Do Khyi Maxes Blog

Unser Ziel. Verstehen und Erhalt einer Hunderasse. Der Umgang mit einem Hund tut dem Menschen gut. Wenn der Hund gesund sein kann und einen passenden Halter findet

Donnerstag, 25. Februar 2010

Do Khyi Bilder und Aussagen

Bilder vom Do-Khyi und deren Aussagen

Natürlich fotografiert man gerne - vor allem wenn man Hunde hat. Das tief dunkle Schwarz meiner Do-Khyi in der Vergangenheit und heute hat mir schon viele, in der Belichtung eigentlich misslungene, Bilder meiner Hunde beschert....


Wie immer sind Bilder welche wir zeigen Originale. Unbearbeitet. Es braucht keinen Virenscan wenn man sich Einzeldetails direkt besehen möchte...
Generell bei der Hunde-Fotografie arbeite ich bei meinem dunklen Do-Khyi mit Blitzlicht, unbesehen der Beleuchtung. So kann es passieren, dass die Augen des Hundes zurück blitzen, durch die reflektierende Schicht vor der Netzhaut, oder aber grün oder sogar rot wirken. Jedes Bildbearbeitungprogramm trägt dieser Automatik der Augenreaktion Rechnung und bietet zum Beispiel eine "Rote Augen - Bearbeitung" an. Nicht selten kneifen meine Hunde die Augen zusammen...

Wie nun bei dem oben eingestellten Foto zu erkennen, reagiert die Iris generell auch automatisch mit dem Zusammenziehen wenn sehr helles Licht ins Auge dringt.
Die Pupille zieht sich zusammen und wird eng. Das soll die empfindliche Netzhaut vor Schädigungen schützen.

Hierfür gibt es in der Iris extra einen Muskelring, welcher auf Blitzlicht blitzschnell reagiert. Schade für einen Fotografen. Das Bild ist eigentlich misslungen. Es zeigt aber das Funktionieren der Augenunktionen an!

Ab und zu gelingen Fotografien, welche man als Fotograf erst einmal als weniger gut gelungen betrachtet hat, vor dem Hintergrund der Augenfunktionen, als eine Art Einblick...

 

Die Augen bei diesem Do-Khyi spiegeln das Blitzlicht erkennbar. Bei diesem direkten Blitzen in das Auge hätte sich die Pupille eng zusammenziehen müssen...
Die Iris bleibt weit offen und es ensteht ein Einblick auf den Augenhintergrund wie in der Art einer Spaltlampen - Untersuchung, wofür bei einer ophthalmologischen Augenuntersuchung extra Augentropfen benötigt werden um den Muskelreflex der Zusammenziehung der Iris zu verhindern.
Der Augenhintergrund selbst "blitzt" nicht entsprechend der Lichtfülle die diesen direkt erreicht zurück. Er wirkt einfach nur gelb, ockerfarben. Die reflektierende Schicht vor der Netzhaut nimmt neben der weiten Iris ihre Schutzfunktion für die Netzhaut nicht - wie vorgesehen - wahr...
Das Auge selbst bleibt "weit aufgerissen".

Das bedeutet bei diesem Do-Khyi ist erkennbar die Funktionalität der Iris und des Augenhintergrundes geschädigt. Eine Augenanomalie, sozusagen, welche angeboren sein dürfte.
Diese Augenanomalie wird beim Hund in den Fachschriften für das Wirken des Merlefaktors beschrieben. Inwieweit dieser Do-Khyi zur vollen Sehleistung befähigt ist müsste von tiermedizinischen DOK - Augenspezialisten genauer untersucht werden um darüber Aussagen zu treffen.

Wir schreiben hier in diesem Blog nicht ohne Grund über Merledefekte in der Rasse. Es soll ein Appell sein solche Do-Khyi den eigens, für jeden Züchter und vor allem auch zutreffende Wissenschaftler, einsehbaren DOK - Untersuchungen zuzuführen... 
Das würde der züchterischen Verhinderung von Augendefekten in der Rasse dienen!




Montag, 22. Februar 2010

Epilepsie beim Do-Khyi

Epilepsie beim Do-Khyi.
Gibt es Neues über die wissenschaftliche Epilepsie Studie -"Idiopathische Epilepsie bei der Tibet Dogge (Do Khyi)" - am Institut für Tierzucht und Haustiergenetik bei der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover?

Die Berechtigungskarte zur Kostenerstattung der Tierarztkosten bei einer Blutentnahme und Einsendung zur Blutdatenbank des Institutes für Tierzucht und Genetik ist immer noch aktuell!




Die Sammlung von Blutproben an Epilepsie erkrankter und gesund gebliebener Hunde der Rasse Do-Khyi geht weiter! Dank einiger Sponsoren ist die Aktion des Fonds, die Kosten für eine Blutprobe-Entnahme und Einsendung an das Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung zu übernehmen, für einen langen Zeitraum gesichert.


Es geht ganz einfach:
Anrufen beim Institut und eine Karte anfordern, mit dieser und dem Merkblatt für die Entnahme und Einsendung zum Tierarzt der persönlichen Wahl gehen - Fertig!
Der Tierarzt sendet seine Kostenrechnung für die Blutproben - Entnahme direkt mit der Blutprobe und den Unterlagen an das Institut zur Do-Khyi Blutdatenbank am Institiut für Tierzucht und Vererbungsforschung, Hannover.


Ihr findet alle Adressen, Rufnummern und Informationen zur Do-Khyi Epistudie hier im Blog.
Neues zur Forschung über Genstudien beim Hund und unter anderem auch zur Forschung Epilepsie beim Hund findet ihr in Zukunft auch hier...


Beteiligt Euch mit Euren Do-Khyi und helft mit diesen Hunden in Zukunft diese Erkrankung zu ersparen!


@ Tibimaxe

Sonntag, 14. Februar 2010

Do Khyi Der Weg zum Wühltischwelpen

Wie der Do-Khyi zur Handelsware wurde

Wie geht das eigentlich vor sich, dass seltene Hunderassen - wie der Do-Khyi - den Weg in den Hundehandel, als Wühltischwelpen, finden?

Zur Zeit hat Tasso eine Aktion gestartet. Diese Aktion soll informieren, Wissen vermitteln, aufklären - so dass Menschen, welche einen Hund halten möchten, in Zukunft den Hundehandel nicht mehr unterstützen!

Der Anteil der nicht selten unter schlimmen Bedingungen geworfenen und nur teilweise, wie für jeden einzelnen Hund erforderlich, aufgezogenen Hundewelpen in der Gesamt-Kaufstatistik Hund hat erheblich zugenommen...
Von den nicht selten für die "Zuchthunde" nicht artgerechten Haltungsbedingungen, der nicht selten fehlenden bis nur teilweisen, gesundheitlichen Versorgung aber auch Überprüfung der Elterntiere soll das aber nicht ablenken!

Alleine den Handel mit Rassewelpen, einfach nur über den Kaufpreis, den Kofferraumverkauf oder den im Hundemarkt angebotenen Welpen als Vermehrerwelpen und Wühltischwelpen, erkennen zu können ist heute schwierig geworden!
Nur Billigwelpen zu meiden ist kein sicherer Rat um allein Hundezuchtbetriebe, welche den Hund als ihre Lebensgrundlage, als Existenz und Profitgut betrachten, vermeiden zu können!

Das Beispiel des Do-Khyi - Welpen Aras So Tiang und seiner Geschwister ist ein deutlicher Hinweis für ein doch lukratives Verkaufsverhalten... - 1500 DM waren zu dieser Zeit kein Billigpreis - Es wird das Geld genommen das man erzielen kann!
Dem gewählten Verkaufsweg über einen Hundewelpen-Supermarkt geht ein Weg in der Vermehrung voraus.


Es gibt durchaus Zuchtbetriebe welche Welpen auch an Vermehrer verkaufen. Welche nicht selten erkennbar, in einschlägig bekannten Staaten für Hundehandel, Zuchtbetriebe bewerben...

Heute sind die Wege Hundewelpen zu vermarkten vielfältiger geworden. Die Unterscheidungsmerkmale, Hundevermehrung und bloßen Verkauf von scheinbar seröser Zucht zu trennen, sind für einen Laien nur extrem schwierig zu erkennen.
Nicht alle im Handel befindlichen Welpen werden alleine nur über den Wühltisch, deutlich erkennbar, angeboten.
Alleine wenn man an den Transport von Rassewelpen über die Grenzen in verkaufende Zuchtbetriebe denkt... Oft ist ein Welpensupermarkt gar nicht mehr als ein solcher zu erkennen!

Und doch. Ein verantwortungsvoller Züchter bewirbt seine Rasse nicht laut. Er klärt auf über besondere Wesens- und Arbeitseigenschaften seiner Rasse - auch wenn diese den Verkauf an JEDERMANN bewusst einschränken sollten. Er animiert nicht, zuviel am Markt und Bedarf vorbei, geplante Welpen aufzunehmen so dass, ungeachtet der Entwicklungsmöglichkeiten der einzelnen Hunde, Rudelhaltungen und Fehlhaltungen daraus resultieren. Jeder einzelne, abgegebene Welpe soll die bestmöglichen, individuellen Entwicklungsmöglichkeiten bekommen!

Einen verantwortungsvollen Züchter findet man nicht unbedingt permanent im Welpenmarkt. Wirklich gute Züchter planen ihre Würfe mit einer sicheren Nachfrage nach deren Welpen. Jährlich und halbjährlich wohlfeil angepriesen sind deren Welpen nicht zu finden. Egal ob auf einschlägigen Angebots- oder eigenen Webseiten. Deren Werbung sind erwachsene, rassetypische Hunde, ein guter Ruf bei Insidern und nicht überwiegend das Präsentieren von Welpen- und Junghundebildern.

Also lest die Geschichte von Aras So Tiang und seiner Geschwister. Und wie immer ist seine Geschichte nur die kleine Spitze. Wie bei einem Eisberg verbergen sich viele weitere, unbekannt gebliebene Geschichten darunter! 

@tibimaxe.de

Sonntag, 7. Februar 2010

Do Khyi Maxes Blog: Do-Khyi - Was ist eigentlich...

Do Khyi Maxes Blog: Do-Khyi - Was ist eigentlich...

Do-Khyi - Was ist eigentlich...

Do Khyi - Was ist eigentlich Katerakt ?

Wer interessiert umfassende Informationen zur Rasse Do-Khyi im Internet sucht...
... wird auf den Begriff Katerakt beim Do-Khyi hingewiesen.

In vielen Jahren ist uns bisher tatsächlich erst im vergangenen Jahr ein Do-Khyi ( genauer drei) mit einer erkennbaren Linsentrübung - denn das ist ein Katerakt - über den Weg gelaufen.
Der Katerakt - auch Grauer Star genannt - bezeichnet eine Linsentrübung welche jede Hunderasse und auch Mischlingshunde betreffen kann.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist es zwischen angeborenen, erblichen und erworbenen (Beispiel) Katerakten deutlich zu unterscheiden!

Das bedeutet falls wir einen Do-Khyi mit einer erkennbaren Linsentrübung - also einem Katerakt - persönlich treffen sollten, dessen Besitzer genau nach der Ursache des Grauen Stars bei seinem Hund zu befragen.
Nicht jeder Katerakt ist erblich erworben!

Für die Information was ein Katerakt überhaupt ist und was er für Hund, Halter und dann auch einen Züchter bedeutet, dafür haben wir ein paar verständliche, gute Informationen von tierärztlichen Augenspezialisten zusammen gestellt und wollen diese Informationen für betroffene Hundehalter, hier mit diesem Beitrag, einsehbar machen.

Natürlich muss man das Vorkommen eines Kateraktes beim Do-Khyi mit Verdacht auf Erblichkeit erst einmal genauestens fachmedizinisch diagnostizieren, fachlich belegen.
Danach ist es heute ein Leichtes züchterisch wirklich grundlegend - für eine Zucht in der Zukunft ohne eine Katerakterkrankung in Kauf nehmen zu müssen - etwas zu unternehmen!

Auch in den zurück liegenden Jahrzehnten wurde gelegentlich bei einem Do-Khyi ein Katerakt diagnostiziert. Das Auftreten ist also keine Erkrankung welche man in der Rasse als völlig Neu auftretend ansehen müsste.
Bisher fehlt allerdings aus den DOK-Auswertungen das Aufführen des Katerakt als eine erblich bedingte, rassetypische Erkrankung der Tibet-Dogge.

Auf der anderen Seite wird ein Katerakt nicht selten als eine Begleiterkrankung einer PRA (Progressive Retina Atrophie) diagnostiziert. In einem solchen Fall ist die Linsentrübung nicht als eigenständige, erblich auftretende Erkrankung zu werten.
Die PRA ist eine für den Do-Khyi bekannte verdeckt erbliche Augenerkrankung und wird - zumindest bei einem in Mindestanforderungen operierenden Rassezuchtverband - einsehbar dokumentiert.

Dazu allerdings gehört, dass man in der Zucht befindliche Do-Khyi und mit diesen verwandte Tiere den DOK-Augenuntersuchungen nicht entzieht. Die Realität sieht in einigen Zuchtbetrieben leider anders aus!

Das Auftreten von Linsentrübungen bereits bei Welpen ist nicht gleich automatisch auch mit einer erblichen Katerakterkrankung gleichzusetzen. Nicht selten können Linsentrübungen auch vorgeburtlich, durch ungünstige fetale Bedingungen entstanden sein. Auch in solchen Fällen ist eine ausführliche, fachtierärztliche Feststellung von veterinärmedizinischen Augenspezialisten und eine abschließende Diagnose zu erstellen und auszuwerten.
Das bedeutet eine früh beim Welpen zu erkennende Linsentrübung kann nicht zweifelsfrei als angeboren oder ererbt unterschieden werden!

Nicht selten schießen manche Rassehundzüchter über ein Ziel hinaus und können, bei fehlendem Verständnis betreffend erblicher Erkrankungen, dazu tendieren auf blossen Verdacht und Vermutungen einzelne Zuchttiere, aber auch ganze Blutlinien aus der Zucht einer Rasse zu entfernen.

Letzten Endes geht das zu Lasten der erblichen Vielfalt in der jeweiligen Rasse und dadurch können neue, erst durch Engzucht entstandene, wiederum erblich werdende Erkrankungen in dieser Rasse erscheinen.
Mit diesem Hintergrund sind in der Rasse Do-Khyi möglicherweise auftretende Selektionen zu betrachten.

Allemal vorteilhafter für die Bekämpfung von in einer Rasse auftretenden, typischen Erkrankungen ist Offenheit und die Mitarbeit aller, um molekularbiologische Forschungsergebnisse und damit funktionierende Gentests auf verschiedene - zum Beispiel auch als erblich festgestellte Augenerkrankungen - zu haben!

Ob das gelingen kann wenn man - wie in der Rassehundezucht bei einigen leider üblich - einfach auf betroffene Rassehunde und ein paar von deren auf Vermutungen herausgesuchte Vorfahren deutet?

Wie eine Selektion (Zuchtauswahl) -ohne einen genetischen Test zu haben - tatsächlich funktioniert, kann der am Do-Khyi Interessierte hier nachlesen. Ein solches System kann in seinem Grundgedanken nur funktionieren wenn alle Tiere einer Rasse an den gleichen, standardisierten Reihenuntersuchungen teilnehmen.

Auf Dauer jedoch ist es der Zeit angemessen mit betroffenen Tieren an der für Teilnehmer völlig kostenfreien Entwicklung von zukünftigen Gentests teilzunehmen. Um Katerakt und andere bekannte, erbliche Augenerkrankungen in der Zucht von Rassehunden zu 100% sicher ausschließen zu können!

Helft mit, wenn Ihr einen betroffenen Do-Khyi oder Hund, gleich welcher Rasse haben solltet - diese erblichen Augenerkrankungen bereits vor deren Entstehung - bei der Zuchtplanung verantwortungsvoller Züchter - zu verhindern!

Es gehört also eine gute Portion Kritikfähigkeit dazu die eine oder andere Aktivität zu deuten.
Es gibt nachweisbare Statistiken dazu, wie viele Hunde prozentual in einer Rassepopulation von erblichen Katerakten betroffen sein könnten. Warum sollte sich die Rasse Do-Khyi hier ausnehmen?

Nachzufragen sind immer und in jedem einzelnen Fall der Verweis auf offiziell einsehbare Nachweise, Befunde und Diagnosen von veterinärmedizinischen Augenspezialisten, so wie man das beim DOK-Arbeitskreis findet:
Ohne derartige sind vermutliche Befürchtungen für die Rasse selbst sicher weniger nützlich.

Auf keinen Fall aber sind Nennungen, gefunden im Internet, der Nachweis für eine Erberkrankung die Haltern betroffener Do-Khyi eine Grundlage geben sich auf rechtliche Abenteuer einzulassen!

Wer dazu beitragen will, dass erbliche Augenerkrankungen und andere Erberkrankungen beim Hund in Zukunft keinen einzigen Hund / Do-Khyi mehr zu Betroffenen machen, beteiligt sich aktiv daran, wissenschaftliche Forschung, an Katerakten und anderen erblichen Augenerkrankungen, zu unterstützen!

Die Teilnahme ist jedem frei der einen betroffenen Do-Khyi oder Hund - gleich welcher Rasse - haben sollte!
Lest euch die beigefügten Links aufmerksam durch!
Sollte eine Linsenoperation durchgeführt werden kann das entfernte Material der getrübten Linse der Forschung zur Verfügung gestellt werden.
Aber vor allem Blutproben von betroffenen Hunden sind dringend erforderlich um so schnell als möglich zu Ergebnissen zu kommen.

Molekulargenetische Forschung hilft letztlich allen Lebewesen.
Erfolg ist Fortschritt - geht uns alle an - und verpflichtet zur Mithilfe von jedem Einzelnen!

Empfehlenswerter Lesestoff
mit einer umfassenden Erklärung zu Funktion, Chancen und Möglichkeiten molekulargenetischer Forschung für den Hund