Do Khyi Maxes Blog

Unser Ziel. Verstehen und Erhalt einer Hunderasse. Der Umgang mit einem Hund tut dem Menschen gut. Wenn der Hund gesund sein kann und einen passenden Halter findet

Sonntag, 13. Dezember 2009

Do-Khyi Universum der Illusion - Willkommen im Leben

Do-Khyi Universum der Illusion - Willkommen im Leben!


Die elektronischen Medien locken uns in eine Scheinwelt, die unsere Wirklichkeit gefährdet…

Der an der Rasse Do-Khyi Interessierte findet im WWW wieder und wieder Stimmen, welche Ausführungen zu, angeblich für diese Rasse typische, vorkommende Erkrankungen machen.

Ist das eine Art der Information und Aufklärung der Wirklichkeit entsprechend?

Manch einer mag sich durch die eine oder andere Art der Darstellung im WWW in scheinbare Wege der Meinungsbildung führen lassen. Die eine oder andere Meinung, geäußert im Internet, deutet vielleicht darauf hin.

Willkommen im Leben!





Das WWW bietet für jeden von uns Möglichkeiten, sich zutreffend zu informieren.

Auffallend, dass professionelle, seriöse Informationen nicht durch die Nennung von Namen, und Personen Betroffener eine These oder Theorie untermauern müssen!

Ergebnisse, Wissen und Gesetzmäßigkeiten sind sicher nicht abhängig von derartigen, zum Do Khyi im WWW zu findenden, durch fehlende Befunde auffallenden „Beweisen“ (!)

Thesen und Theorien, Nachreden und Hörensagen, sind keine Grundlage um daraufhin Rassehunde, wie den Do-Khyi, „Erfolg versprechender“ zu züchten.

So krankt die Gesundheit von Rassehunden, gerade bei eher seltenen, mit einem kleinem genetischen Hintergrund ausgestatteten Hunderassen, also auch dem Do-Khyi, nicht selten daran, dass unhinterfragt Zuchthunde aus einer Angst heraus, aufgrund von bloßen Vermutungen aus der Zucht genommen werden und genommen wurden.

Was es für Auswirkungen hat, ohne professionelle fachliche Abklärung, aufgrund von Vermutungen Zuchttiere und deren Nachkommen aus einer Rassezucht zu selektieren, darüber möchten wir hier informieren.

Bei keiner uns bekannten Rasse – außer dem Do-Khyi- wird so sehr in der Öffentlichkeit die Erblichkeit des Auftretens von Erkrankungen beschworen und zeitgleich unter der Nennung von Namen, ohne jeden Nachweis eines Befundes (Namen mit welchem der normale Hundekäufer und – Interessent gar nichts anfangen kann), eine Art „Fachlichkeit“ versucht unter Beweis zu stellen.

In keiner anderen Rasse wird so viel öffentlich über „Träger“ und „Trägerfreie“ Zuchthunde geschrieben.

Entsteht auf diese Weise nicht erst der irreführende Eindruck, dass ein Züchter durch die Kenntnis der „Träger – Zuchthunde“ die Möglichkeit hätte völlig gesunde Do-Khyi zu züchten?
Das ist also ähnlich wie im Beispiel einer menschlichen Familie: Der Filius und Sohn eines Ehepaares hat etwas Schlimmes angestellt…

Wer kennt das nicht. Bringt der Sohn beste Noten und Belobigungen nachhause, so ist es sicher das Erbe der Mutter/ des Vaters. Im Fall von problematischem Verhalten oder gesundheitlicher Anfälligkeit wird im Familienkreis dann schon die Frage gestellt „von wem der Kleine das wohl in die Wiege gelegt bekommen haben könnte. Also von wem stammen negative Eigenschaften….

Die Suche nach solcher Art Schuldzuweisungen ist also nur zu menschlich!

Macht man sich aber die Sache nicht zu leicht und übersieht unsere heutigen, modernen Erkenntnisse und Wissen um die Zucht, die Fortpflanzung und die genetischen Regeln welche diese für jedes Lebewesen ausmachen?

Kann jemand überhaupt, bei auftretenden Erkrankungen, so einfach „gemutmaßte Träger“, weil diese zufällig auf Seiten des Vaters und der Mutter auftauchen, identifizieren?

Gerade bei der Rasse Do Khyi sind sämtliche Zuchttiere des Rasseaufbaues, aufgrund der engen genetischen Varianz sowieso auf Seiten des Vaters und der Mutter immer mehrfach und in ihren Vorfahren multipliziert zu finden.

Wie darf ein Laie dann also solche namentliche Nennungen von „Trägern“ verstehen?

Nur für Negatives, wie eine oder mehrere Erkrankungen? Oder gibt es auch Träger für Positives. Wie zum Beispiel eine lange Lebenserwartung oder das Fehlen anderer bekannter Erkrankungen bei einem Tier. Eventuell ein ganz besonders liebreizendes und umgängliches Wesen…

Gehören nach den Gesetzmäßigkeiten der Vererbung nicht immer mindestens zwei Zuchttiere, oder im Fall des Menschen – Eltern, zur Vererbung von Eigenschaften welche wieder weiter vererbt werden können?

Wie ist das also zu verstehen, wenn nur ein Zuchttier als Träger öffentlich bekannt gegeben wird?
Was ist überhaupt davon zu halten, wenn zum Beispiel mutmaßliche, an PRA (Progressive Retina Atrophie) oder Linsentrübung (vermuteter Katerakt) erkrankte, oder vermeintliche „Träger“ als Do Khyi-Namen genannt werden.

Die nachweislichen Befunde wird man vergeblich suchen…
Was halten Sie davon, wenn Sie erfahren, dass ausgerechnet die mit Befund und offiziell veröffentlichten, an PRA erkrankten Do Khyi, speziell nicht auf im WWW veröffentlichten Listen aufgeführt werden?

Wird ein an der Rasse Do-Khyi Interessierter auf solche Weise tatsächlich aufgeklärt und kann sich eine zutreffende Meinung bilden?

Dürfen Sie ausgerechnet Glauben an die Urheber solcher Veröffentlichungen haben?

Was ist eigentlich mit gezüchteten Augenanomalien, deren Bilder wir betrachten können, welche eindeutig sind in der Erblichkeit, durch ein lang schon wissenschaftlich analysiertes defektes Gen, in unserer Rasse?

Sollen Namensnennungen und scheinbare Aktivitäten hinsichtlich lang bekannter Augenerkrankungen, welche beim Do Khyi schon langjährig vor einem Zuchteinsatz untersucht werden, nicht von eigentlich neu in der Rasse aufgefallenen Augendeformationen ablenken?

Vor dem Nennen und züchterischen „Selektieren“, und sei es nur durch einen negativen Ruf welcher auf solche Weise vergeben wird, ist in erster Linie die genaue Erkennung und Diagnose einer Erkrankung erforderlich.

Wurden im WWW, von manchen derjenigen welche „Träger“ benennen, überhaupt je einmal Einsichten in Diagnosen veterinärmedizinischer Spezialisten gewährt?
Zum Beispiel in die eigenen, vorliegenden Untersuchungsbefunde offiziell bekannt gewordener, erkrankter Hunde?(!)


Man kann eine Erkrankung durch fehlenden Befund bei einem „Erbträger“ nur und ausschließlich durch einen funktionierenden genetischen Test erkennen.

Für die Rasse Do Khyi existiert bis heute kein einziger Gentest, welcher auch nur eine der möglichen Erkrankungen im Erbgut anzeigen würde.
Darf man dann überhaupt von „Erb-Trägern“ sprechen?


Welche Vorteile werden durch derartige „Informationen“ eigentlich erworben?

Ist ein Zusammenhang zu erkennen, wenn einige dieser „Informanten“ klar zuzuordnende, beim Zuchtverantwortlichen veröffentlichte, erkrankte Hunde und deren Eltern als Träger dann nicht benennen und „scheinbar vergessen“ haben?

Bis heute haben wir keinerlei offizielle Diagnosen als Hintergrund mancher Nennungen im WWW finden können.

Fazit: Es fehlen leider generell gesicherte Quellen als Nachweis.
Ohne eine Diagnose gibt es aber auch keine sichere Zuordnung der durch Erkrankung bedingten Abweichungen in der Rasse.

Für jeden Laien ist es wichtig zu wissen, dass es viele, unterschiedlichste Möglichkeiten der Weitergabe von erblich bedingten Erkrankungen gibt.

Im Falle eines einzigen „Trägers“ von Genen, welche eine Erkrankung erscheinen lassen, würde dieses „Träger – Zuchttier“ eine Erkrankung, Abweichung oder erwünschte Eigenschaften ja direkt erkennbar an seine Nachkommen weiter geben.

Solche „dominant“ genannten Erbgänge sind für Züchter sofort und direkt bei den Nachkommen festzustellen. Es ist einfach, für den Züchter, eine Selektion (Auslese) solcher Eigenschaften vorzunehmen.
Verdeckt erbliche Weitergabe von Erkrankungen kann viele verschiedene Erbgänge haben. So werden nicht wenige dieser Erkrankungen „multifaktoriell“ (auf mehreren Genen und Genomen liegend) weiter gegeben, von Eltern an deren Kinder und Kindeskinder.

Diesen Vorgang müssen Sie sich als Laie wie einen Schlüssel und das dazu passende Schloss vorstellen. Erst wenn sämtliche 12 Passungen eines Schlüssels zum Schloss passen kann dieser aufschließen…

Genauso werden bei „multifaktoriellen“ Erbgängen erst Nachkommen erkranken, wenn diese durch Eltern, Großeltern und Urgroßeltern genügend „Passungen zum Entwickeln der Erkrankung“ erblich mitbekommen haben…

Ist es dann, wenn keinerlei Zuordnung der Erbgänge beim Do Khyi bis heute vorliegt, überhaupt möglich für Irgendjemanden „Träger von scheinbar erblichen Erkrankungen“ zu benennen?

Die Nennung von Trägern im Internet ist also eine auf einen speziellen Zweck gerichtete...
Sie müssen sich Gedanken machen auf wessen *Desinformation* derartiges ausgerichtet sein könnte…(!)


Lesen Sie mehr dazu wie tatsächliche Diagnosen, Untersuchungsbefunde und Entwicklungen neuer diagnostische Methoden, von scheinbar um Rassegesundheit besorgten "Do-Khyi - Verantwortlichen", tatsächlich gesehen und "gefördert" werden:

Das Buch dazu:
oder weitere Bezugsquelle:


© Tibimaxe.de

Bitte helft mit! Wer dem Do-Khyi wirklich helfen möchte und einen Do-Khyi mit angeborenen Augenanomalien hat beteiligt sich mit den Untersuchungsergenissen und einer kleinen Blutprobe seines Hundes:
Hier wird für Hund und Halter anonymisiert Geforscht:
Das Ziel: genomische Selektion = Erkennen von Zuchttieren durch Gentests um die Enstehung von weiteren Betroffenen zu verhindern.

Montag, 23. November 2009

Do Khyi Im Urlaub...

Do Khyi´s im Urlaub?
Brauchen diese Hunde das? Zusammen verreisen, entspannen. Neues kennen lernen? Immer und überall mit dabei.
Ist das überhaupt möglich mit diesen Hunden?

Kommst du mit?
Unsere Do-Khyi sind immer mit dabei - Im Urlaub, beim Reisen und auch bei der täglichen Arbeit...
Keiner muss irgendwo und irgendwie seine Lebenszeit wartend auf uns verbringen! Unsere Do-Khyi sind immer neugierig auf alles Neue und wissen sich gut einzubringen.

Auch unsere Do Khyi scheinen Urlaub zu genießen!
Jeder unserer Do-Khyi lernt uns, in geeignetem Gelände auch frei laufend, zu begleiten. Trotzdem lernen sie es, uns auch mittels Einsatz einer Schleppleine, zu folgen - also mitzulaufen. Das bedeutet Beschäftigung mit dem Hund auf seinen Spaziergängen...

Sind stark ablenkende Reize, welche einen Do-Khyi verlocken könnten, auf unserer Tour, haben unsere Do-Khyi gelernt sich an der Leine gut führen zu lassen.
"Laufen wohin der Blick reicht" sollte kein Thema sein, einem Do-Khyi keine Chance einzuplanen den Freilauf zu lernen...

Das gemeinsame Erleben und aufeinander Verlassen können hält Mensch und Do-Khyi zusammen. Egal was da kommt...

Ein Do-Khyi wird wachen...

Das bedeutet Zeit mitzubringen um auf die Leistung und Fähigkeiten unserer Do-Khyi entsprechend einfühlsam reagieren und diese zulassen zu können.

Entspanntes Sehen und Schauen und doch sich abrufen lassen. Die Erziehung eines Do-Khyi ist mit viel Zeit und gemeinsamer Beschäftigung verbunden. Das Ergebnis für den Hund ist das allemal wert!

Dienstag, 20. Oktober 2009

Do Khyi Das Bewerben von Welpen...

Rund um das Jahr - alle Jahre wieder, werden in verschiedenen Medien Do-Khyi - Welpen angepriesen, feilgeboten, ausgeschrieben - eben der Verkauf und das Angebot beworben...

Beim Aufschlagen von Hundezeitschriften, speziellen Kleintieranzeigern und bei der Eingabe des Suchbegriffes im Internet werden Do-Khyi - Welpen angeboten.
Wir erinnern an dieser Stelle daran, dass der Do-Khyi einmal ein Hund der Königshäuser war. Dargebracht als Geschenk auf diplomatischen Wegen.
Noch Anfang des 19. Jahrhunderts war er ein Hund des Geldadels, wurde in einer Art "Menagerie der seltenen Hunderassen gehalten"

Wenn man das heute betrachtet hat er es nicht weit gebracht!
Wie ein Stück Ware wird er angepriesen, alljährlich als Welpe, an Jedermann der bezahlen kann. Quasi als eine Art Handelsobjekt...

Hat es ein mit Herz und Verstand züchtender Züchter überhaupt notwendig, seine qualitativ hochwertigen und auf das Leben bestens vorbereiteten Welpen, überhaupt mittels Inserationen anzupreisen? Werden Sie einen solchen Züchter tatsächlich, sicher über Welpen - Verkaufsanzeigen finden?
In nicht wenigen Plattformen für den Verkauf von Hundewelpen erscheint ein Züchter direkt neben den Verkaufsanzeigen von solchen, welche eventuell nur an den Verkauf von Hundewelpen denken...

Nun kennen wir Züchter, welche ihre Hunderasse noch nie über derartige Angebotsplattformen und -blättchen haben verkaufen wollen...
Ein guter Ruf eilt ihnen voraus und als Interessent für einen solchen Welpen muss man sich schon genau auf seine Eignung prüfen lassen. Trotzdem wird Ihnen keine automatische Clubmitgliedschaft "verkauft". Es gibt dort keine Herstellung solcher Welpen in eine Zukunft auf Zahlmeister unbekannt...

Noch immer ist der Weg zu einem Rassewelpen der "Sicherste" der etwas kompliziert, über den betreuenden Zuchtverein, zu einzelnen Züchtern führt...
Nachdem das beim Do-Khyi, angesichts der verschiedenen Angebote, nicht einfach ist würden wir uns nicht erlauben an dieser Stelle Empfehlungen auszusprechen.

Dafür aber dürfen Sie mit Spannung unseren nächsten Artikel erwarten!
Noch einmal weisen wir darin, kurz und übersichtlich, auf alle Modalitäten hin: Do-Khyi Die Auswahl eines Welpen...
Darin ist beschrieben auf was genau zu achten ist, bei der Auswahl, wie beim Ausfertigen eines Kaufdokumentes!

Samstag, 17. Oktober 2009

Do Khyi Merlefaktor und Double-Merle-Augen

Do Khyi Tatsachen… die man übersehen könnte

Das ist ein Blick auf eines der *Gründertiere* der Do-Khyi Zucht.

[caption id="attachment_582" align="aligncenter" width="500" caption="DK Stamm-Gruendertier mit Augendefekt"]DK Stamm-Gruendertier mit Augendefekt[/caption]

Obwohl es eine historische Fotoaufnahme ist kann man deutlich, auf der linken Seite ein zu kleines, missgebildetes Auge, den Mikrophthalmus erkennen. Mikrophthalmus ist eine der verschiedenen Augendeformationen ausgelöst auch durch den Merlefaktor.


Ein weiteres Bild desselben Gründertieres zeigt beide Augen - Double Merle.

Selbst wenn es in *Erzählungen* vielleicht anders dargestellt werden sollte. Die Kenntnis um den *Fehler*, dieses frühen Mitbegründers der Do-Khyi – Zucht, ist dafür verantwortlich, dass einfarbig rote Do-Khyi (sable) oder rote Do-Khyi mit schwarz eingelagerter Farbe in den Haarspitzen (zobel) erst viel später, in der gesamten europäischen Zucht Verwendung gefunden haben.

Die Kenntnis in den späten 1970er Jahren war bereits so weit fortgeschritten, dass die Züchter wussten, dass Merle - Farbabzeichen bei Rot gefärbten (sable) oder zobelfarbigen Do-Khyi nur sehr schwer oder fast unmöglich erkennbar sein können!

Anders als bei den Collierassen fehlen dem Do-Khyi die Farben Di- oder Tricolor worüber man Merkmalsträger leichter erkennen könnte…

Schon 1990 wurde auch die Einteilung und die Klassifizierung des Merle - Faktor als dominanter Erbfaktor von dem Genetiker Jödicke in Frage gestellt nachdem sich Tiere, welche im Erscheinungsbild als merlefreie Tiere angesehen wurden, als zweifelsfrei mischerbige Merkmalsträger für das Merle - Gen erwiesen hatten.

Die Einstufung des Merle- Faktors als dominanten Erbfaktor mit *unvollständiger Penetranz (Durchdringung)* bezeichnet Jödicke als "...Zugeständnis an die Tatsache, dass der Erbgang bis heute noch nicht vollständig verstanden wird."

Zu diesen Farbstellungen finden sich unten in der Legende entsprechende Links welche sehr schöne Fotografien als Beispiel für den, auch einfarbigen, als *Phantom Merle* bezeichneten Hund zeigen.

Wichtig ist es zu wissen, dass ein einfarbig roter oder zobelfarbener Hund, als auch Do-Khyi, als Merle Merkmalsträger keine typische, zu erkennende Sprenkelung in die Haarfarbe einlagert. Der Merlefaktor wirkt nur auf das Schwarze, Eumelanin genannte Pigment. Ein goldener oder roter Do Khyi lagert Phäomelanin ein und oft sind keine oder vielleicht nur kleinste, winzige Merle -Farbabzeichen nahezu nicht, oder nur bei sehr genauem Hinsehen mit Wissen, zu erkennen.


Dasselbe gilt für einfarbig blaue Hunde, bei welchen der Farbton über das Gen für Farbverdünnung „d“ für Dilution erzielt wird. Kleine blaue Abzeichen durch den Blue-Merle- Faktor sind da nur sehr schwer zu erkennen!
Vor allem dann, wenn noch ein weiteres Gen mitspielt, welches beim Do-Khyi verzögert Eumelanin einlagert (Schwarzüberlagerung). Die Fellfarbe, in einem solchen Fall, dunkelt schnell nach und lässt solch einen Do-Khyi manchmal fast Schwarz erscheinen..

Do Khyi Tatsachen… die man übersehen könnte

An dieser Stelle stellen wir, für eine gute und umfassende Information, verschiedene nützliche Links zur Verfügung. Es ist wichtig, über diese farblichen Besonderheiten beim Do-Khyi, nachprüfbare Informationen und Wissen zu besitzen!

Wir schreiben hier über Merle - Augen beim Do-Khyi.
Merle – Abweichungen am Auge betreffen nicht allein nur eine De- Pigmentierung. Dazu können Sie in den angegebenen Links verschiedene fachliche Berichte und gute Fotografien dazu finden.

Nun darf man nicht meinen, dass nur über das oben gezeigte *Gründertier* der Merle- Faktor in die Rasse Do-Khyi gekommen wäre. Auch andere, bereits in der frühen Anfangsphase der Do-Khyi – Rassezucht eingesetzte Tiere, hatten Nachkommen welche eindeutig Merle – Farbabzeichen zeigten.

Dabei und dazu waren keine Einkreuzungen anderer Rassen erforderlich, wie oft in *Erzählungen* weitergegeben…

Das schwarze Sprenkelungs-Muster, zum Beispiel der Harlekin - Dogge, welches auf den Merle - Faktor beruht, ist dem Einen oder Anderen erfahrenen Do-Khyi – Halter oder auch Do-Khyi – Züchter sicher noch erinnerlich!
Bis 1998 hat diese Zeichnung beim Do-Khyi gerade in Deutschland und Europa noch für Aufregung gesorgt!

…Zu erkennen als schwarze, fälschlich als „Stromung“ bezeichnete, unregelmäßige Zeichnung – oft nur in den tan - farbigen Abzeichen zu erkennen.
Völlig unmöglich ist es, solche Merle – Merkmalsträger, bei einfarbig schwarz gefärbten Do-Khyi zu identifizieren!


In Zukunft könnte die züchterische Verdichtung in der Do-Khyi – Zucht auf verschiedene Merle - Merkmalsträger, welche durch unsere heutige Zucht erfolgt, für entsprechend beschriebene, negative Auswirkungen auf das Auge, Gehör und den Gleichgewichtssinn bei Do-Khyi – Nachkommen sorgen!

Wer uns kennt weiß, dass wir ohne eine Überprüfung und Rücksprache, mit tiermedizinisch und in der Vererbungslehre versierten Spezialisten nicht von Do-Khyi – Merle-Augen sprechen würden!

Insbesondere, nachdem dieser Begriff nicht einfach nur eine weitere, aparte Augenfarbe beim Hund bedeutet!

© http://www.tibimaxe.de

Links und Legende zum Wissen:

http://chihuahua-zur-eyachmuehle.chapso.de/wissenwertes-ueber-merle-s104286.html

http://en.wikipedia.org/wiki/Merle_(coat_colour_in_dogs)#cite_note-coile-1

http://www.ashgi.org/color/Cryptic_Merles.html

Begriff Phantom Merle:
http://www.edoras-aussies.de/html/body_aussie-lexikon.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Merle-Faktor

Double Merle oder Letal White Augen

http://www.hundezeitung.de/hundekunde/merle.html

http://www.springerlink.com/content/p15r886812641q36/

Schöne Bilder und Beschreibungen zum Phantom Merle:

http://homepage.usask.ca/~schmutz/merle.html

Augenerkrankungen durch den Merle-Faktor:
http://www.ashgi.org/color/eyedefects.htm

Studie für die Erforschung „Genetisch bedingter Augenerkrankungen bei Hund und Katze“

Merkblatt zur Einsendung Proben Hund

Entwicklung von genetischen Test zum Ermitteln der Fellfarbe

Dienstag, 13. Oktober 2009

Do Khyi Zucht und § 11b Tierschutz

Do-Khyi - Zucht und Tierschutz wieviel darf man erwarten?



Dann plötzlich erschüttern uns Bilder, von Do-Khyi, welche deutlich erkennbare Veränderungen am Auge zeigen.

Die wirkliche Erkenntnis liegt darin, dass sich wohl mancher Do-Khyi - Züchter selbst über das Tierschutzgesetz §11b setzt. Wo kein Kläger - da kein Richter?

Ist das System erbliche Erkrankungen mittels *Testverpaarungen* mehrfach für die Zucht von Rassehunden auszutesten wirklich nicht dem Tierschutzgesetz unterworfen?
Gibt es für eventuell begleitende Zuchtvereine keine Haftung?

Lesen Sie sich die Ausführungen zum TSchG § 11b durch.
Diese Gedanken sollten Sie sich an dieser Stelle machen!

http://www.tibimaxe.de