Do Khyi Maxes Blog

Unser Ziel. Verstehen und Erhalt einer Hunderasse. Der Umgang mit einem Hund tut dem Menschen gut. Wenn der Hund gesund sein kann und einen passenden Halter findet
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Sonntag, 7. Februar 2010

Do-Khyi - Was ist eigentlich...

Do Khyi - Was ist eigentlich Katerakt ?

Wer interessiert umfassende Informationen zur Rasse Do-Khyi im Internet sucht...
... wird auf den Begriff Katerakt beim Do-Khyi hingewiesen.

In vielen Jahren ist uns bisher tatsächlich erst im vergangenen Jahr ein Do-Khyi ( genauer drei) mit einer erkennbaren Linsentrübung - denn das ist ein Katerakt - über den Weg gelaufen.
Der Katerakt - auch Grauer Star genannt - bezeichnet eine Linsentrübung welche jede Hunderasse und auch Mischlingshunde betreffen kann.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist es zwischen angeborenen, erblichen und erworbenen (Beispiel) Katerakten deutlich zu unterscheiden!

Das bedeutet falls wir einen Do-Khyi mit einer erkennbaren Linsentrübung - also einem Katerakt - persönlich treffen sollten, dessen Besitzer genau nach der Ursache des Grauen Stars bei seinem Hund zu befragen.
Nicht jeder Katerakt ist erblich erworben!

Für die Information was ein Katerakt überhaupt ist und was er für Hund, Halter und dann auch einen Züchter bedeutet, dafür haben wir ein paar verständliche, gute Informationen von tierärztlichen Augenspezialisten zusammen gestellt und wollen diese Informationen für betroffene Hundehalter, hier mit diesem Beitrag, einsehbar machen.

Natürlich muss man das Vorkommen eines Kateraktes beim Do-Khyi mit Verdacht auf Erblichkeit erst einmal genauestens fachmedizinisch diagnostizieren, fachlich belegen.
Danach ist es heute ein Leichtes züchterisch wirklich grundlegend - für eine Zucht in der Zukunft ohne eine Katerakterkrankung in Kauf nehmen zu müssen - etwas zu unternehmen!

Auch in den zurück liegenden Jahrzehnten wurde gelegentlich bei einem Do-Khyi ein Katerakt diagnostiziert. Das Auftreten ist also keine Erkrankung welche man in der Rasse als völlig Neu auftretend ansehen müsste.
Bisher fehlt allerdings aus den DOK-Auswertungen das Aufführen des Katerakt als eine erblich bedingte, rassetypische Erkrankung der Tibet-Dogge.

Auf der anderen Seite wird ein Katerakt nicht selten als eine Begleiterkrankung einer PRA (Progressive Retina Atrophie) diagnostiziert. In einem solchen Fall ist die Linsentrübung nicht als eigenständige, erblich auftretende Erkrankung zu werten.
Die PRA ist eine für den Do-Khyi bekannte verdeckt erbliche Augenerkrankung und wird - zumindest bei einem in Mindestanforderungen operierenden Rassezuchtverband - einsehbar dokumentiert.

Dazu allerdings gehört, dass man in der Zucht befindliche Do-Khyi und mit diesen verwandte Tiere den DOK-Augenuntersuchungen nicht entzieht. Die Realität sieht in einigen Zuchtbetrieben leider anders aus!

Das Auftreten von Linsentrübungen bereits bei Welpen ist nicht gleich automatisch auch mit einer erblichen Katerakterkrankung gleichzusetzen. Nicht selten können Linsentrübungen auch vorgeburtlich, durch ungünstige fetale Bedingungen entstanden sein. Auch in solchen Fällen ist eine ausführliche, fachtierärztliche Feststellung von veterinärmedizinischen Augenspezialisten und eine abschließende Diagnose zu erstellen und auszuwerten.
Das bedeutet eine früh beim Welpen zu erkennende Linsentrübung kann nicht zweifelsfrei als angeboren oder ererbt unterschieden werden!

Nicht selten schießen manche Rassehundzüchter über ein Ziel hinaus und können, bei fehlendem Verständnis betreffend erblicher Erkrankungen, dazu tendieren auf blossen Verdacht und Vermutungen einzelne Zuchttiere, aber auch ganze Blutlinien aus der Zucht einer Rasse zu entfernen.

Letzten Endes geht das zu Lasten der erblichen Vielfalt in der jeweiligen Rasse und dadurch können neue, erst durch Engzucht entstandene, wiederum erblich werdende Erkrankungen in dieser Rasse erscheinen.
Mit diesem Hintergrund sind in der Rasse Do-Khyi möglicherweise auftretende Selektionen zu betrachten.

Allemal vorteilhafter für die Bekämpfung von in einer Rasse auftretenden, typischen Erkrankungen ist Offenheit und die Mitarbeit aller, um molekularbiologische Forschungsergebnisse und damit funktionierende Gentests auf verschiedene - zum Beispiel auch als erblich festgestellte Augenerkrankungen - zu haben!

Ob das gelingen kann wenn man - wie in der Rassehundezucht bei einigen leider üblich - einfach auf betroffene Rassehunde und ein paar von deren auf Vermutungen herausgesuchte Vorfahren deutet?

Wie eine Selektion (Zuchtauswahl) -ohne einen genetischen Test zu haben - tatsächlich funktioniert, kann der am Do-Khyi Interessierte hier nachlesen. Ein solches System kann in seinem Grundgedanken nur funktionieren wenn alle Tiere einer Rasse an den gleichen, standardisierten Reihenuntersuchungen teilnehmen.

Auf Dauer jedoch ist es der Zeit angemessen mit betroffenen Tieren an der für Teilnehmer völlig kostenfreien Entwicklung von zukünftigen Gentests teilzunehmen. Um Katerakt und andere bekannte, erbliche Augenerkrankungen in der Zucht von Rassehunden zu 100% sicher ausschließen zu können!

Helft mit, wenn Ihr einen betroffenen Do-Khyi oder Hund, gleich welcher Rasse haben solltet - diese erblichen Augenerkrankungen bereits vor deren Entstehung - bei der Zuchtplanung verantwortungsvoller Züchter - zu verhindern!

Es gehört also eine gute Portion Kritikfähigkeit dazu die eine oder andere Aktivität zu deuten.
Es gibt nachweisbare Statistiken dazu, wie viele Hunde prozentual in einer Rassepopulation von erblichen Katerakten betroffen sein könnten. Warum sollte sich die Rasse Do-Khyi hier ausnehmen?

Nachzufragen sind immer und in jedem einzelnen Fall der Verweis auf offiziell einsehbare Nachweise, Befunde und Diagnosen von veterinärmedizinischen Augenspezialisten, so wie man das beim DOK-Arbeitskreis findet:
Ohne derartige sind vermutliche Befürchtungen für die Rasse selbst sicher weniger nützlich.

Auf keinen Fall aber sind Nennungen, gefunden im Internet, der Nachweis für eine Erberkrankung die Haltern betroffener Do-Khyi eine Grundlage geben sich auf rechtliche Abenteuer einzulassen!

Wer dazu beitragen will, dass erbliche Augenerkrankungen und andere Erberkrankungen beim Hund in Zukunft keinen einzigen Hund / Do-Khyi mehr zu Betroffenen machen, beteiligt sich aktiv daran, wissenschaftliche Forschung, an Katerakten und anderen erblichen Augenerkrankungen, zu unterstützen!

Die Teilnahme ist jedem frei der einen betroffenen Do-Khyi oder Hund - gleich welcher Rasse - haben sollte!
Lest euch die beigefügten Links aufmerksam durch!
Sollte eine Linsenoperation durchgeführt werden kann das entfernte Material der getrübten Linse der Forschung zur Verfügung gestellt werden.
Aber vor allem Blutproben von betroffenen Hunden sind dringend erforderlich um so schnell als möglich zu Ergebnissen zu kommen.

Molekulargenetische Forschung hilft letztlich allen Lebewesen.
Erfolg ist Fortschritt - geht uns alle an - und verpflichtet zur Mithilfe von jedem Einzelnen!

Empfehlenswerter Lesestoff
mit einer umfassenden Erklärung zu Funktion, Chancen und Möglichkeiten molekulargenetischer Forschung für den Hund

Sonntag, 17. Januar 2010

Do Khyi - Welpen Auswahl des Zuchtbetriebes

Do Khyi - Welpen, Auswahl des Zuchtbetriebes


Hundezüchter gibt es viele. Gute und weniger gute.
Diese beiden Gruppen und die Grauzone dazwischen sauber vor der Auswahl seines Zuchtbetriebes zu trennen, ist keine einfache Aufgabe!

Keine Aussagekraft haben bunte Schildchen auf denen „Anerkannte Zuchtstätte der Rasse XYZ“ oder ähnlich lautendes steht. Diese Schilder sind bei nicht wenigen Rassezuchtvereinen sogar direkt käuflich zu erwerben.
Nicht wenige Anbieter, auch beim Do-Khyi, versuchen beim Hundekäufer den Eindruck zu erwecken, dass das Vorhandensein „offizieller“ Papiere und einiger bunter Schildchen und ein paar laut beworbene Showerfolge, wie auch wohlfeil präsentierte Momentaufnahmen, die lebenslängliche Gesundheit repräsentieren sollen, machen ihre Zucht über jeden Zweifel erhaben.

Im Gegenteil!
Je lautstarker und aggressiver ein Züchter wirbt, je verschwenderischer er mit solchen Begriffen, wie „autorisierte Zuchtstätte“, „erfahrungsreichste Zuchtstätte“, „tierschutzrechtlich anerkannt“ oder „Qualitätszucht“ und auch „Gesundheitsgarantien – oder Zertifikaten“ umgeht, desto größer ist die Gefahr, einem der schwarzen Schafe der Branche in die Hände zu fallen!

Kein Tierarzt mit Renommee wird einem, ein paar Wochen alten Welpen, eine Gesundheit bescheinigen, welche über den Moment der soeben vorgenommenen Untersuchung hinausreicht, in der Art eines „Gesundheitszertifikates“.
Dem anbietenden Züchter also, dürfte es nicht um Gesundheit gehen, sondern eher ist anzunehmen, dass von vorneherein Gewährleistungsansprüche eingegrenzt werden könnten.

In keiner Weise besser sieht es, trotz aller Beteuerungen, bei den Konkurrenten eines großen Verbandes aus. In allen Verbänden und erst recht auch außerhalb, tummeln sich Hundevermehrer, welche einen erstaunlichen Einfallsreichtum entwickeln um ihre geplanten Verkaufszahlen zu erreichen!

JEDER DER WELPEN ANBIETET, IST ZÜCHTER UND GLEICHZEITIG HÄNDLER ODER NUR HÄNDLER!
Und so glaubt man sich, nach der Eingabe des Suchbegriffes „Do-Khyi – Welpen“ an seinem PC, in einer bunten „Angebots-Blättchenwelt“, in welcher der Handel mit Hundewelpen von einem wirklichen Angebot fast unmöglich für einen Liebhaber zu trennen - und in der alles Mögliche angepriesen wird.

Es ist also nicht erstaunlich, dass in Verkaufsanzeigen, auf bunten Internetseiten und auf Werbe-Blogs zur Rasse, viele Züchter mit Hinweisen auf mögliche, der Rasse typischen Besonderheiten, wie Schwierigkeiten und problematischer Eigenschaften sehr zurückhaltend sind.
Besonders verwerflich sind aber Aussagen, die einem interessierten Hundeliebhaber falsche Tatsachen vorspiegeln, in welchen Herdenschutzhunde als „unkomplizierte Familienhunde“ und „kinderfreundliche Spielkameraden“ oder „problemlose Wächter für Haus und Garten“ angepriesen werden. Derartige Aussagen sind nicht nur im hohen Maß verantwortungslos, sie sind irreführend und davon ungeachtet in Teilen auch falsch.

Diese Art der Vermarktung soll den interessierten Hundefreund über die notwendigen Anforderungen an die Haltung einer Tibet-Dogge (Do-Khyi) und die Eigenschaften des Herdenschutzhundes hinwegtäuschen und helfen, Hunde auch in völlig ungeeignete Bedingungen zu verkaufen.
Andere Zuchtstätten werben und wuchern mit der „Wachsamkeit“ oder sogar der „Gefährlichkeit“ ihrer Hunde oder als „Wächter für die Kinder“ und als „schmerzunempfindlicher Spielkamerad“. Scheinbar soll hier eine Käuferschicht erschlossen werden, deren Motiv zur Anschaffung eines Hundes keinesfalls Tierliebe ist!



Nur Ein Kriterium eines seriösen Zuchtbetriebes ist auch die medizinische Versorgung der dort lebenden Hunde!
Züchtern die verantwortungslos mit dem Lebewesen Hund und damit auch dem Do-Khyi umgehen, muss der tierliebende Hundefreund die wirtschaftliche Grundlage entziehen. Wir kaufen also niemals einen Hund, wenn berechtigte Zweifel an der Glaubwürdigkeit oder der Tierliebe des Züchters bestehen!

Jeder Welpenkäufer ist dazu aufgerufen, in seinem Interesse, sich nicht nur über den Zustand der Hunde, sondern auch über die Absichten und Motive des Züchters zu informieren!

Nachdem der Eindruck, den Verkäufer auf uns machen, im Interesse eines Verkaufsersuchens, auch irreführend sein kann haben wir Euch die objektiven Kriterien zusammengestellt und überlassen den Rest Eurer Menschenkenntnis:

Fakten für eine vertrauenswürdige Zucht:
► Der Züchter ist auf eine Rasse spezialisiert
► Die Zucht ist so klein, dass alle Hunde ständigen Familienanschluss haben.
► Allen Hunden steht ausreichend Platz in Haus UND Garten zur Verfügung.
► Hunde, Wurfkiste und das gesamte Gelände sind sauber und weitestgehend geruchsneutral.
► Die Mutter der Welpen ist anwesend. Vom Vater liegt, neben seinen Unterlagen zur Zuchtzulassung, mindestens ein gutes Foto mit Namen und Adresse der Rüdenhalter vor, samt aller erforderlichen Unterlagen.
► Die Mutterhündin reagiert auf Euren Besuch nicht gereizt und aggressiv. Die Welpen sind lebhaft, neugierig und zutraulich. Die Welpen können im Haus wie auch im Freien in deren Auslauf beobachtet werden.
► Welpen, Hündin und andere Hunde zeigen gegenüber den Personen der Zuchtstätte unerschütterliches Vertrauen und deutlich erkennbare Zuneigung.
► Der Zuchtbetrieb zeigt keine aggressive Werbung und versucht nicht durch Begriffe, wie zum Beispiel „Qualitätszucht“ oder ähnliches, eine Pseudokompetenz vorzuspielen.
► Der Züchter hat alle erforderlichen Befunde, wie zum Beispiel HD-Untersuchungen in Form eines veterinärmedizinischen Gutachtens von unabhängiger Stelle vorliegen. Auf Röntgenbildern muss die Tätowier- /Chipnummer des Hundes angegeben sein.
Alle Unterlagen über die Welpen und die Zuchttiere liegen vor.
► Der Züchter nimmt sich Zeit, Eure Fragen zu beantworten, verzichtet dabei auf *Insidersprache* aber auch darauf, seine eigenen Hunde über alle Maßen zu loben.
► Der Züchter versucht nicht Euch einen Hund aufzuschwatzen und unterlässt Preisvergleiche mit seiner Konkurrenz.
► Der Züchter bleibt freundlich und bereit für Gespräche, wenn Ihr durchblicken lasst, dass ihr derzeit keinesfalls einen Hund mitnehmen werdet und eventuell einen weiteren Wurf abwartet.
► Der Züchter interessiert sich deutlich nach den künftigen Haltungsbedingungen für den Hund und kontrolliert die künftige Unterbringung.
► Der Züchter nennt auf die Frage einen angemessenen Preis für seine Welpen ohne Wenn und Aber oder Verhandlungsbasis. Der Preis ist weder völlig überzogen noch zu „billig“.
► Die Welpen reagieren weder auf schnelle Bewegungen noch laute Geräusche schreckhaft. Spielt eine Weile mit den Welpen um deren Reaktionen zu testen. Mit der 8. Woche liegt für die Welpen bereits ein Impfausweis vor, der mit Stempel des Tierarztes versehen ist. Die Welpen sind entweder tätowiert oder mit einem Mikrochip versehen.

Fakten die auf fragwürdige Umstände hinweisen können:
► Der Zuchtbetrieb bietet mehr als eine Rasse an. Je mehr Rassen umso schlimmer.
► Der Zuchtbetrieb zeigt Anzeichen von einer Grundlage als Vollexistenz.
► Die Hunde sind in Zwingeranlagen, abgeschlossenen Zimmern oder Boxen eingepfercht und es gibt weitere Hinweise darauf, dass die Hunde nicht artgerecht gehalten werden.
► Die Welpen wachsen ohne ständige Kontakte zum Menschen auf.
► Mutter oder Welpen, oder andere Hunde des Zuchtbetriebes zeigen Angst, Abneigung oder auch mangelndes Vertrauen zu den Personen der Zuchtstätte.
► Der Ort des Verkaufes ist nicht automatisch die Zuchtstätte. Es wird Euch unter einem Vorwand der Zugang zur Wurfkiste verwehrt. Die Welpen werden *gebracht* und ein Einblick durch diese Art Verkauf in den Zuchtbetrieb bleibt völlig verwehrt.
► Die Welpen machen keinen guten Eindruck, die Augen sind verklebt oder trüb - stumpfes, verklebtes Fell - schmutzige Ohren - kratzen sich auffällig oft.
► Der Züchter bietet Euch einen Welpen mit Preisabschlag an, dafür aber ohne gültige Papiere oder versucht zu beweisen, dass Welpen dieser Rasse in der vom Zuchtbetrieb angebotenen Qualität nicht billiger zu erhalten sind. Der Kaufpreis beruht auf Verhandlungsbasis.
► Wenn geforderte Unterlagen nicht zur Hand sind, oder der Züchter flüchtet sich in Ausreden oder weicht sogar Fragen aus, indem das Gespräch auf andere Themen gelenkt wird.
► Der Deckschein kann nicht vorgelegt werden, oder der Deckrüde stammt ebenfalls aus eigenem Besitz.
Hundevermehrer lassen nicht selten die Hündinnen vom eigenen Rüden decken, um die Kosten für den Deckakt einzusparen.
► Die Welpen reagieren auf Euer Erscheinen schreckhaft, sind phlegmatisch, ziehen sich langsam zurück oder wollen nicht spielen.
► Das Muttertier ist nicht anwesend oder zeigt kein Interesse an den Welpen, zeigt züchterische Überbeanspruchung, reagiert abweisend oder aggressiv oder so, als ob sie nicht zu den Welpen gehören würde.
► Der Züchter sichert zu, seine Hunde haben keinesfalls HD oder andere rassetypische Krankheiten. Es gibt keinerlei Unterlagen woraus der HD-Status und Anderes, völlig zweifelsfrei hervorgeht.
► Dem Züchter mangelt es an Grundwissen - die Zuchtstätte befindet sich in einer Wohnung - die Welpen sind mit der 8. Woche noch nicht geimpft, entwurmt, mit einem Mikrochip oder einer Tätowierung versehen.
► In dem Impfpass fehlen Daten oder Etiketten der Impfstoffe und der Chipnummer, sind nicht eingeklebt und/oder nur handschriftlich eingetragen. Der Tierarzt hat seine Praxis weit entfernt vom Zuchtbetrieb.
► Der Züchter lobt seine Hunde und weist auf Erfolge hin, ohne entsprechende Unterlagen dafür vorzuweisen.
► Auf Nachfragen zu Unterlagen reagiert der Züchter abweisend oder gar schroff.
Nur wenn etwas vorborgen werden soll wird ein Züchter kein Verständnis für das Interesse seiner Hundekäufer aufbringen können.

Ist bei einem Zuchtbetrieb auch nur ein Punkt der negativen Kriterien erfüllt, kann man nur dringend dazu raten die Verhältnisse der Zucht, die Motive und Hintergründe des Züchters zur Zucht, mehrmals nachzuprüfen und im Zweifel einen anderen Züchter aufzusuchen!


Ein paar Tipps zur Überprüfung von Angaben:
► Lasst Euch vor Zustandekommen des Kaufvertrages eine Fotokopie der Ahnentafel senden. Wendet Euch an die Zuchtbuchstelle des Rasse betreuenden Vereines um zu überprüfen, ob die Eintragungen stimmen.
► Lasst Euch die Anschrift des Deckrüdenbesitzers geben und lasst Euch den Deckakt bestätigen.
► Erkundigt Euch beim betreuenden Rassezuchtverein und fragt nach ob der Züchter bekannt ist.
► Lasst Euch von vorgelegten Unterlagen, wie HD-Auswertungen, Augenuntersuchungen u. s. w. Fotokopien geben und fragt beim betreuenden Rassezuchtverein nach ob diese dort offiziell sind.
► Lasst Euch den Kaufvertrag bereits vor einem Abhol - Termin in Kopie senden und prüft eingehend nach ob dieser auf beiderseitigem Vorteil beruht.

!!! Habt Ihr Euren Welpen über ein einschlägiges Inserat auf Verkaufsplattformen (Internet, Zeitschriften) gefunden, notiert Euch die Anzeigen-Nummer und fertigt eine gültige Kopie (Screenshot)zur Sicherung von abgegebenen Verkaufszusagen!!!

Unter den angegebenen Links findet Ihr weitere Ausführungen zur Einsichtnahme in notwendige Unterlagen, sowie zur Ausfertigung eines Kaufvertrages.

Ein guter und seiner Rasse gegenüber idealistisch eingestellter Züchter ist nicht über massiv vorgetragene Verkaufsanzeigen auf einschlägigen Verkaufsplattformen oder über Werbeseiten im Internet zu finden!

Links:
Anmerkungen zum Kaufvertrag – Hund

Augen auf beim Welpenkauf – Kontrolle Unterlagen



Literatur:
Gebhardt, Heiko/ Haucke, Gerd, „Die Sache mit dem Hund“ ISBN 3-453-06024-5
Schoke, Thomas Achim, „Herdenschutzhunde“ ISBN 3-8263-8523-3