Do Khyi Maxes Blog

Unser Ziel. Verstehen und Erhalt einer Hunderasse. Der Umgang mit einem Hund tut dem Menschen gut. Wenn der Hund gesund sein kann und einen passenden Halter findet

Samstag, 31. Dezember 2011

Do Khyi im Jahresrueckblick

Es gibt sie noch, die Herdenschutzhunde aus der Region des Daches der Welt. Wie lange noch, diese Frage wird oft gestellt.

Es verändert sich einiges derzeit in der Welt der Herdenschutzhundrassen. Durch den Einzug des Wolfes in jene, von der Wirtschaft unterrepräsentierten Regionen Mitteleuropas, wird über die ureigenen Eigenschaften, Fähigkeiten und Einsatzzwecke der Schützer der Herden wieder nachgedacht. Es werden Erfahrungen gesammelt und Anpassungen dieser Hunde an unsere heutigen Lebensbedingungen erarbeitet.

Es wäre schade, sollte der Do-Khyi wieder nur auf sein äußeres Schönes, denn auf seine Weseneseigenschaften und Fähigkeiten betrachtet und gezüchtet werden.

Das Umdenken an die zur Arbeit geeigneten Wesenseigenschaften eines Herdenschutzhundes findet derzeit leider erst in Frankreich und in der Schweiz tatsächlich statt. Es zeigt aber schon heute eine lohnende Beschäftigung mit dem Thema:

Leider eher weniger zutreffende Wesenstests, von ein paar Rassehundezuchtvereinen, bei der Zucht von Herdenschutzhunden - wieder hin zur Erfüllung von deren Eigenschaften und Einsatzzwecke - auch für eine Standardzucht nach FCI - Standard und Wesensbeschreibung,  des Do-Khyi und von Herdenschutzhunden neu zu überdenken und anzupassen.

Bisher waren Arbeitsprüfungen und eine Zucht - hinsichtlich solcher Eigenschaften - immer die beste Voraussetzung Gesundheit und Ausgewogenheit bei arbeitenden und spezialisierten Hunderassen zu erhalten. Vor diesem Hintergrund, dass gezüchtete Hunderassen ihre Eignung zu deren angestammtem Arbeitsgebiet verlieren könnten, ist der tatsächliche Zweck von Rassehundezucht ebenfalls zu betrachten.

Dass solche Arbeitsprüfungen auch in FCI - Herdenschutzhundezuchten zu integrieren sind - kann man zurzeit an den Bemühungen in Frankreich betrachten. Es ist auch in Deutschland - gerade bei den realen Arbeitsprüfungen für Jagdhunderassen und Windhunderassen - vor einem Zuchteinsatz bis heute erhalten geblieben:

Den Einsatzzweck und die körperlichen Fähigkeiten zu diesem Einsatz hinter das alleinige Attribut "Schönheit" zu stellen. Schön ist in einem solchen Fall nur der Typ und Körperbau welcher zu erfolgreichem Dienst als "Working Dog" befähigen kann. So fällt auf, dass es alle jene Hunderassen mit realen Arbeitsprüfungen sind welche vor Übertreibungen verschont bleiben konnten!

Es wäre schade, würden die im FCI und VDH organisierten Züchter lediglich weiterhin einem Bild, zum Beispiel vom Do Khyi nachhängen, welches man sich malen und verfilmen kann.

Im Rückblick dieses Jahres hat sich doch einiges bewegt in der Welt der kontrolliert organisierten Rassehundezucht. Ob nun Flexibilität umgesetzt werden kann und ankommen wird werden die kommenden Jahre zeigen. Dem Hund, auch dem Rassehund ist es allemal zu wünschen.

Auch wenn das bedeuten sollte, dass selbst der so genannte Endverbraucher, der Halter und Liebhaber des Rassehundes - aber auch mancher Züchter - in seinen Vorstellungen und Ansprüchen umdenken müsste.

Eine andere Betrachtungsweise, weg vom Exklusiven, hin zum Erhaltenden ist in der Zucht und Haltung von Rassehunden allemal wünschenswert. Es muss und kann ein Umdenken statt finden, so dass solche Bilder hoffentlich der Vergangenheit angehören werden.

Arbeitsprüfungen welche die angestammten Arbeits - Eigenschaften unserer Rassehunde - und darunter auch jene des Herdenschutzhundes und Do-Khyi - angepasst an Umweltbedingungen der heutigen Zeit - abfragen können. Solche sind auch geeignet Rassehunden derartige Übertreibungen hin zum Überdimensionalen, sei es Haarwachstum, Faltenbildung, Gigantismus, extreme Winkelungen und vor allem auch nicht mehr für unsere Gesellschaft zutreffende Charaktereigenschaften zu ersparen.
 
Es ist Umdenken erforderlich. Es wäre der Grundgedanke und die Berechtigung der Rassehundezucht grundsätzlich hinfällig, der Erhalt von Hunderassen nur noch eine Makulatur, sollten bei den - zum Beispiel  als Workingdogs, Gundogs usw. geführten Hunderassen, den vielen Arbeitsspezialisten - die angestammten Arbeitseigenschaften im Charakter als störend betrachtet werden.



Es war von alten Zeiten her üblich in der Zucht von Hunden die Eigenschaften, Fähigkeiten und Wesenszüge zu einer - der Umwelt angepassten - Arbeitsfähigkeit bei Hunden in den Mittelpunkt zu stellen.

Im anderen Fall wäre jede Begründung für eine Rassehundezucht hinfällig und einem Gedanken nach möglichst "Gaga" aussehenden und gerade eben am Besten zu vermarktenden Hundetypen unterlegen.

Es hatte einen Sinn, dass Hunderassen entstanden sind. Einen Sinn welchen wir auch heute noch nutzen. Im Jahresrückblick ist gerade zu diesem Thema auch lesenswertes auf dem Fachbuchmarkt zum Hund erschienen. Es sind die kalkulierbaren Eigenschaften von Rassehundetypen welche es wert sind erhalten zu bleiben.

Oft werden genau diese Eigenschaften der Spezialisten bei den Schafhunden leider von deren Züchtern nicht so genau beschrieben. Vor diesem Hintergrund muss man betrachten, dass leider gerade auch Herdenschutzhunde und auch der Do-Khyi darunter, erst nach Halterwechseln und Irrungen dann hoffentlich zu einer geeigneten Haltung finden.

Eine gezielte Aufklärung der Öffentlichkeit zum Schutz auch von Beutegreifern kann in Zukunft wieder mehr Wissen über Spezialisten bei den Schafhunden bewirken.

Es wäre eine - für jene Hunderassen in FCI und VDH als Vertretung wirkenden Zuchtvereine - lohnende Aufgabe daran auch mitzuwirken! Auch wenn es für Zuchtstätten unbequem erscheinen sollte. Es ist ein deutlicher Weg, dass sich seriöse Züchter wieder von Rassevermehrern unterscheiden lassen könnten!

Im Rückblick freut es uns, dass auch ein Großteil der im laufenden Jahr Glücklosen noch in diesem Jahr eine zutreffende Aufgabe und einen Lebensbereich gefunden haben.

Es fällt leider auch auf, dass es gerade auch in Deutschland Züchter zu geben scheint welche zwar jedes Jahr Do-Khyi - Welpen anbieten aber im Ernstfall nicht in der Lage scheinen Verantwortung für deren eigene, gezüchtete Nachkommen, im Notfall zu übernehmen.

So muss auch auffallen, dass jede Bemühung Rassehunde wieder bewusst gesund zu züchten leider in manchen Rassezuchtvereinen mit Austritten von Züchtern, Neugründungen von Zuchtvereinen und einer Zucht ausserhalb aller Bemühungen - um den Erhalt von gesunden und vielfältigen Hunderassen - beantwortet werden. Auch im Jahresrückblick ist derartiges leider auch Tibetischen Hunderassen betreffend zu betrachten gewesen.

Für die Zukunft bleibt es dem einzelnen Rassehundeliebhaber überlassen die tatsächlichen Bemühungen zum Erhalt von wieder gesundenden Hunderassen zu erkennen. Es sollte die Aufgabe des VDH Verbandes werden die Unterschiede von Rassehundezucht zum Erhalt von Hunderassen und deren speziellen Eigenschaften - für den Halter und Rasseinteressenten - wieder deutlicher herauszustellen.

Vom Nachfrageverhalten der Hundehalter wird es abhängen, ob Übertreibungen und die Zucht von "Gaga" aussehenden Neukreationen, beim Hund und zu Lasten des Hundes, auch des Rassehundes, speziell der Herdenschutzhunde hoffentlich einmal der Vergangenheit angehören werden. Dem Hundehalter, dessen Kenntnis und Einbindung wäre wesentlich mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

@ Tibimaxe.de

Mittwoch, 20. April 2011

Do Khyi Was darf denn eigentlich ein Welpe kosten

Was kostet denn ein Do-Khyi - Welpe? Diese Frage wurde uns schon häufig gestellt. Entweder direkt oder auch immer wieder auf unterschiedlichsten Internet-Plattformen über den Hund.

Meist entfacht diese Frage interessante Diskussionen. Vor allem wenn sich auf Hunde - Plattformen dann auch viele Zuchtbetriebe befinden. Ist ein relativ hoher Preis für einen Welpen gerechtfertigt oder nicht? Da beginnen dann Zuchtbetriebe zu erklären und hochzurechnen. Die Liegestatt für die Hündin, deren komplette Ernährung, natürlich der Kaufpreis einer Hündin und die Reisen zu allerlei Ausstellungen, Kamm und Bürsten alles wird vorgerechnet und umgeschlagen - auf den Preis für einen Welpen.

Es entsteht so beim Leser der Eindruck als ob sich eine Hündin, ein Deckrüde seine Lebensberechtigung in jedem Stückchen verdienen müsste.

Natürlich fehlt nicht der Hinweis auf Brief und Siegel, also sprich eine Ahnentafel, die berühmten Papiere welche mit einem hochwertigen Preis für den Welpen gleich dessen Qualität verbürgen helfen sollen. Die überaus kostenintensiven Vorsorgeuntersuchungen, so sie denn vorgenommen werden, um für gesunde Qualität zu bürgen werden ebenfalls generell genannt.

Doch - ist das so, dass mit einem hohen Preis für einen Welpen automatisch Qualität und Sicherheit hinter einem Kauf desselben stehen könnten?

Was ist dann, bei solcher Betrachtungsweise von der Qualität der in Europa angebotenen Do-Khyi oder Do-Khyi - Welpen zu halten? Früher stand "Made in Germany" hoch im Kurs, heute allerdings wenn man die Ware wendet kann man fast immer "Made in China" (Taiwan, Korea) darauf finden. Selbst bekannte deutsche Markenfirmen lassen heute in China produzieren.
Ist es, wenn hoher Welpenpreis gleich bessere Welpenqualität bedeutet, dann automatisch anzunehmen, dass Do-Khyi welche in China für über 1 Million Euro gehandelt werden dann gleich in der Qualität so viel extrem besser sind als dazu im Vergleich billig gehandelte Welpen, welche zum Beispiel in England, Finnland, Tschechien oder gar Deutschland angeboten werden? 

Bislang kamen alle meine käuflich erworbenen Hunde und auch Do-Khyi aus Deutschland. Der Do-Khyi - Welpe welchen wir am teuersten erworben haben zum bisher höchsten Preis zu 1.600,00 Euro, also 3.200,00 DM nach alter Währung - dieser war dann an einer schwereren Form der HD erkrankt.

Ist es also wirklich der Preis welcher Qualität garantiert? Oder ist das womöglich wie bei Aldi, ein No-Name-Produkt von einem sehr gut kontrollierten Hersteller ist mindestens genauso gut und in manchen Fällen womöglich sogar besser, aber dabei oftmals bis zu 70 % günstiger?

Nun kenne ich einige Halter von Rassehunden, auch der Do-Khyi darunter befindlich, welche sicher keinen Kofferraumwelpen oder Billigwelpen erstanden haben, sondern die sich alle Mühe gegeben haben alles richtig zu machen. Ein Verein dahinter, gültig kontrollierte und eingetragene Papiere, so dass der Hund auch wirklich überall präsentiert werden könnte. Am Preis des Welpen an nichts gespart und bis zu 2.500,00 Euro (5.000,00 DM) ausgegeben - und der Hund war krank. So krank, dass er nicht ein normales und vollständiges Hundeleben leben konnte. Hunde die nicht annähernd so alt werden durften und früh ihr Leben lassen mussten.

Wirklich immer Qualität über hohe Welpenpreise in Deutschland? Von allen Vereinen, allen Zuchtbetrieben die sich darüber definieren wollen?

Ist ein Do-Khyi - Welpe mit FCI Papieren nur weil dieser nicht aus Deutschland kommen sollte gleich automatisch krank, von minderer Qualität weil dieser Zuchtbetrieb im Ausland dann nur 900,00 Euro (1.800,00 DM) für einen Welpen der Rasse und die Ausgaben bei der Aufzucht wollte?

Wohl bemerkt ein Welpe der mit gültigen Ahnennachweis versehen, bei Gesundheit und rassetypischen Aussehen und Verhalten, jederzeit in Deutschland auch als ein Zuchthund eingesetzt werden könnte.

Was darf und muss denn eigentlich ein Welpe kosten?
Natürlich lassen sich auch Do-Khyi - Welpen, so wie alle Hundewelpen, nicht für 200 oder 300 Euro verkaufen ohne dass es sich bei solchen Verkaufspreisen entweder um Welpen aus Massenvermehrungen welche ohne jeden Skrupel, hinsichtlich der Eltertiere aber auch der Welpen arbeiten, oder vielleicht um Verzweiflungsverkäufe handelt.

Aber über die Preishöhe allein lässt sich ebenfalls keine Qualität definieren.
Qualität und größtmögliche Chancen auf Gesundheit haben nur Welpen welche von idealistischen und verantwortungsvollen Züchtern abgegeben werden. Hier ist das Wort Verkauf etwas, was einem derartigen Züchter nicht entgegen kommt. Im Gegenteil, er gibt seine Welpen fast ein wenig wehmütig aus seinen Händen.
Weil es "seine" Welpen sind aber keine Verkaufsobjekte welche jener mit Qualitätspreisen bewerben müsste.

Vor dieser Abgabe steht eine Hündin im Augenmerk jenes Züchters, den wir hier nicht Zuchtbetrieb nennen wollen. Jegliches Gewerbe liegt diesem fern. Die Hündin wurde aufgezogen ist ein besonders für die Rasse typisches Exemplar mit einem guten, alltagstauglichen Wesen und Verhalten und nach allen, öffentlich für jedermann, vorgenommenen Gesundheitschecks rundherum gesund.

Ein solcher Züchter wird sich nun kundig machen, in der Rasse über deren Geschichte und den erblichen Hintergrund seiner Hündin. Er lässt sich nichts aus dritter Hand erzählen sondern nimmt persönlich Einblick in alle Unterlagen, von welchen er weiß wie er sich diese beschaffen kann. Dann wird er die Gesundheit und die Eigenschaften der Geschwister seiner Hündin und deren Eltern überprüfen, sowie aller anderen nahen Verwandten welcher er noch habhaft werden kann.
Erst dann beginnt die Suche nach einem passenden Rüden, der mit der Voraussetzung einer einprüfbaren Gesundheit, einem guten Wesen gar noch eventuelle Ziele für die Rasse, das genetisch durchdachte Grundkonzept für die geplanten Welpen am allerbesten darstellen kann.

Fast ziemlich logisch, dass es sich dabei fast niemals um den eigenen, oder die eigenen Rüden im Hause des Züchters handeln kann. Nun wird gewartet, gerechnet, die Hündin zum Tierarzt gebracht um den womöglich korrekten Deckzeitpunkt nicht zu verpassen und dann geht Hündin und Halter auf die Reise. Wenn beide Glück haben klappt es und zwei Monate später kommen Welpen.

Die Hündin wurde vorher geimpft, entwurmt, sie hat spezielle Nahrung erhalten um den im Körper wachsenden Welpen möglichst die beste Grundlage mitgeben zu können. Auch die Welpen benötigen Entwurmung, Impfung, tierärztliche Betreuung wie auch die Hündin.

Es versteht sich von selbst, dass diese Aufwendungen dann in einem Preis für einen Welpen auch die Höhe des Preises bestimmen. Es kann aber auch sein, dass für einen oder zwei Welpen aus einem solchen Wurf ein Züchter dann nicht den Kaufpreis welchen Er anfänglich für angemessen hielt haben will. Womöglich hat sich kein passender Halter gemeldet oder der Halter der passen würde ist nicht ganz so gut finanziell bestückt, dass jener sich eine Anschaffung über 2.500,00 Euro oder 1.500,00 Euro ad hoc leisten könnte, aber durchaus in der Lage ist einem Rassehund ein wohl versorgtes und gutes Leben zu bieten. Wäre dieser Welpe, weil etwas günstiger aus dem selben Wurf, dann in der Qualität schlechter?

Ist die Qualität von in Deutschland gezüchteten Do-Khyi - Welpen wirklich um so vieles besser - wie eben der Verkaufspreis höher - als andere Welpen welche zum Beispiel in Schweden oder England gezüchtet werden?

Denken wir einmal an das Produkt Aspirin welches im Ausland wesentlich preisgünstiger verkauft wird als in dem Land aus welchem es kommt. Was macht denn die Preisdifferenz aus. Sind in dem Aspirin im Ausland dann nur die Hälfte der Wirkstoffe, weil ein Portugiese zum Beispiel dieses Produkt zu annähernd dem halben Preis kaufen kann?

Für vielerlei Firmen und die Preisgestaltung derer Produkte wurde vor etlicher Zeit einmal das Bundeskartellamt ersonnen. Das, um Absprachen bei der Verkaufspreisgestaltung der angebotenen Produkte zu verhindern. Erst vor kurzem wurden ein paar Waschmittelkonzerne abgemahnt und mit hohen Strafzahlungen belegt.
Es sieht so aus, als ob es einen genaueren Blick auf eventuelle Preisabsprachen bei Hundezuchtbetrieben, samt deren Vereinen notwendig hätte.

Überhöhte Preise für Rassehundewelpen, wozu auch der Do-Khyi - Welpe gehören kann, führen zu Begehrlichkeiten speziell bei jenen, welche zwar auch Hundewelpen geldwert verkaufen möchten aber sich an keinerlei oder selbst bestimmte, nicht von Dritten einsehbare, und damit nicht kontrollierbare Gesundheitsrichtlinien halten.

So passiert es, dass manche, welche dann niedrigere Verkaufspreise beklagen, womöglich dazu beigetragen haben, sei es durch den Verkauf von Zuchttieren, Welpen, das Animieren zum Züchten, dass mancher der nur den Gewinn im Welpenverkauf sehen möchte dann mit der Zucht von Do-Khyi - Welpen beginnt. Diese Welpen somit etwas "günstiger" aber immer noch gut Gewinn bringend unterbringt.
In einer gewissen Hinsicht tut jener Zuchtbetrieb dann nichts anderes als andere Zuchtbetriebe auch. Gewerblich und gewinnorientiert Rassehunde züchten und möglichst hochpreisig verkaufen.

Jeder der sich für einen Do-Khyi - Welpen interessiert sollte die Situation in Ruhe betrachten. Einblick in offizielle und offen für alle Zuchttiere einsehbare Kontrollen für die Zuchtzulassung der Zuchttiere nehmen und die Einstellung zur Zucht insgesamt beim Züchter betrachten.
Züchter und Vereine welche sich nicht in die Karten schauen lassen, lieber nur möglichst werbeträchtig ein paar Resultate von Gesundheitsuntersuchungen präsentieren, aber die Masse der gezüchteten Tiere für jeden Einblick im Dunkeln lassen, sind mit einem gesunden Misstrauen zu betrachten. Vor allem dann, wenn für spezielle Ahnentafeln dann ein eigenes Programm zum Ausdrucken auf jedem Drucker existiert. Hohe Verkaufspreise sollten sich damit nicht rechtfertigen lassen.

@ Tibimaxe

Freitag, 1. April 2011

Do Khyi Der teuerste Hund der Welt

Der Do-Khyi der teuerste Hund der Welt? Oder ist das der Tibetan Mastiff. Nach dem FCI Standard 230 in der Gruppe 2 ist das ja ein und dasselbe. Oder doch nicht?
Jedenfalls werden, vertraut man den Zeitungsmeldungen unvorstellbare Summen für Einzeltiere gezahlt. "Hong Dong" was übersetzt "Großer Spritzer" heißt. Über den Hintergrund des Namens nachzudenken überlassen wir anderen.

Der Text im Artikel deutet es ja schon an. Derartige Summen für einen Hunderüden können womöglich durchaus als eine Art Investition betrachtet werden. Investition in Hundezuchtprogramme. Die gezahlte Summe kann sich nur refinanzieren wenn unzählige Welpen aus diesem Hund das Licht der Welt erblicken.

Damit wird auch bewusst, dass derartige Welpen, sicher nicht alle aber doch viele, wiederum gute und exklusive Verkaufspreise repräsentieren dürften.
Der Hund, der Hundewelpe ist zu einem großen Geschäft geworden in China, aber nicht nur dort.

Das betrifft nun aber nicht nur die sogenannten Wühltischwelpen, wie dieses in einer Aktion im Jahr 2010 so eindruckvoll vertreten wurde. Wühltischwelpen sind eher auch eine leidvolle Konkurrenz. Besonders leidvoll dann auch für die betroffenen Hunde. Gerne weist man darauf hin. Den Handel mit der Ware Hund jedoch muss inzwischen übergreifend und auch Globalisiert betrachtet werden.

Der Hund als eine Art Landwirtschaftliches Nutztier zum Erzielen von Werten. Für den Menschen.
Am Ende dieser Kette steht immer der Mensch. Menschen welche Prestigehundeobjekte konsumieren. Das geht bis ins kleinste Glied auch der Menschen welche dann Prestige - über den Hund - auf dem Sektor der Wühltischrassewelpen suchen.

Es fragt sich nun der Steuerzahler wann denn die Finanzministerien endlich auf den Einfall kommen den Mehrwert, welcher durch eine Hundezucht in dieser Form erzielt werden kann, für die Allgemeinheit einzusehen und zu versteuern?
Der tatsächliche Idealist und Hobbyzüchter hat ja bei dieser Angelegenheit, außer einem Belegnachweis, nichts zu befürchten.

Ein völlig freier, uneinsehbarer, weltweiter Handel mit dem Hund. Nicht nur aber auch beim so genannten Tibet Mastiff. Wie man hier auch Lesen kann werden auch ab und an Befürchtungen geäussert, dass der Staat womöglich einmal daraus erzielte Einnahmen auch versteuern könnte.

Der Werbefeldzug über alle Medien für den teuersten Hund der Welt, den Do-Khyi oder auch Tibet Mastiff genannt, könnte womöglich einmal zu einem Auslöser für eine andere Denkweise in der Öffentlichkeit, bei der öffentlichen Hand werden. So offen und unverblümt hat sich bisher noch keinerlei Züchtergilde zu den womöglich zu erzielenden Höchst-Preisen, der Spitze eines möglichen Eisberges bekannt. Wobei auch bei anderen Hunderassen, eventuell etwas weniger offen beworben, durchaus für sicher zu erwartende "Zuchtrüden mit Vermehrungspotential" Investitionspreise gezahlt werden könnten.

Wie schon oben erwähnt, betrifft das nicht jeden Hund einer Rasse, noch jeden Züchter.
Es kann aber Züchtern passieren, dass einmal einer ihrer Hunde in dieses Karussell hineingeraten könnte. Wichtig sind immer gute Kontakte. Diese muss ein Züchter sich erst erwerben. Wobei der Erwerb über eine entsprechende Lebensgestaltung womöglich lohnend sein könnte. Ob es sich wirklich immer nur um den so gerne vorgeschobenen Hobbyzüchter handeln könnte?

Die Verteilung des, für den Hund möglicherweise eher zweifelhaften Erfolges, ist wie überall in der Wirtschaftswelt und Gesellschaft nicht bei allen Mitwirkenden anzutreffen. Der wirkliche Idealist unter den Züchtern, welcher nur aus dem Interesse an den Hunden und einer Rasse handelt, ist eine Realität und doch könnte er sich auch als genutzt vorkommen.

Nicht umsonst wird wohl der Beruf des Hundezüchters offiziell in Deutschland auch mit Existenzgründerhilfe durch die Bundesanstalt für Arbeit gefördert.
Der Hund ist inzwischen - so scheint es - zu einem Handelsartikel geworden. Es scheint fraglich ob die Gesellschaft an diesem Handel etwas ändern wollte.Vielleicht ist es ihr aber auch noch gar nicht so bewusst geworden.

@ Tibimaxe.de

Donnerstag, 31. März 2011

Do Khyi Workshop

Der Monat März 2011 - Anlass inne zu halten und über den Menschen nachzudenken. Menschen bestimmen.

Menschen bestimmen über uns
 
Ein Workshop mit und bei den Tibet Doggen, auch Do-Khyi genannt:


Zusammenarbeit wird groß geschrieben. Jeder bekommt seinen Aufgabenbereich zugewiesen. Das dient der Sache. Jeder kann etwas besonders gut. So ergänzen wir uns bei der Arbeit - dem Wachen.


Jedem seinen Bereich beim Workshop, in der Arbeitssitzung. Das hält den Rücken frei und macht das Ergebnis effektiv. Noch bis heute weiß das auch der Mensch zu nutzen.
Vorne zu sein nicht mit eigennützigen Gedanken, als Vorbild um die noch Unerfahrenen anzuleiten. Mit dem Ziel, dass der Unerfahrene Erfahrung erwerben kann. Bei uns lernt das Einer vom Anderen.
Dabei haben wir Geduld und Langmut und wir ignorieren Unachtsamkeiten. Womöglich ist das der Grund, dass wir es beim Menschen über Generationen schon so lange ausgehalten haben.


Es wäre für uns zu wünschen, dass Menschen die über uns bestimmen auf diese Fähigkeiten einen Blick werfen und davon etwas mitnehmen - für Zusammenarbeit und Entscheidung - wenn es um unsere Zukunft gehen sollte.

@ Tibimaxe.de