu "Papieren" sind jeweils immer nur so aussagefähig, als diese Aussagen und Papiere nachvollziehbar sind und unter Kontrolle von unabhängigen Stellen stehen.
Es muss uns nicht wundern, dass mancher Anbieter alle Jahre wieder seit bald Jahrzehnten immer wieder dieselben Bilder von Welpen präsentiert. Mancher zeigt Fotos von Hunden welche jenem gar nicht gehören. Nachprüfbar für einen Laien ist das im "Internet-Supermarkt" alles nicht!

Mancher Anbieter zeigt gar Bilder von Hündin, Wurf und Wurfkiste im einem gut zu reinigenden und beheizbarem Badezimmer! Hier möchten wir empfehlen, dass sich jeder Laie und Interessierte gründlich mit dem Thema der Umwelt - Frühesterfahrungen der Welpen beim Züchter beschäftigt.

Wieder andere Anbieter sind sich nicht zu schade Bilder von Zuchthündinnen zu präsentieren welche erkennbare Augenerkrankungen haben oder gar aufgrund der Neigung zum Gigantismus in der Zucht der Rasse Do-Khyi - jeden Typ und Ausdruck eines Do-Khyi vermissen lassen.

Der Hundeliebhaber, der Do-Khyi - Liebhaber und -Interessent hat es in der Hand in welche Richtung derartige Bemühungen des "wohlfeil haltens" von Welpen in Zukunft gehen werden.
Gefragt ist der gesunde Hunde- und Menschenverstand auch wenn mit Gesundheitszertifikaten für Welpen geworben werden sollte. Kein Tierarzt von Renommee wird einem Welpen über den Tag seiner Besichtigung hinaus "Gesundheit" attestieren können und wollen!
So betrachten wir Angebote jeder Art vor dem Hintergrund der Machbarkeit, der Kontrollier- und Überprüfbarkeit und versuchen möglichst Züchter zu finden welche "ihre" Welpen nicht auf einen "Marktplatz" tragen müssen.

Internetplattformen haben inzwischen die - bereits in den 1970er Jahren fragwürdige - Inserationen für Hundewelpen in den Tageszeitungen und Angebotsblättern abgelöst. Noch vor cirka 15 Jahren hätte man niemals einen Do-Khyi - Züchter gefunden welcher es gut geheißen hätte diese Spezialisten unter den Rassehunden auf solche Weise "wohlfeil" anzubieten oder gar in fragwürdige Staaten zu verkaufen.

Inzwischen aber ist die Rasse Do-Khyi zu einer Handelsware - wie viele andere Hunderassen - geworden!


Auf diese Weise gelangen häufiger Do-Khyi - Welpen in Haltungsverhältnisse welche als erbarmungswürdig bezeichnet werden können. Kettenhaltung, Zwingerhaltung und isolierte Haltung in "Gartenanlagen" lassen solche Hunde verzweifeln und deren Eigenschaften verkümmern. Ein Spezialist unter den Hunden welcher einst über hunderte von Kilometern mit Karawanen und Nomadenherden mitgelaufen ist, eng angebunden an die Familie der Hirten lebte - eingesperrt in Wohnungen, in Zimmerhaltung und bestenfalls wird ihm dann noch ein zweiter Rassevertreter hinzugesellt damit er nicht so "einsam" ist weil er sich, vereinsamt aufgewachsen mit keinem fremden Hund mehr verträgt.

Spezialisten die sich, wenn die Zeit für geistige Führung, für Auslastung der Sinnes- und Körperleistungen fehlt, dann eingesperrt im Haus wiederfinden damit das Bellen keinen Nachbarn mehr stört. Spezialisten bei welchen sich uninformierte Halter mit Zwangserziehung bemühen, solange bis alle Bande von Zutrauen und Vertrauen nicht mehr greifen können. Völlig fehl gelaufene Hund - Halter - Beziehungen. Ein jeder Züchter der mit Herz und Verstand diese Rasse züchtet wird "seinen" Welpen", ja "seiner" Rasse etwas anderes wünschen!
Wie schon gesagt auf Verkaufsplattformen wird man vertrauenswürdige Züchter eher weniger finden können!

@ tibimaxe.de



 

 

Dienstag, 4. Januar 2011

Der teure Freund des Menschen Der Hund

Wirklich unser teurer Freund? Die vergangene Ausgabe der Wochenzeitschrift "Die Zeit" hat diesem Thema "Mein teurer Freund" in ihrem Wirtschaftsteil einen zweiseitigen Artikel gewidmet. In der Hauptsache ein Einblick in welcher Weise über das Milliardengeschäft mit dem Hund ein geldwerter Vorteil erworben werden kann.

Es ist eine Überlegung wert Geld in Aktien der Futtermittelindustrie anzulegen. Ein Wirtschaftszweig welcher inzwischen größere Profite bringt als das Grundgeschäft von Lebensmittelherstellern. Aber auch das Nebengeschäft mit der Tierliebe boomt. Exklusive Ausstattung für den Hund der gehobenen Gesellschaftsschichten - und für jene die dazu gehören wollen - kann sichere und hohe Gewinnspannen erzielen.
Einzig der Frage wo der Hund dabei bleibt - der Hund und seine tatsächlichen Lebensbedürfnisse - dieses kann der Leser des Artikels womöglich vermissen.

Der Hund als "geldwerter Vorteil" in der Wirtschaftswelt wurde durchaus trefflich beschrieben.
Diesen Mechanismen in der Wirtschaftswelt unserer Gesellschaft mit dem teuren Freund Hund wurde bereits ein ganzes Kapitel im "Schwarzbuch Hund" gewidmet.

So mutet es seltsam, dass nicht einmal eine Woche später die Tierfutterindustrie in die Schlagzeilen gerät. Nein, nicht über Kontrollen des Tierfutters - über die Kontrollen von menschlichen Lebensmitteln wurde man fündig!

Die Tierfutterproduktion indes scheint wie eine Art Goldgräber-Industrie zu sein. Fern aller wirklichen Kontrollen. Erst beim Kontrollieren der Tiere oder besser - deren "Produkte" für den Lebensmittelmarkt fallen Lücken auf. Wie sieht das nun speziell auf dem Markt für die Heimtierernährung, dem Heimtierfutterherstellern aus?

Ist mit freiwilligen Selbstkontrollen Sicherheit zu erreichen, wenn schon derartige Stoffe über das Tierfutter in die menschliche Nahrungskette gelangen? Tierfutter erscheint wieder einmal mehr wie eine Art Abfallbeseitigung. Ob das so angedacht war sei dahingestellt. Jedenfalls wird über eine Kontrolle von "tierischen und pflanzlichen Nebenprodukten" im Tierfutter wieder einmal nachgedacht werden müssen. Zu welchem Erfolg das letzlich führt bleibt abzuwarten.

Allein in den vergangenen zwei Jahren ist mir die Häufung der Todesursache "Leberkrebs" beim Hund als gehäuft - alleine nur in meinem direkten Umfeld - aufgefallen. Ob das nun nur an womöglich besseren Diagnosemöglichkeiten in der Tiermedizin der vergangenen 20 Jahre liegt sei dahin gestellt.
Mit funktionierenden Statistiken der Todesursachen bei Heimtieren könnte man womöglich auch die Tierfutterindustrie auf "Umwegen" kontrollieren. Die kurze Lebensspanne von Heimtieren wie Hund und Katze, welche sich im gleichen Ernährungsumfeld befinden wie deren Menschen, könnte als eine Art "Frühwarnsystem" betrachtet werden.

Dazu allerdings bräuchte es Menschen welche sich auch auf dem Heimtiersektor für Kontrollen, lückenlose Meldungen und Frühwarnsysteme einsetzen.

@ tibimaxe.de

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Do Khyi Die Rasse historisch betrachtet

Rückbesinnung. Eine Betrachtung der Rasse auch Tibet Mastiff oder Tibethund, Tibeter genannt und was die Rassezucht aus dem Hund der Tibetischen Bevölkerung macht.
Beim Blättern in alten Büchern haben wir vor kurzem eine sehr gute und treffliche zeichnerische Darstellung des Do-Khyi, so wie er vor 106 Jahren aus Tibet nach Europa importiert wurde, wieder entdeckt. Diese Zeichnung des Tiermalers Richard Strebel in seinem Buch "Die deutschen Hunde" 1904/1905 zeigt die Tibetische Dogge (Do Khyi) des Industriellen Dötzler, Frankfurt/ Main.
Tibetaner. Richard Strebel 1904/1904 Portraitzeichnung
 
Es ist eine Portraitstudie welche exakt den Typ und die rassetypischen Besonderheiten der noch original aus dem historischen Tibet stammenden Tibet Dogge (Do Khyi) im ausgehenden 18. Jahrhundert zeigt.
Deutlich erkennbar in der Zeichnung das Verhältnis Oberkopf zu Fang, sowie der Ausdruck und der Einsatz und die Form der Augen. Der Ohrenansatz und Ohrenlänge im Verhältnis zum Fangansatz. Ebenfalls deutlich erkenntlich die Besonderheit der Kronenbildung der Haare auf dem Kopf. Sprich dem Ansatz und Beginn einer länger im Haar ausgebildeten Mähne auf dem Oberkopf. Ebenfalls ist die Belefzung der historischen Hunde der Rasse gut zu erkennen!

Aus der Zeit nur dreißig Jahre später in Großbritannien sind noch Fotoaufnahmen der damaligen Nachkommen aus original aus dem historischen Tibet eingeführten Do Khyi vorhanden. Fotoaufnahmen von original importieren Tieren der Rasse, welche dem "besten Typ" zugerechnet wurden.
Angesichts solcher überlieferten Bilder der Rasse muss man sich wundern was bis heute in den Köpfen von Zuchtverantwortlichen daraus gemacht worden ist!
Tomtru 12 J. GB 1932 Tricolor, Black & tan mit weißer Blesse
 
Auf der anderen Seite gibt es heute immer noch Zuchtlinien, speziell in Europa, welche noch ein wenig diesen Rassetyp erkennen lassen. Dieses Bild aber ist selten und dürfte wohl verschwinden.
Die Rasse Do-Khyi wird zu einem krankhaften Übergiganten gezüchtet dessen Aussehen nichts mehr mit den vitalen Hunden der Tibetischen Bauern, Hirten und Nomaden gemeinsam hat! Insbesondere der, für diese Rasse, so typische Ausdruck und die körperliche Fitness hat gelitten!

Die Rasse leidet an einer übermässigen Faltenbildung welche den Ausdruck zu einem völlig anderen macht. Mit einher geht eine übermässige Belefzung welche den Halter zu dauerhaften Lefzenpflege bis hin zur operativen Korrektur verpflichtet. Ebenfalls dadurch betroffen sind die Augen welche im Fall der sich entwickelten übermässigen Weite des Lids (Ektropium) oder durch eine Einwärtsrollung des Lids (Entropium) eine operative Versorgung bedingen um die Sehfähigkeit auf Dauer beschwerdefrei für den betroffenen Hund zu erhalten. 

Der Do-Khyi ist eines der Beispiele dafür, dass die Rassehundezucht mit deren Mechanismen an sich nicht in der Lage ist eine Hunderasse, gerade einmal für 106 Jahre (!), in ihrer Funktionalität zu erhalten!

@ Tibimaxe.de






Dienstag, 7. Dezember 2010

Do Khyi Gesundheit - Das Gewitter im Kopf Epilepsie

Do-Khyi Gesundheit: Epilepsie - Das Gewitter im Kopf. Es ist scheinbar ruhig geworden um das Thema von epileptischen Anfällen bei Vertretern der Rasse Do-Khyi. Scheinbar. Hinter den Kulissen, weniger wahrnehmbar für Do-Khyi - Halter, hat sich indessen vieles bewegt.
Nein nicht in der Abarbeitung durch Zuchtvereine oder - Verbände, leider!

Indessen haben etliche, innerhalb der Zucht der Rasse, weltweit wohlbekannte Zuchtstätten ihre Bemühungen eingestellt. In Deutschland, zum Beispiel wurde, seit dem Beginn der Zucht Ende der 1970er Jahre, zum dritten Mal die gesamte Zuchtpopulation annähernd "getauscht" ...
Eine Art Neuanfang sozusagen. In der Populationsgenetik jedoch eng mit den Vorläufern verwandt. Zucht zum Erhalten der Vielfältigkeit?
Während in Deutschland nicht mehr aktive Zuchtstätten buchungstechnisch noch "aufgeführt" werden sind in anderen Ländern der Erde, im Ausgleich, ungleich viele neue Zuchtstätten gegangen und entstanden. Allesamt ist in der Zuchtarbeit ein Trend zur Einfügung von - aus verschiedenen asiatischen Staaten, von selten nicht einsehbarer Herkunft - importierter Hunde in die Rasse zu verzeichnen. Es wandelt sich das Bild der Rasse.

Über eventuelle Abarbeitung, im Sinn von Verantwortung auf Erhalt einer Rasse durch "sich verantwortlich bezeichnende" Do-Khyi - Zuchtvereine haben wir in der Mitteleuropäischen Zucht nichts entdecken können. Die Notwendigkeiten, trotz weltweiter Verwandtschaften, gemeinsam an der Klärung von Ursachen für epileptische Anfälle bei der Rasse Do-Khyi Sorge zu tragen - um eventuell Vorsorge betreiben zu können - wurden anscheinend nicht erkannt.

Statt dessen wird in Deutschland ein Verein zur Förderung des guten Rufes der Rasse Do-Khyi von einigen Züchtern betrieben. Das Wirken erstreckt sich, unter anderem, auch auf die Bewerbung und Kontaktmöglichkeiten vor allem für Halter und evenuelle Neuzüchter mit nicht ganz gesunden Hunden dieser Rasse. Solchen wird speziell der Eindruck geboten sich dort Erfahrungen und Hilfe holen zu können und eine "moderne" Zucht zu unterstützen. Dieser Gedanke hat bereits gut funktioniert und eine wissenschaftliche Abklärung zur Ursache von Epilepsie bei einem Do-Khyi konnte scheinbar vorläufig verhindert werden.

Es ist wichtig, dass das Thema Epilepsie beim Hund auch bei Züchtern und Haltern endlich aus dem Bereich der verschwiegenen Erkrankungen kommt - in den Bereich der offenen, wissenschaftlichen Betrachtungen. Keine Hunderasse, kein Mischlingshund kann quasi in einer Art Automatismus verschont bleiben. Das "Gewitter im Kopf" kommt überall vor - auch beim Menschen.

Statt dessen kann man beobachten, dass Zuchtvereine und deren Funktionäre für die Rasse, lediglich die eigenen, selbst gezüchteten Hunde betrachten. "Bei uns kommt so etwas nicht vor" Diese Argumentation angesichts der Mechanismen der Populationsgenetik, speziell bei seltenen, exotischen Rassen darf womöglich als "Verantwortung nicht wahrnehmen" bezeichnet werden.

Bislang ist der Gang dieser Erkrankungen beim Hund immer noch nicht hinreichend, wissenschaftlich belastbar geklärt. Bei den Mechanismen in der Welt der Hundezucht muss das nicht wundern.

Ist die Epilepsie wirklich erblich?
Zu diesem Thema haben wir in der neuen Dezember - Ausgabe der Hunde - Fachzeitschrift "Hunde-Welt" einen sehr informativen und ausführlichen Artikel gefunden: Epilepsie: Das Gewitter im Kopf

Es hat sich etwas gewandelt in einem Teil der Hundezüchterwelt. Der Beitrag ist von einem betroffenen Züchter geschrieben! Es gibt Hundezüchter welche Verantwortlichkeit in der Hundezucht für ihre Nachkommen und die Rasse ernst nehmen. Leider, auch darauf weist dieser Artikel hin - befinden sich diese in der Minderheit.
Beim Do-Khyi erscheint die Lage genauso hoffnungslos. Wobei wir nicht sagen, dass man die Wenigen nicht finden könnte!

Es erfordert aber die Zusammenarbeit vieler falls Bemühungen - eines Tages Ursache, Weg und Abhilfe zu finden - in naher Zukunft eine Aussicht auf Erfolg für Hunde, Züchter und Halter sein sollen.

Statt dessen sind für die Rasse Do-Khyi auf den Webseiten eines Züchters und Deckrüdenbesitzers - organisiert in einem scheinbar renommierten Zuchtverein und Verband - die leider üblichen Darstellungen zu Ursachen für Epilepsie auch noch öffentlich für die Welt zu entdecken!
Angesichts von heutigen Erkenntnissen, speziell der Erbgänge und Genetik in Rassepopulationen, ein Zeugnis für das fehlende Erkennen der Zusammenhänge eines Do-Khyi - Züchters in einem renommierten Verein.
Darf man in der Sache "Wenn es um den Hund geht..." wirklich eine Vertretung der Hunde um die es geht erwarten? Schulung, wie an allen Orten angepriesen von Züchtern welche Verantwortung für die Gesundheit jeden einzelnen, gezüchteten Nachkommen haben?


Statt dessen wird mit Unterstützung versucht betroffene Halter auch gerichtlich am Sprachgebrauch des Begriffes Epilepsie im Zusammenhang mit der Rasse zu hindern! Womöglich scheint das die einzige Sorge. Manche Vorgänge hinter den Kulissen sprechen dafür und man kann das auch im empfohlenen Artikel der Ausgabe 12/2010 in der "Hunde-Welt" lesen.

Nun ist es ja nicht so, dass es sich nur um Ein Einzelschicksal handeln würde! Jeder Züchter welcher sich tatsächlich kundig machen möchte und von seinem Zuchtverein keine Aufklärung erhalten haben sollte, kann in der heutigen Zeit - mittels Internet - zum Beispiel auf den Seiten des Finnischen Kennelclub, deutliche Benennungen und Stellungnahmen zum Thema finden!
Die Annahme der Verantwortung in diesem Land wird auch in dem Artikel der Zeitschrift Hunde-Welt erwähnt.

Auch das offene Eingestehen eines Züchters in den USA, welcher beruflich vorgebildet einen Erbgang bei seinen eigenen Nachkommen nennt, durch entsprechende Zuchtversuche, welcher nachfolgend Eltern von betroffenen, eigenen Nachkommen nennt, dürfte - da weltweit verbreitet - den Weg an wirklich interessierte Züchter und hoffentlich auch offen in die verantwortlichen Zuchtvereine der Rasse gefunden haben. Statt dessen wird manches Thema auch heute noch lieber tot geschwiegen.

Öffentlich für die Welt sind auch Aufrufe an alle Halter und auch Züchter, Blutproben von erkrankten Tieren oder auch all derer (Populationsgenetik) gesund gebliebenen nahen Verwandten (also alle) in einer Blutdatenbank zum Zweck einer wissenschaftlichen Studie einzusenden!

http://www.dokhyi-epilepsie.de


Vom Züchter und Zuchtverein/en jenes und anderer an Epilepsie erkrankten Do-Khyi indes sind keinerlei Bemühungen und Aufrufe zu entdecken!
Im Gegenteil, der Kundige in der Do-Khyi - Welt der Menschen weiß, dass nicht einmal richterliche Auflagen eines Vergleiches je angedacht wurden - von Züchterseite eines betroffenen Hundes der Rasse - einzuhalten!
Statt dessen erfahren Halter von an Epilepsie erkrankten Hunden die Erkenntnis von keinerlei Hilfe oder Unterstützung nicht einmal zur grundlegenden, medizinisch vollständigen Abklärung ob eine Erkrankung aus der Rasse, sozusagen aus der Population - oder aus diesem Einzeltier kommen könnte!

Sämtliche Schriften in einem Fall zum Beispiel an den betreffenden Zuchtverein oder dessen übergeordneten Zuchtverband wurden nicht im Sinn, der eigentlich im Eigeninteresse aller Züchter der Rasse stehenden grundlegenden Abklärung, bearbeitet oder zumindest auch nur die notwendigen medizinischen Untersuchungen - zwecks Hilfestellung zur Abklärung der Ursache auch für die Zuchtpopulation - benannt. Solches müsste im Interesse einer Rasse ja dann auch - zur Information aller welche Meldungen abgeben könnten - eigentlich öffentlich passieren!


So kann es vorkommen, dass Neuzüchter und eventuell auch andere der Rasse Do-Khyi keine umfassende Aufklärung vom Vorkommen epileptischer Anfälle in der, weltweit populationsgenetisch so eng verwandten, Rasse Do-Khyi haben können. Egal in welchem Zuchtverein oder Verband oder wo sonst gezüchtet wird. Grundlegendes Wissen für alle wird auf solche Weise nicht erworben oder gar für alle einsehbar und umsetzbar vorgehalten.

Dieser fatale Kreislauf wird auch in dem empfehlenswerten Artikel in der "Hunde-Welt" Ausgabe 12/2010 ausführlich beschrieben.
Indes scheint auch - wie in diesem Artikel erwähnt - in jedem Zuchtverein die Methode üblich, lediglich den erkrankten Hund selbst für eine weitere Zucht zu sperren. Alle Zuchtsperrungen können im System der Hundezucht nur funktionieren wenn es sich um Hunde eines Vereines, im Inland lebend handeln sollte! Es wird zwar grenz- und vereinsübergreifend gezüchtet aber eine Vernetzung und Austausch weltweit mit den leicht für Jedermann erreichbaren Mitteln der Technik sind noch immer im System Fehlanzeige!

Die Geschwister, die Eltern, also die nahen Verwandten in der Population können unbeschadet weiter für die Zucht verwendet werden! Wie im Artikel geschrieben, wird von renommierten Tiermedizinern und Fachleuten etwas anderes empfohlen!
Beim Do-Khyi indes werden an Epilepsie erkrankte Hunde noch nicht einmal den Züchtern genannt, sprich deren Erkrankung und Zuchtsperre für Züchter der Rasse öffentlich zugänglich gemacht.

So ist dem Hörensagen in der Züchterwelt Tür und Tor geöffnet. Es wurde in der Vergangenheit von einigen Wenigen nicht selten auch genutzt um einen eigenen Vorteil beim Wettbewerb um den Welpenabsatz der Rasse zu erreichen! Das konnte man speziell für den Do-Khyi in Deutschland und Frankreich feststellen. Es wird Zeit dem Thema in den Rassezuchtvereinen einen, für alle jederzeit nachvollziehbaren, offiziellen Charakter zu geben.
Es wird Zeit, wenn die Zucht einer Rasse mehr sein soll, als "schöne Krönungen der Schöpfung" zu erschaffen, sich der offiziellen und rückhaltslosen wissenschaftlichen Abklärung zu widmen!

Das Thema epileptischer Anfall bei einem Rassehund ist immer noch für den Züchter wie Halter des Hundes, falls diese es öffentlich machen, gerade in Kreisen der Zuchtvereine und "Vereine für die Rufförderung", zum Beispiel des Do-Khyi, Grund zu einer Stigmatisierung.

"Bei uns ist kein Fall bekannt" oder "wegen der paar Fälle bei uns in den vielen Jahren".
Dieser Spruch ist eine Ausrede nichts zu unternehmen und gerade in Deutschland und Europa - mit dem Wissen nach dem Ende der 1990er Jahre - nicht verständlich. So kommt es zu Neuzüchtern welche keinerlei Chance haben - unbeeinflusst - aber beschult mit wirklich fundiertem Wissen in der Populationsgenetik - nicht nur in der Rasse Do-Khyi auf Dauer gesunde Nachkommen zu züchten. Dieser Mechanismus gilt leider bei mancherlei Erkrankungen.
Womit wir wieder bei der Beobachtung der Einstellung so vieler, einst erfolgversprechender Zuchtbemühungen von Zuchtstätten für die Rasse Do-Khyi in der globalen Do-Khyi - Zucht wären.

Den Artikel in der "Hunde-Welt" 12/2010 ..."Epilepsie: Das Gewitter im Kopf" möchten wir als sehr lesenswert (!) empfehlen, für Halter, speziell betroffene Halter und Züchter, um eine realistische Betrachtung der Epilepsie beim Hund und auch der Epilepsie beim Do-Khyi zu erwerben!
Vor allem auch die Beschreibung der erforderlichen, notwendigen Untersuchungen zur grundlegenden Abklärung der Erkrankungsursache sind notwendiges Wissen für Jeden!

Dieses Wissen wird ein Do-Khyi - Halter, so wie es derzeit scheint, nicht unbedingt bei jedem Zuchtverein erwerben können!

@ Tibimaxe.de

Freitag, 26. November 2010

Populationsgenetik und Do-Khyi - Zuchtvereine II.

Zum Thema Verbraucherschutz und Rasseschutz hinsichtlich auftauchender Erbfehler, welche sich in Erkrankungshäufungen zeigen, haben wir im ersten Teil den Weg beschrieben. Den Regelmechanismus der Populationsgenetik,dass nicht nur erwünschte, sondern auch unerwünschte Eigenschaften im System der Rassehundezucht auch optisch, sozusagen klinisch bei Erkrankungen in Erscheinung treten werden.

Rassehundezüchter, welche sich minimalen "fremd bestimmten" Kontrollen nicht mehr unterziehen wollen können eigene Zuchtvereine gründen. Womit hier nicht gesagt sein soll, dass solches generell bei jedem Zuchtverein anzunehmen ist!

Jeder Zuchtverein kann werbetechnisch Kontrollen oder Reglements als Oberbegriff zur Bewerbung seiner Aktivitäten bei der Verbreitung seiner, beim jeweiligen Zuchtverein angebotener, Welpen aufführen. Es gibt keinerlei gesetzlich vorgeschriebenen Mindest-Standards oder gar vom Gesetzgeber angedachte Kontrollorgane.
Die Rassehundezucht kontrolliert sich - renommiert oder nicht - selbst!

Ist nun, nach der Aussage eines Hundezucht - Vereinsfunktionärs zur Bewerbung von Hundezuchtvereinen - von der Sicherung der Interessen der Hundekäufer, welche Do-Khyi oder Nachkommen anderer Rassen erwerben wollen - ja wenigstens der Hunde - durch Zuchtvereine zu sprechen?


Oder sagt dieses lediglich aus, dass anzunehmen ist, dass die Rassepopulation welche "käuflich" bei manchen Rassezuchtvereinen (zu einem guten Preis) an "Verbraucher" (Hundehalter und Züchter) abgegeben wird, sich aufgrund der "Populationsgenetik" (Beispiel Teil 1) gar nicht mehr zu einer unbesehenen Weiterzucht durch unbedarfte, womöglich in einem Zuchtverein oder auch in keinem Verein organisierte "Hobbyzüchter" eignet?

Es werden ja nicht selten auch Do-Khyi - Zuchttiere in solche Hände außerhalb von Zuchtvereinen- und Verbänden verkauft welche in sogar renommierten Zuchtvereinen bereits eine Zuchterlaubnis, ja sogar Nachkommen hatten!

Heißt das im Umkehrschluss, dass vermehrt Erberkrankungen auftauchen werden - in einer Art zwingender Regelmechanismus - weil in solchen Fällen dann (Beispiel Teil 1) - Zuchttiere bei deren Nachkommen Erbfehler aufgetreten und weiter zu erwarten sind - in züchtende Hände "außerhalb" von Zuchtvereinen abgegeben, sprich verkauft werden?

Oder sind mit der Aussage jenes Zuchtfunktionärs fehlende Reglements, also Zuchtbestimmungen gemeint welche (Beispiel), mangels Ehrlichkeit bei manchen Züchtern heute und in der Vergangenheit - sowieso bei den Zuchtvereinen nicht zu offenem Wissen und damit zu Vorbeugung führen können!
Wie man sieht hängt in der Rassehundezucht vieles an der persönlichen Handlungsweise eines jeden Züchters! Jeder einzelne kann aber in der Populationsgenetik in der Gesamtheit der Rassepopulation über ein paar Generationen erheblichen Schaden zufügen.
Dem verantwortungsbewussten Handeln und grundlegendem Wissen um Populationsgenetik eines Züchters müsste also das Hauptaugenmerk, die größte Priorität zugemessen werden!


Derzeit gibt es in Deutschland zum Beispiel für den Do-Khyi drei Zuchtvereine. Was im Hintergrund ein Verein eigentlich bedeutet - hier in diesem Fall als Interessengruppe für Züchter - darauf haben wir bereits vor einiger Zeit hingewiesen.
Die Satzungen und hoffentlich vorliegenden Zuchtbestimmungen, sowie auch die Kontrollmechanismen sind jeweils durch einen Zuchtverein "selbst verordnet" und unterliegen der Mehrheit der jeweiligen Meinungen der im Vorstand und Mitgliedschaft vertretenen Züchter.
Was wenn eine Richtung dominieren sollte?
Zum Beispiel die Meinung bei der Vermehrung einer Rasse möglichst wenig Kosten je "Züchter" und "Welpe" zu haben? Zuchtbestimmungen kann man mit Beschluss in Zuchtverein jederzeit ändern!

Sind auf diese Weise die Minimal - Voraussetzungen, zum Beispiel des in Deutschland wirkenden VDH - immer und für jeden Zuchtverein - bei lediglich "etwas Unabhängigkeit" (von was) bei Zuchtvereinen für Hunderassen automatisch vorauszusetzen? Auch wenn Zuchtvereine sich keinerlei Regularien im Minimalstformat wie beim FCI oder VDH bereit sind anzuschließen?
Ist es tatsächlich so, dass ein Käufer beim Erwerb eines Hundes durch die Zugehörigkeit des Züchters zu einem Verein einen gewissen Schutz als Verbraucher erwarten könnte?

Nur einer der drei Vereine in Deutschland für die Verbreitung der Rasse Do-Khyi hat sich den Richtlinien des VDH/FCI unterworfen. Aus diesem heraus bildeten sich außerhalb von ein paar "Minimal - Kontrollen" weitere Zuchtvereine. Ja derzeit scheint sich wieder eine Vermehrung von Zuchtvereinen, die tibetischen Rassen betreffend, anzudeuten.
Wer den Film "pedigree exposed" kennt, weiß aus berufener Aussage eines Vereinsfunktionärs, dass falls strengere Vorgaben für die Berücksichtigung von Erbfehlern in der Populationsgenetik ausgesprochen werden, sich Züchter dann die Möglichkeit aussuchen können auszuweichen, indem diese "neue Zuchtvereine" gründen. Eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Rassehunden speziell im Bezug auf die Regeln der Populationsgenetik - heute - erscheint aus diesem Grund sehr schwierig bis nahezu unmöglich (!)

Doch selbst in Zuchtvereinen welche sich offiziellen Kontrollen unterwerfen können Züchter Wissen um Erberkrankungen in der Rassepopulation für gewisse Zeit "Entfernen"! Dies passiert falls Züchter eigene, mit Erbfehler erkannte Zuchttiere mittels Verkauf (Beispiel) aus der Kontrolle "selektieren"

Kann ein interessierter Hundehalter dann bei Zuchtvereinen eine bessere Kontrolle der Einzelzüchter, einen so genannten "Verbraucherschutz" erwarten?
Bei Zuchtvereinen welche sich, so zum Beispiel jüngst in Deutschland - cirka alle zwei Jahre im Vorstand - einschließlich der "Dokumentenführung", also bei den verantwortlich haftend Zeichnenden, gerade in Hinsicht von ausgestellten "Dokumenten" - personell rundum "erneuern" (!)

Wir hatten ja eine Einführung in das Vereinsrecht auch für Zuchtvereine, eingetragen oder nicht, zur Information angeboten. Der Rassehundeliebhaber sollte wissen, dass sich das Vereinsrecht in der Kontrolle - durch Mitglieder und durch die Finanzbehörden - ausschließlich auf die finanzielle Haftung gegenüber Gläubigern und von erzielten Steuereinnahmen des Vereines zugunsten des Finanzamtes erstreckt.
Derzeit finden wir unter den Zuchtvereinen in Deutschland einen, bei welchem scheinbar Niemand mehr eine Haftung im Bezug auf das Vereinsrecht im Zuchtverein übernehmen möchte.
Inwiefern Verbraucherschutz und Hundezuchtvereine zusammen gehören kann nun jeder für sich selbst entscheiden.
Wer haftet überhaupt im Fall von Erkrankungen bei einem Do-Khyi - Nachkommen aus jederlei Zuchtbemühungen? Der Verein oder die Person des Züchters?

Wir möchten deutlich davon abraten - in einem "Produkt-Haftungsfall Hund" - wie in der Aussage jenes Vereinsfunktionärs gefunden, die Satzungsreglements eines Zuchtvereines durch einen dort angeschlossenen Züchter bei der Zucht "rechtlich auf deren Einhaltung" überprüfen zu lassen. Der Käufer darf von einem Zuchtverein oder Vereinsfunktionär keine rechtliche Beratung oder gar eine Vertretung seiner Rechte erwarten!
Die Haftung für Mängel bei einem Rassehund, ob mit oder ohne Einhaltung der Statuten, obliegt allein dem Verkäufer des Hundes!
Noch dazu wenn nur bei einem der Zuchtvereine für den Do-Khyi - Nachwuchs in Deutschland - rechtlich innerhalb des Vereines verbindliche Reglements hinsichtlich der Zuchtbestimmungen für Züchter - einsehbar vorhanden sind!
Wie immer gilt hier der Spruch:
"Papier ist geduldig und Verträge sind immer nur so gut -
insofern sich alle Seiten daran halten".

Ist nun generell anzunehmen, dass angesichts der Genetik in der Population der Rasse Do-Khyi die gezüchteten Nachkommen aus Zuchten welche keinem "Zuchtverein" angeschlossen sind dann quasi in einer Art Automatismus "kränker" sind oder mehr Erberkrankungen in Erscheinung treten werden?
Gilt das für alle Züchter "außerhalb" aber auch innerhalb "selbst gegründeter Zuchtvereine", welche zwar auch wie mancher Zuchtverein Ahnentafeln mit Hund verkaufen, welche aber genau so viel wert sind um damit..
"...die Häufchen des neu und teuer erworbenen Welpen damit aufzunehmen?"
Die absolute Rechts- und Kontrollfreiheit der Hundezucht macht alles möglich ob mit oder ohne Zuchtverein.
Sind die Nachkommen aus einem Rassehund (Beispiel Teil1) gesünder solange diese in einem Zuchtverein gezüchtet wurden und danach - bei Weiterzucht mit eben diesem Hund - außerhalb der Regeln eines Zuchtvereines dann "kränker" (?)

Rassehundezucht steht und fällt mit den Persönlichkeiten der Züchter.
Was ist nun, nach solchen Aussagen eines Zuchtvereinsfunktionärs, mit Züchtern welche zwar keine Vereinsklüngelei mehr schätzen und nun, zwar völlig ohne Zuchtverein aber eingebunden und aktiv beteiligt mit offziell genormten, für alle einsehbaren Kontrollmechanismen züchten?
Solches ist in Deutschland möglich, jederzeit. Aus welchem Grund müssen dann ein, oder ein paar Züchter einen eigenen Zuchtverein gründen? Sind vor diesem Hintergrund überhaupt drei Zuchtvereine für eine Hunderasse notwendig?
Worum es also bei manchen Zuchtvereinen gehen könnte - diese Frage muss sich der Leser und Interessent einer Hunderasse selber stellen. Die Antwort ist gerade im Hinblick auf die Mechanismen der Populationsgenetik leicht zu finden:  Es dreht sich wohl in unserer heutigen Zeit eher weniger um den Hund!

Wären zum Beginn, der "Erfindung" der Rassehundezucht - welche wohl bemerkt den Grundgedanken hatte, arbeitslos werdenden Rassehundetypen in der "Neuzeit" die Existenz zu erhalten (!) - die Regelmechanismen der Populationsgenetik schon bekannt gewesen - Es würde heute nicht den "Grundgedanken" der Schönheitsausstellungen "zur permanenten Verbesserung" für Hunderassen und zur Findung von Geldwert geben!
Der Sinn von Hunderassen ist ein anderer!


Sind Engzuchtpraktiken welche in den festen Regeln der Populationsgenetik bei Rassehunden, dem Do-Khyi zu immer häufiger erscheinenden Erbfehlern, also Erkrankungen führen müssen dann "nur" mit einem Zuchtverein "sicher" zu verhindern?
Jeder Zuchtverein, jeder Züchter hantiert mit derselben Population!
Fallweise wird das Einführen in Zuchtlinien von importierten Tieren aus China (oder anderen Herkunftsländern) notwendig um die Populationsgenetik "hoffentlich" daran zu hindern, dass immer weiter verstärkt Erberkrankungen sichtbar durch Erkrankungen in Erscheinung treten!
Es ist auch ein Risiko damit verbunden! Wer garantiert, dass es sich bei plötzlich vielfältig zur Verfügung stehenden Hunden mit "unbekannten Ahnentafeln" nicht wieder nur um die Nachkommen "verkaufter" Zuchthunde (Beispiel Teil 1) handelt (?) Es gibt gerade bei der Rasse Do-Khyi deutliche Hinweise auf "Reimporte"!

Zu einer Garantie und 100% Sicherheit vor unerwünschten Erbgängen bei immer gleichartigeren Tieren einer Rasse wird sich beim Einkreuzen möglichst weit entfernt verwandter oder nicht verwandter Zuchttiere aus Importländern kein verantwortungsbewusster, ehrlicher Züchter oder auch Zuchtverein hinreißen lassen.

Ein fataler Punkt in der Populationsgenetik ist - nicht nur aber gerade auch - bei der Rasse Do-Khyi auffallend in der deutschen Do-Khyi - Zucht:
Der Verlust von im Denken von "gewerblichen Zuchtbetrieben" unabhängig arbeitender und züchtender Zuchtstätten nicht nur seit Beginn des 20. Jahrhunderts! Züchter mit möglichst wenig oder nicht verwandten Tieren, eigener "Denk- und Arbeitsweise" nur im Sinn der Hunderasse lassen sich in Deutschland nur noch schwierig, ja nahezu gar nicht mehr finden.

Fatal dabei sind für die Rassepopulation jene Zuchtvereine welche sich nicht selten um einen Züchter und dessen eng verwandten Zuchttiere gründen. Unbedarfte Neuzüchter beginnen dort in der Regel mit den in Engzucht gebildeten Zuchtlinien aus den Zuchtbemühungen dieses einen Züchters. Selbst bei Bemühungen anfänglich mit möglichst wenig verwandten Tieren zu züchten werden, aufgrund des Mangels der erforderlichen Anzahl nicht verwandter Zuchttiere, populationsgenetisch solche Bemühungen wieder - in nicht selten sogar noch extremere Engzuchtpraktiken - münden.
Mit allen den dadurch reinerbig an der Oberfläche erscheinenden Erbfehlern. Es ist ein fataler Kreislauf in der heutigen Zeit speziell auch in der Do-Khyi Zucht!

Ausblick:
Es ist möglich Hunderassen zu züchten und dabei zu erhalten. Es ist möglich Rassehunde als vitale und gesunde Hunde zu züchten. Die Möglichkeiten zur Information und Wissen werden jedem der Hunde verantwortungsbewusst züchten möchte heute offen erhältlich angeboten. Es gibt auch Möglichkeiten Hunderassen wieder gesünder zu erhalten. Zurück zu züchten, durch sinnvolle Einkreuzungen, für alle Züchter bindende, nahe verwandter Rassetypen. Erforderlich ist ein Rückbesinnen, die Interessen der Hunde ernst zu nehmen, samt deren Halter.
Abstand nehmen von möglichst großer Konformität (völlig gleichartigem Aussehen) bei Hunderassen und eine Vielfältigkeit von verschiedenen Hunden, innerhalb einer Rasse hinzunehmen und die Bemühung möglichst wenig mit Engzuchtpraktiken in der Zucht zu arbeiten. Es ist auf diesem Weg erforderlich sich intensiver mit Wesens- und Arbeitseigenschaften von Hunderassen offen auch im Erhalt und bei der Abgabe zu befassen. Es gibt weit über 400 Hunderassen. Konformität im Verhalten als "Allroundeigenschaften" für alle Rassen sind nicht erstrebenswert.

Abstand nehmen von einer möglichst großen Masse an Rassehunden welche sich nur als "Modeacessoaire" an den "Verbraucher" bringen lassen.
Dazu erfordert es Rassehundeliebehaber welche das "Individuelle" an ihrem Hund wieder schätzen lernen!
Mit Schönheitsausstellungen für Rassehunde ist dieser Preis nicht zu gewinnen!

Das Fazit:
Solange ehedem oder heute noch für Rassehundezucht verantwortliche Zuchtvereinsfunktionäre, aber auch Züchter wie "Zuchtvereine" die Möglichkeit von derart wenig Kenntnis von Populationsgenetik offenbaren und in der Öffentlichkeit die Hintergründe zum Auftreten von Erkrankungen und Erbfehlern bei Rassehunden versuchen zu verschleiern, sollte man Abstand nehmen und sich eine fähige und geeignete Züchterpersönlichkeit mit anständig gehaltenen Zuchttieren und gut sozialisierten Welpen bei einem tatsächlich renommiert funktionierenden Zuchtverein - durchaus auch im Ausland - suchen!
Jeder ist in der Lage sich Informationen zu verschaffen und "Spreu vom Weizen" zu trennen!

Es muss also ein Umdenken stattfinden!
Wir rufen aus diesem Grund dazu auf den Dortmunder Appell zu unterstützen!

@ Tibimaxe.de